Newsletter Q4/14-1

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Ihr Storage Consortium

Datum: 24. Oktober 2014


A) Fachtagungen & Konferenzen

1. Das moderne Data Center – weniger Betriebs- und Energiekosten, bessere Performance für Geschäftsprozesse

Trends wie Big Data und Realtime Economy fordern nach gezielten Optimierungen im Rechenzentrum. Eine Kernfrage dabei ist: Hat die IT auf eine richtige und zeitgemäße Strategie für das Data Center Infrastructure Management gesetzt, um daraus den nötigen Wertbeitrag für das Unternehmen zu generieren? Das CIO-Magazin und Schneider Electric geben Antworten darauf wie ein modernes Data Center Geschäftsprozesse optimieren und Energiekosten senken kann. Sie sind als Entscheidungsträger beim CIO Roundtable am 12. November 2014 in Frankfurt herzlich eingeladen! Es erwarten Sie hochkarätige Keynote Speaker und Experten, die Ihre Fragen gerne beantworten.

Mehr Informationen & Anmeldung


2. Powering The Cloud -- Zentrale Konferenz für Cloud Computing und IT-Infrastrukturen (mit Storage-Schwerpunkt) in Europa, die 2014 mit einem verbesserten Konferenzprogramm und größerer Ausstellung am 28. und 29. Oktober in Frankfurt a.M. sein neues Format vorstellt. Dieses Jahr zeichnet sich die Veranstaltung ferner durch die erste Data Centre World Germany Konferenz aus, die parallel dazu in der Messe Frankfurt stattfindet.
 Mit der Registrierung können Sie beide Veranstaltungen besuchen!

Kostenlose Registrierung mit Promo-Code P24M14 http://www.poweringthecloud.de

Powering the Cloud 2014 und Data Centre World werden von vielen Branchenverbänden unterstützt. Dazu gehören der Hauptsponsor SNIA Europe sowie BITKOM, Bitmi-IT-Mittelstand e.V., TeleTrusT – Bundesverband IT-Sicherheit, eco.de – Verband der deutschen Internetwirtschaft e.V., EuroCloud.de, Verband Innovatives Rechenzentren e.V., Storage Consortium, SanBoard, Cloud Security Alliance, Data Centre Alliance, German Cloud und Cloud Services Made in Germany.


3. Die 15. Anwendertagung des Storage Consortium ist am 9. Okt. in München erfolgreich zu Ende gegangen. Das Thema lautete: „Moderne Datensicherungs- und Archivierungsstrategien für Rechenzentren“. Host war das Rechenzentrum der T-Systems International GmbH. Zum Format: ganztätige Anwendertagung mit interaktivem Workshop und exklusiver Führung durch das Hochsicherheits-Rechenzentrum im ehemaligen Weltkrieg II – Bunker auf dem Werksgelände.

Für alle, die nicht dabei sein konnten... Als angemeldeter Benutzer unserer Webseite finden Sie alle freigegebenen Vorträge der Konferenz in der Rubrik Downloads.


B) Aktuelles unserer Content-Partner und vom Markt

1. IBM Storage kündigte am 6. Oktober neue Funktionen und Erweiterungen im Rahmen seines Storage Portfolios inklusive Software-Defined-Storage), Flash und weiteren Storagetechnologien an.

a) Im Einzelnen wurden folgende Produkt- und Lösungsbereiche erweitert:

  • Elastic Storage: basierend auf IBM POWER-Technologie
  • Storwize: SVC, V7000/V7000Unified
  • SONAS: mit NAS-Erweiterungen
  • TS1150: Neues HE Tape-Drive
  • Flash V840: Effizienz-Features
  • DS8000: Neue Drive Optionen
  • TS7720: Mit Tape Option

Mehr Infos zu den einzelnen Ankündigungen 

b) IBM Storwize V7000 Unified und Storwize V7000 bieten neben der Speicher-Virtualisierung nun Daten-Echtzeitkomprimierung (Dual Compression Engine) sowie Encryption mit XTS-AES 256. Die hardwarebeschleunigte Realtime-Komprimierung kann die Anschaffungskosten für den Storage deutlich reduzieren, da bis zu 80 Prozent weniger Platten- und Flashspeicherkapazität belegt wird. Die IBM Active Cloud Engine erlaubt ein richtlinienbasiertes Dateimanagement, um die Kosten durch den Einsatz von Tiered Storage zu senken (nur Storwize V7000 Unified).

c) Neue Drives für Storwize V3000-V5000-V7000:

