Legacy-Cache- und Datenbank-Plattformen mit v7.1 von Aerospike In-Memory DB konsolidieren

Frankfurt/M., Starnberg, 24. Mai 2024 - Vereinfachtes Datenmanagement und erweiterte Einsatzmöglichkeiten; Realtime-Daten auf preiswerterem Speicher bereitstellen…

Zur Ankündigung: Aerospike, Inc. („Aerospike“) hat die Version 7.1 seiner Realtime-Multimodell-Datenbank veröffentlicht. (1) Die Caching-, Speicher- und Managementfunktionalitäten wurden in dem neuen Release erweitert und um wichtige Funktionen ergänzt. Zudem ermöglicht es Aerospike Database 7.1 laut Entwicklerangabe, Realtime-Anwendungen auf kostengünstigerem Network Attached Storage in der Cloud oder on-premises zu implementieren. Mit Version 7.1 sollen Unternehmen jetzt auch Hunderte von Caches auf einem vergleichsweise kleinen Aerospike-Cluster als Shared Service betreiben können und dadurch die Kosten senken.

 

Caching ist eine klassische taktische Lösung, um die Performance von Anwendungen zu steigern. Doch mit der Verbreitung tausender Legacy-Cache-Datenbanken in Unternehmen steigen auch Komplexität und Kosten. Die Leistungsmerkmale von Aerospike – niedrige Latenz und hoher Durchsatz – machen spezialisierte Stand-alone-Caches für operative Workloads laut Anbieter jetzt überflüssig.

Technischer Hintergrund: Welche Daten im Cache gespeichert werden, lässt sich mit Version 7.1 regelbasiert steuern. Hierfür setzt Aerospike auf einen konfigurierbaren Least-Recently-Used-Cache (LRU). Dieser ermöglicht es zusammenarbeitenden Teams, Aerospike als gemeinsamen In-Memory-Cache-Service einzurichten. Dadurch sind Unternehmen in der Lage, Hunderte von Legacy-Cache-Datenbanken – wie beispielsweise von Redis – in einem einzigen, kleinen, zentral verwalteten und kostengünstigen Aerospike-Datenbank-Cluster zusammenzufassen.
 



Abb.: Architekturübersicht, Aerospike Distributed NoSQL database, Version 7.1 (Bildquelle: Aerospike).


Anwenderkommentar Robert St. Marie, Senior Database Engineer bei The Trade Desk: „Die LRU-Eviction-Funktionen in Aerospike helfen uns, leseintensive Workloads auszubalancieren. Indem wir unseren Anwendungscode auf diese Weise vereinfachen, können sich unsere Entwickler auf ihr Fachgebiet konzentrieren. Und gleichzeitig passen wir den Betrieb und die Skalierung von Clustern an die Anforderungen unserer Entwickler an.“

Kommentar (Auszug) Lenley Hensarling, Chief Product Officer bei Aerospike: „Unternehmen, die ihre Infrastruktur für Realtime- und KI-Anwendungen modernisieren, wünschen sich Flexibilität und eine Vielzahl von Optionen und Preismodellen für die Wahl des Datenspeicherorts. Gleichzeitig soll die Komplexität der darunter liegenden Legacy-Datenbankarchitektur reduziert werden“.

 

Maximale Flexibilität bei Speicherung und Kosten 


Die In-Memory-Datenbank Aerospike Database 7 bietet ein neues, einheitliches Speicherformat. Damit lässt sich laut Anbieter die richtige Speicher-Engine für verschiedene Arbeitslasten flexibel wählen, auch innerhalb desselben Clusters. Database 7.1 erweitert die Speicherflexibilität, indem es kostengünstigen, persistenten Cloud-Blockspeicher wie AWS Elastic Block Storage (EBS), gängige NAS-Geräte (Network Attached Storage) on-premises sowie vernetzte NVMe-kompatible Blockspeicher unterstützt.

Dies gibt Unternehmen mehr Bereitstellungsoptionen mit einer Vielzahl an Auswahlmöglichkeiten und Preismodellen für den Speicherort von Daten, passend auf den jeweiligen geschäftlichen oder technischen Anwendungsfall.

(1) Quelle / externer Link > https://aerospike.com/blog/database-7-1-enhancements/

 

Querverweis:

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