Automatisierte Verwaltung hybrider Multi-Cloud-Umgebungen mit Juniper Networks

München, Starnberg, 15. Febr. 2017 - "Unite Cloud" und weitere Angebote für Automation, Skalierbarkeit und vereinfachte Implementierung im RZ vorgestellt…

Zum Hintergrund: Moderne Rechenzentren verfügen über eine ganz Reihe virtualisierter Elemente und sind meist über mehrere Standorte und Cloud-Umgebungen verteilt. Diese Infrastruktur aufzubauen und zu verwalten – und gleichzeitig die Kosten unter Kontrolle zu haben – ist komplex und verlangt nach einer sicheren, einfachen und offenen Rechenzentrums-Infrastruktur, die auch künftige Anforderungen erfüllen kann. Spezialist Juniper Networks  hat mit seiner Networks Unite Cloud nun ein Framework für Rechenzentren vorgestellt, das Unternehmen End-to-End-Lösungen zur Verfügung stellt, mit denen sie hybride Multi-Cloud-Umgebungen entwickeln und verwalten können. Teil der Juniper Networks Unite - Unternehmensarchitektur ist Unite Cloud. Die Lösung wurde laut Hersteller entwickelt, um die Gesamtkosten (Total Cost of Ownership) für Betreiber zu reduzieren und gleichzeitig die langfristige Kapitalrendite (RoI) zu erhöhen.

Zusätzlich zu den bestehenden umfangreichen Rechenzentrumslösungen von Juniper verfügt Unite Cloud über eine Junos Space Network Director Management-Applikation. Diese nutzt Automatisierung, um Rechenzentren zu analysieren und zu kontrollieren. Darüber hinaus setzt Unite Cloud den neuen Juniper Networks QFX5110 Switch mit 100 Gigabit (Gb) ein, um künftige Bandbreiten-Anforderungen skalieren zu können. Ergänzt wird das Angebot durch die neuen Juniper Contrail JumpStart Services, mit denen sich Technologien laut Anbieter in Unternehmen schnell und mit niedrigem Risiko implementieren lassen.

Die neuen Angebote in der Kurzübersicht:

  • Automatisierung für ein vereinfachtes Management: Network Director 3.0, die neueste Version des Juniper Data Center Management Werkzeugs, bietet umfangreiche Automatisierungsfunktionen für ein einfaches Management und erlaubt Netzwerken dadurch, sicher zu skalieren. Die integrierte Analytik ermöglicht es, das Netzwerk zu visualisieren, zu analysieren und zu kontrollieren. Zu den Funktionen gehören:

  • Möglichkeit, mehrere Rechenzentren zu konfigurieren und zu visualisieren – und zwar über eine zentrale webbasierte Konsole. Damit gehört für Netzwerk-Administratoren eine manuelle Provisionierung und manuelles Konfigurieren der Vergangenheit an.

  • Netzwerk-Virtualisierung ohne Controller, um die Implementierung und das Management von Overlay Fabrics zu automatisieren. Diese liegen auf Layer 3 Fabrics und nutzen Ethernet VPN (EVPN) Control-Plane und Virtual Extensibel LAN (VXLAN) Overlay.

  • Unterstützung für Junos Fusion. Mit der Technologie lassen sich eine Vielzahl verteilter Geräte wie ein einziges Device verwalten. Damit wird die Betriebskomplexität reduziert.

  • Automatische Erkennung und Weiterleiten der Netzwerk-Konfigurationen an die Ports.

Skalierbare Bausteine für die nächste Generation der Rechenzentren

Der neue QFX5110 Rechenzentrums-Switch wurde laut Juniper entwickelt, um Anwendungen mit hoher Bandbreite flexibel und skalierbar zu handhaben. Dazu gehören auch Server-Virtualisierung sowie einfache Leaf-and-Spine-Topologien bis hin zu Web-Scale, Fabric-basierten Architekturen. Dies erlaubt Kunden, die Geschwindigkeit ihres Datenverkehrs zu erhöhen, ohne dass sie ihre Netzwerkinfrastruktur komplett auswechseln müssen. Folgende Funktionen sind Teil des QFX5110 Switch:

  • Unterstützt 10/40GbE Zugriffsgeschwindigkeiten und vier 100G Uplinks, um Leaf-to-Spine-Implementierungen zu ermöglichen und die wachsenden Anforderungen des Datenverkehrs zu managen.

  • Tunnel-Routing-Funktion ermöglicht ein effizienteres Weiterleiten via Internetprotokoll.

  • Unterstützung für virtuelle Maschinen, Container und eine Plattform für die Applikationen von Drittanwendern.

Services zur schnellen Implementierung

  • Mit Contrail als  Lösung für die Service-Orchestrierung innerhalb von Cloud-Umgebungen hat Juniper Networks die Contrail JumpStart Services in sein Portfolio aufgenommen. Damit unterstützt Juniper Kunden bei der Implementierung der Contrail Cloud Platform und Contrail Networking Software in ihren Rechenzentren.


Zitat Cliff Grossner, Senior Research Director und Advisor, Cloud & Data Center Research Practice, IHS Markit: „Unternehmen, die eine Reihe verschiedener Cloud-Service-Provider als Meta Cloud – oder Multi-Cloud – nutzen sind ein wichtiger Trend und komplementär zu hybriden Cloud-Architekturen. Meta Clouds und hybride Cloud erfordern ein Netzwerk, das in der Lage ist, verschiedene DC-Standorte entsprechend zu verwalten. In einem kürzlich veröffentlichten IHS Markit Report* gaben die Befragten an, dass sie durchschnittlich acht verschiedene Cloud Service Provider bis 2018 einsetzen würden. Dies befeuert die Forderung nach Lösungen, die eine einfache Implementierung, Automatisierung und Verwaltung von hybriden und Meta Cloud-Umgebungen gewährleisten und gleichzeitig Kosten senken.“

Die Informationen basieren auf IHS Markit, Technology Group, Cloud Services Strategies and Leadership – North American Enterprise Survey – Juni 2016. Die Information ist keine Empfehlung von Juniper Networks.


Blog > Juniper Unite Cloud: Simplifying Our Customers’ Digital Transformation Journey

Weitere Hintergrundinformationen: Software Defined WAN Services mit Juniper Networks (mit Link zu PWC Webinar...)