  • 6 TB mit 7.200 RPM für 1.5 PB (raw) pro V7000 und 6 PB (raw) im V7000-Cluster
  • V5000 Drives: bis 480 Drives pro System und 960 Drives im Scale-out-Mode
  • Erweiterungen für IBM Flash System V840: 2x höhere RtC Performance durch Dual-Engine Compression - Accelerator Cards
  • TPC/VSC Support für erweitertes SRM
  • Scale-up/-out: 320 TB @ 2.4M IOPS oder 1.6PB @ 1.4M IOPS mit RtC (5:1)

d) Neues eBook von IBM & Azlan zu Flash Storage bei Vogel Business Media erhältlich (Hinweis: Download nach Registrierung)


2. Quantum Corp. gibt positive Prognose zum zweiten Quartal des Finanzjahres 2015 ab

Quantum hat das zweite Quartal des Finanzjahres 2015 (FQ2‘15) zum 30. September 2014 beendet und gibt seine vorläufigen Ergebnisprognosen bekannt. Der Umsatz beim Geschäft unter eigener Markenführung liegt sechs Prozent über dem Vorjahresquartal, maßgeblich beeinflusst durch ein 50-prozentiges Umsatzwachstum der Scale-out Storage-Lösungen und 11 Prozent Wachstum aus Verkäufen der DXi Deduplizierungs-Appliances. Die endgültigen Ergebnisse für das zweite Quartal werden Ende Oktober bekanntgegeben.

a) Anwendungsbeispiel Scale-Out-Storage und Collaboration: ACRI-ST, Dienstleister für Fernerkundung und Modellierung physischer und ökologischer Phänomene, hat sich für das Quantum StorNext 5 Scale-out Storage-System entschieden, um die gemeinsame Bearbeitung von Content zu ermöglichen und die derzeit 400 TB Geoinformationsdaten  (Anstieg auf sieben PB über die kommenden 10 Jahre!) vorzuhalten. Das Unternehmen mit Sitz in Frankreich arbeitet eng mit der Europäischen Weltraumorganisation (ESA), der Europäischen Union (inklusive der Europäischen Organisation für die Nutzung meteorologischer Satelliten, EUMETSAT), der französischen und weiteren nationalen Weltraumbehörden zusammen. Lesen Sie HIER den gesamten Bericht.

b) Virtual Machine Backup mit Quantum vmPRO

Native Backup-Anwendung für virtuelle Umgebungen, beschleunigt und vereinfacht (virtuellen) Backups-/Restore. Quantum bietet als Test einen kostenfreien Download der vmPRO-Software. Die vmPRO Standard Edition liefert:

  • 1 TB virtuelle Datensicherung + Vollversion der vmPRO Software
  • Keine zeitlichen Einschränkungen + Erweiterter Service und mehr Kapazität mit der vmPRO Enterprise Edition

c) Object-Storage mit Quantum Lattus: die Lösungen des Herstellers setzen auf einer weiterentwickelten Object Storage-Technologie auf, in der Disk-Archive über den flachen Objektnamensraum auf Hunderte von PetaBytes skaliert werden können. Die Filesystemtechnik von Quantum sowie eine HTTP-REST-Schnittstelle zur Cloud liefern den Zugriff auf Datenobjekte. Die Datenarchivierung in Lattus erfolgt über CIFS, NFS, StorNext Storage Manager oder HTTP REST, einschließlich Amazon S3-Unterstützung.


3. NetApp Software Defined Objekt-Storage für Hybrid Clouds

a) StorageGRID Webscale ermöglicht ein objektbasiertes Datenmanagement von bis zu 100 Mrd. Objekten pro Container. Objekt-Storage vereinfacht das Speichern unstrukturierter Daten in Cloud-Storage, großen Archiven, Medien-Repositorys und Web-Datastores. Bei StorageGRID Webscale handelt es sich um die zugrundeliegende Plattform für den Objekt-Storage-Ansatz von NetApp. Die Software eignet sich für verschiedenste Nutzungsfälle, da eine Datenablage anhand von Kosten-, Compliance-, Verfügbarkeits- und Performance-Anforderungen ermöglicht wird. NetApp arbeitet nach eigenen Angaben intensiv an neuen Lösungen, um Unternehmen bei der optimalen Nutzung von Objekt-Storage zu unterstützen. Weitere Updates sind laut Hersteller ab 2015 geplant.

b) Neues Cloud Backup - Angebot

NetApp Deutschland erweitert mit der zertifizierten Lösung Backup as a Service (BaaS) sein bestehendes Portfolio an integrierten Backup-Technologien. Gemeinsam mit autorisierten Service Providern entstand ein Serviceangebot, um Daten in die Cloud auszulagern und die Sicherung von Daten als Leistung zu beziehen. Zielgruppe des neuen Services sind mittelständische sowie große Unternehmen.

