Veritas 360 Daten Management für AWS: Software Defined Storage für die Cloud

München, Starnberg, 16. Febr. 2017 - Transparente Datenmigration, bessere Anwendungs-Performance für Cloud Workloads und Disaster Recovery in der AWS-Cloud...

Zum Hintergrund: Das starke Wachstum der Public Cloud lässt sich auch dadurch erklären, dass Organisationen mit der Einführung 14 Prozent ihres Budgets einsparen können, so jedenfalls beschreibt es ein Cloud Adoption Survey des Marktforschungsunternehmens Gartner bereits aus dem Jahr 2015. Veritas Technologies hat gestern nun eine neue Technologieallianz mit Amazon Web Services (AWS) bekanntgegeben. Damit können Unternehmen, die AWS-Infrastrukturen nutzen, die Veritas 360 Data Management-Lösung nutzen, um eine bessere Verwaltung von Anwendungen und Daten in hybriden Cloud-Umgebungen zu erreichen. Die Technologieallianz ist nach vorliegenden Angaben Teil der Strategie von Veritas, mit Hilfe des Software-definierten Datenmanagements über hybride Architekturen hinweg im gewünschten Tempo in die Cloud migrieren zu können. Gleichzeitig sollen damit Investitionen in Legacy-Hardware und Software geschützt werden können und sowie die Wahlfreiheit für zukünftigen Infrastruktur-Entscheidungen bleibt gewährleistet.

Die Kooperation umfasst die technische Integrationen zwischen der Veritas 360 Data Management Lösung und AWS in folgenden Bereichen:

  1. Veritas Resiliency Platform koordiniert die gesamte Migration sowie Failover- und Failback-Operationen nach und von AWS, ungeachtet des Umfangs. Das spart Kunden Zeit und Geld, vereinfacht die Bedienung und verbessert die Voraussetzungen für das Disaster Recovery. Unternehmen dient die Cloud oft als Ablageort für Wiederherstellungsdateien, um eigene Infrastrukturen abbauen sowie Kosten reduzieren zu können. Mit der Veritas Resiliency Platform sind Organisationen laut Hersteller in der Lage, Daten einfach zu bewegen und die Wiederherstellung von virtualisierten Infrastukturen mit AWS durch einen Klick zu automatisieren.

  2. Betreiber können Veritas InfoScale for AWS nutzen, um Enterprise-Anwendungen wie SAP oder Oracle über AWS ohne negative Auswirkungen bezüglich Performance, Ausfallsicherheit oder Skalierbarkeit zu bedienen. Organisationen müssen dazu nicht jede Anwendung komplett refaktorieren und können bewährte Prozesse aus den eigenen Rechenzentren beibehalten. Unternehmen, die einzelne Anwendungen On-Premise betreiben wollen, profitieren von den Hybrid-Fähigkeiten von InfoScale. So können Applikationen im Datencenter genutzt und bei Spitzen in der Nachfrage auf AWS ausgeweitet werden.

  3. Für AWS-Kunden bietet Veritas Access Performance- und kostenoptimierten Software-Defined-Storage für unstrukturierte Daten-Workloads. Nutzer können mit Veritas Access und Amazon Simple Storage Service (Amazon S3) kostengünstigen Speicher verwenden. Dieser dient zur Lagerung von unstrukturierten Daten-Workloads und kann die Migration der Daten zu AWS optimieren (in den kommenden Quartalen sollen Kunden Veritas Access auch als eine Amazon-Elastic-Compute-Instanz (Amazon EC2) betreiben können). So steht dann immer der geeignetste Tier an Amazon Elastic Block Store (Amazon EBS) oder Amazon S3 Speicherplatz bereit, um die Voraussetzungen der Anwendung zu erfüllen. Veritas Access erkennt vielgenutzte Daten und speichert diese lokal, um die Anwendungs-Performance zu erhöhen. Zudem ermöglicht es die Bereitstellung von günstigem Speicherplatz, was die gleichen Vorteile bietet. Werden die Daten nicht mehr genutzt, lassen sie sich über eine vom Kunden definierte Regel zu weiteren Speichern verschieben. So wird die Umgebung weiter optimiert.

  4. Sollen Daten in der Hybrid Cloud gesichert werden, bieten Veritas NetBackup und Veritas Backup Exec hierfür entsprechende Funktionen. Wie im November 2016 angekündigt, können AWS-Kunden das NetBackup Amazon Machine Image (AMI) für eine bereits konfigurierte und anpassbare Cloud-Einrichtung nutzen. Veritas wird hinsichtlich NetBackup und Backup Exec auch zukünftig in die einheitliche Datensicherung und die weitere Integration von AWS Services investieren.

Anwenderzitat Bob Worrall, Chief Information Officer bei Juniper Networks: „Die Technologieallianz zwischen AWS und Veritas ist eine vielversprechende Möglichkeit für Unternehmen, die ihre Daten schneller in die Cloud migrieren wollen, und das über einen einfachen, skalierbaren, verlässlichen und kosteneffizienten Weg. Als Kunde von AWS und Veritas und mit dem Wissen über die Vorteile einer Migration bestimmter Operationen in die Cloud, freut sich Juniper über die Alternativen dieser Allianz. So profitieren wir von einem höheren Level an Agilität und können trotzdem Performance und existierende Dienstleistungsvereinbarungen beibehalten.“

Zur Verfügbarkeit: Die Veritas Resiliency Platform und Infoscale for AWS sind nach vorliegenden Angaben bereits verfügbar. Access ist in Rechenzentren mit Storage-Tiering zu Amazon S3 ab sofort verfügbar. Access auf AWS soll in den kommenden Quartalen eingeführt werden..


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Abb. 1: Bildquelle Veritas