Cloud-basierte Data Protection- und Verfügbarkeitsstrategien für Veritas-Kunden

München, Starnberg, 22. Nov. 2019 - Menge der in Public Clouds migrierte Daten wächst im Vergleich zum Vorjahr; Ziel: verbessertes Backup- und Disaster Recovery...

Zum Hintergrund: Die Cloud wird als „Enabler“ digitaler Geschäftsmodelle anerkannt. Die Abhängigkeit von Cloud-Lösungen nimmt damit weiter zu. Um geschäftliche Ziele zu unterstützen und gleichzeitig Risiken zu minimieren, benötigen Unternehmen robuste, aber dennoch flexible Strategien für ihr Datenmanagement. Strengere Datenschutzregelungen, aggressive Ransomware-Angriffe und Nulltoleranz für Ausfälle haben das gezeigt. Allein im vergangenen Jahr wurde jedoch ein Vierfaches der Daten von On-Premises-Umgebungen in die Public Cloud verschoben. Im gleichen Zeitraum stieg zudem die Anzahl der NetBackup-Workloads wesentlich, die in die Cloud migriert wurden. Dies geht aus den Ergebnisse der Studie „Die Wahrheit in der Cloud“ hervor. (1)

Veritas hatte die Umfrage vor Kurzem in Auftrag gegeben, um mehr über die Herausforderungen bei der Verwaltung von Daten in der Cloud zu erfahren. Fast die Hälfte (47 Prozent) der befragten Unternehmen gab an, dass ihre Infrastruktur sich derzeit gleichmäßig auf die Public Cloud und das eigene Rechenzentrum aufteilt. Dennoch wünschen sich mehr als 70 Prozent, auf lange Sicht die meisten oder sogar alle Anwendungen in der Public Cloud auszuführen. „Wenn es um neue Workloads und erweiterte Implementierungen geht, entscheidet sich eine überwältigende Mehrheit unserer Kunden für die Cloud. Sie wollen von Disaster-Recovery-Orchestrierung, Datensicherung in der Cloud und hybriden Umgebungen profitieren“, so Deepak Mohan, Executive Vice President, Enterprise Data Protection and Compliance bei Veritas.

Bei nicht-produktiven System-, Entwicklungs- und Testumgebungen sowie unternehmenskritischen Produktionssystemen ist dieser Prozess bereits schnell vorangeschritten. IT-Systeme sind immer stärker verteilt – einer der Hauptgründe dafür, dass viele Unternehmen ihre Investitionen in Technologien erhöhen, um sie zu schützen und zu sichern.

Laut der Umfrage haben immerhin 70 Prozent der Befragten Budget für die nächsten 12 Monate allokiert, um neue Lösungen zur Sicherung von Cloud-Daten zu implementieren. Eine Mehrheit erwartet, dass ihr Budget für Backup und Wiederherstellung in den nächsten drei Jahren deutlich steigen wird. Dabei wird der Wunsch nach einer einheitlichen Backup-Lösung laut, die sowohl mit lokalen als auch Cloud-basierten Workloads kompatibel ist.


Abb. 1: Missverständnisse und Herausforderungen des Datenmanagements in der Public Cloud (Quelle: Veritas Studie „The Truth in Cloud, Infographic).

Weblink > Veritas Datensicherungsstrategien in der Cloud


Cloud-basierte Strategien für Verfügbarkeit und Schutz - laut Veritas sind die folgenden drei Szenerien die derzeit häufigsten Anwendungsfälle bei den Kunden:

1. Die Cloud als Ziel für die Datensicherung – Für viele Unternehmen ist der erste Schritt hin zur Cloud, Anwendungen zwar On-Premises zu betreiben, aber in der Cloud zu speichern. Um zu gewährleisten, dass Daten immer richtig gesichert und geschützt sind, implementierte der Finanzdienstleister Profuturo Group die Lösung „Veritas NetBackup Appliances“, um Daten schnell wiederherzustellen. Mittels CloudCatalyst überträgt Profuturo die Daten zur langfristigen Aufbewahrung in die AWS Cloud. Das hat laut dem Kunden dazu beigetragen, die Vorgänge zur Datensicherung und -wiederherstellung zu beschleunigen und die Effizienz wesentlich zu verbessern.

  • Anwenderkommentar: „Die Datenspeicherung in der Cloud mithilfe von NetBackup und CloudCatalyst hat nicht nur unsere Prozesse zur Datensicherung verbessert. Wir können auch die Anforderungen unserer Kunden und von Regierungsbehörden an Sicherung, Verfügbarkeit und Compliance von Daten besser erfüllen“, so Mario Alberto Correa Fuentes, Manager, Production and Changes bei der Profuturo Group.

2. Datensicherung in der Cloud für Cloud-basierte Anwendungs-Workloads – Indem sich Anwendungs-Workloads in die Cloud verlagern, steigt auch die Notwendigkeit, Cloud-basierte Daten zu sichern. Viele Unternehmen setzen dafür auf die Datensicherung in der Cloud – so auch Veolia. Der weltweit tätige Umweltdienstleister wollte die Effizienz erhöhen und gleichzeitig Kosten senken, indem alle Anwendungen und Daten von den lokalen Rechenzentren in die AWS-Cloud (Amazon Web Services) verlagert wurden.

  • Anwenderzitat: „Zu wissen, dass sich alle unsere Daten an einem zentralen Ort befinden und wir sofort darauf zugreifen können, ist ein großer Vorteil der Verwendung von NetBackup mit AWS. Die Wiederherstellung von Daten, die On-Premises Tage dauern würde, kann in AWS innerhalb von Sekunden oder Minuten abgeschlossen werden“, so Aurélien Durand, Storage and Backup Engineer bei Veolia.

3. Cloud als On-Demand-Rechenzentrum für Disaster Recovery – Während einige Unternehmen ihre gesamte Rechenzentrumsinfrastruktur in die Cloud migrieren, wollen andere die Cloud als On-Demand-Ressource für eine schnelle Wiederherstellung während eines Katastrophenfalls nutzen. China International Marine Containers, Ltd. (CIMC) (Link > Quelle Veritas Case Study) hat sich laut Anbieter für eine Lösung von Veritas entschieden, um geschäftskritische Anwendungen in die Cloud zu verlagern. Sie repliziert die Daten zwischen einer lokalen Appliance und AWS Cloud Storage. Die Lösung erfüllt Anforderungen an Disaster Recovery und verbessert gleichzeitig die Effizienz der Datensicherung im gesamten Unternehmen erheblich.

  • Anwenderkommentar: „Veritas hat mit seiner branchenführenden Technologie, den fundierten Branchenkenntnissen sowie einem professionellen, lokalen Team überzeugt“, sagte Jinjie Pan, CIO von CIMC. „Damit wird Veritas unser wichtigster Partner für die Strategie der digitalen Transformation…"

(1) Quelle: Veritas / Zur Methodik: Im Juni und Juli wurden insgesamt 1.645 Cloud-Architekten und -Administratoren in Deutschland, den USA, Großbritannien, Frankreich, der Schweiz, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Kanada, Mexiko, Brasilien, Australien, Neuseeland, Singapur, China, Japan und der Republik Korea befragt.


Querverweis zum Thema 'Digialisierung'

Unser Beitrag > Trendstudie zur Digitalisierung: Change Management und agile Methoden im Fokus