Die Implementierung des BaaS-Angebots durch die autorisierten Service Provider erfolgt demnach unter Einhaltung von Qualitäts- und Leistungskriterien, die vom Hersteller vorgegeben werden. NetApp schließt mit den Service Providern Kooperationsverträge und gibt Leistungsbeschreibungen vor, die für beteiligte Partner verbindlich sind.


4. Riverbed Technology SteelFusion – Instant Recovery mit Verkürzung der Wiederherstellungszeiten um das 96fache

a) Riverbed SteelFusion ist Teil der Riverbed Application Performance Plattform für Standort-unabhängige Infrastrukturen. SteelFusion (ex Granite) ist eine sog. "Branch Converged Infrastructure-Lösung", mit der Daten aus Zweigstellen im Rechenzentrum zentralisiert werden können, ohne dass nennenswerte Performance-Einbußen entstehen; gleichzeitig ist ein annähernd verzögerungsfreies Data-Recovery für Zweigstellen möglich. Untersuchungen des Herstellers zeigen, dass die durchschnittliche Zeit für die Bereitstellung von Diensten in der Zweigstelle um über 30-fache beschleunigt wird – von fünf Stunden auf Minuten. Das Disaster Recovery wird schneller und DR-Funktionen können laut Hersteller innerhalb von 15 Minuten statt wie bisher in fünf Stunden umgesetzt werden – das entspricht einer Steigerung um bis das 96-fache.

b) Für seine SteelCentral Produktfamilie hat Riverbed Technology neue Funktionen für die Netzwerkplanung und das Konfigurationsmanagement entwickelt. Nutzer von SteelCentral Network Planning and Configuration Management, NPCM (ex OPNET) können Konfigurationsfehler bei Netzwerkgeräten pro-aktiv entdecken und beheben, bevor es zu einem Ausfall kommt. Ferner unterstützt die Lösung bei der Einhaltung von Sicherheitsstandards, indem Fehler und Abweichungen der Netzwerkkonfiguration erkannt und gemeldet werden. 

  • SteelCentral NetAuditor: Stellt die höhere Verfügbarkeit unternehmenskritischer Netzwerkdienste sicher, indem Konfigurationsfehler frühzeitig erkannt und Ausfälle vermieden werden (laut Umfrage von TechValidate hat sich bei 69 Prozent der IT-Unternehmen, die NetAuditor einsetzen, die Zeit bis zur Problemlösung nach der Implementierung um das mindestens Dreifache verbessert). Daneben sind noch SteelCentral NetPlanner und SteelCentral NetCollector zu erwähnen. Hier finden Sie weitere Details...

5. Red Hat Software Defined Storage für Multi-Petabyte-Umgebungen

Der neue Red Hat Storage Server v3 beinhaltet File Storage- und Hadoop Services für unternehmenskritische Workloads. Die offene, Software-defined-Storage-Lösung für Scale-Out-Speichersysteme, ist für datenintensive Workloads bei Big Data, Analytik, File-Sharing oder Kollaboration geeignet. Auf Basis des Open-Source-Filesystems GlusterFS 3.6 und Red Hat Enterprise Linux 6 ist Red Hat Storage Server 3 bis in den Petabyte-Bereich ausgelegt. Die Lösung bietet die granulare Überwachung der Storage-Umgebung und kann die Storage-Gesamtkosten (TCO) Architekturbedingt reduzieren.

  • Red Hat Storage Server 3 ergänzt die bereits seit Juli 2014 verfügbare Version 1.2 von Red Hat Inktank Ceph Enterprise. Im Mai 2014 hatte Red Hat Inktank erworben (Hersteller der Open-Source-Storage-Lösungen Ceph und Inktank Ceph Enterprise).
  • Red Hat Inktank Ceph Enterprise bietet Betreibern, die Public- oder Private Clouds nutzen, eine Object- und Block-basierte Storage-Software, die auch in OpenStack-Clouds zum Einsatz kommt. Gemeinsam mit Red Hats weiterem Storage-Produktportfolio können Unternehmen damit offene Software-defined-Storage-Lösungen in den Bereichen Object-, Block- und Dateisystem-Speicher nutzen.

Zentrale Leistungsmerkmale des Red Hat Storage Server 3 im Überblick:

  • Steigerung der Skalierbarkeit und Kapazität um das Dreifache mit Unterstützung von bis zu 60 Laufwerken pro Server (bisher 36) und 128 Servern pro Cluster (bisher 64); nutzbare Speicherkapazität bei 19 Petabyte pro Cluster.
  • Storage-Cluster mit der Erstellung von Volume Snapshots zur Datensicherung und Storage-Cluster-Überwachung mit open Standard-Frameworks wie Nagios / SNMP.
  • Integration in Big-Data-Analyse-Umgebungen mit Unterstützung eines Hadoop File System Plug-in, das Apache Hadoop Workloads auf dem Storage-Server ermöglicht; enge Verzahnung mit Apache Ambari für die Überwachung von Hadoop.
  • Hardware-Flexibilität, einschließlich SSD-Unterstützung für Workloads mit geringer Latenz und erweiterter Hardware Compatibility List.

Weitere Infos finden Sie HIER


6. Fujitsu plant die Ankündigung seiner ersten hyper-skalierbaren, Software Defined Storage - Appliance für Multi-Petabyte-Umgebungen auf Basis des Red Hat Inktank Ceph Enterprise Filesystems. Das neue integrierte System (HW, SW, Services) soll kommende Woche auf der Powering the Cloud –Konferenz ofiziell vorgestellt werden. 

  • Massiv skalierbare Software-basierte Speicherlösungen, die typischerweise auf x86 Hardware (n-node clustered) plus einen Distributed File System als Scale-out Software basieren, sind auf Grund steigender Datenmengen im Vormarsch.
  • Das neue System für Services-Anbieter und größere Unternehmen-/Organisationen soll Object-, File- und Blocklevel Datenzugriff im Multi-Petabyte-Bereich ermöglicht (Tun-key End-to-End Solution).

Die neue ETERNUS-Appliance soll nach unbestätigten Informationen bis zu 200 storage nodes pro 19-inch Rack mit bis zu 50 Petabyte unterstützen. Die Nodes werden über ein InfiniBand Netzwerk intern redundant verbunden. Es sollen Performance-Nodes mit PCIe SSDs und Capacity-Nodes zur Verfügung stehen. Der bislang sehr zeitaufwändige Re-Build von hochkapazitativen RAID-Gruppen entfällt (Software-)Architekturbedingt. Mehr dazu HIER...


7. HGST, Virident (Western Digital Company)

a) Auslieferungstart der 8.0 TB HDD mit HelioSeal-Technologie (Heliumgefüllt) und luftgefüllte 6 TB-HDD mit hoher Aufzeichnungsdichte – der Schritt in Richtung 10 TB-HDDs und der größeren Verbreitung von heliumgefüllten HDDs im Markt bis 2017 ?! Mehr Details zu Helium-gefüllten Festplatten und zukünftigen Entwicklungen finden Sie auch im HGST Vortrag - gehalten auf unserem Flash Storage Summit in Kronberg von Ende Mai 2014.

b) Neue HGST Server-Flash-Cluster-Technologie mit Data-Management-Software: Virident Space ermöglicht das Clustering von bis zu 128 Servern und 16 PCIe- Speichergeräten und erzeugt damit einen-/mehrere Hochleistung-Flash-Pools mit einer Gesamtkapazität von über 38 TB als gespiegelter Hochverfügbarkeitscluster (HA-Cluster). Virident Space von HGST ist konzipiert für gemeinsam genutzte Speicheranwendungen wie Oracle® RAC oder dem Global File System von Red Hat, die bislang auf dedizierten Speichernetzen (SAN) arbeiten. Weiter kann mit Virident Space MySQL anstelle von zwei Replikationsservern nun auch ein einzelner Server verwendet werden. Weitere Lösungen sind Virident ClusterCache für SAN-Umgebungen, Virident Share für Flash-Pooling und Remote-Zugriff auf Flash-Speicher und Virident HA für Daten-Replizierungen. 

c) Die NVMe-fähige PCIe- SSD-Serie Ultrastar SN100 von HGST wurde für den Einsatz von Flash-Servern entwickelt. HGST plant hierzu weitere NVMe-kompatible Erweiterungen einführen, die sich mittels enger Integration mit additiven Softwarelösungen direkt an das NAND-Flash-Management von PCle-SSDs anbinden lassen. Die NVMe-fähige PCIe-SSD Ultrastar SN100 von HGST ist sowohl als HH-HL-Add-in-Karte als auch im üblichen 2,5-Zoll-Format mit bis zu 3,2 TB erhältlich.


8. EMC kündigt neue VNX-F All Flash Arrays bis 172 TB Kapazität auch ohne Deduplizierung oder Datenkomprimierung an. Die Einschub-Arrays mit 120 x 2.5 Zoll SSD Drives sollen laut Anbieter noch 2014 auf den Markt kommen.


9. HP ConvergedSystem 200-HC StoreVirtual erlaubt die Einführung einer virtualisierten Systemumgebung in kurzer Zeit. Das System ist mit VMware vSphere, Server, Storage und Netzwerkfunktionen bereits komplett vorkonfiguiert und wurde für kleinere Unternehmen und Niederlassungen konzipiert. 


Impressum:

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