Unstrukturierte Unternehmensdaten mit Datadobi StorageMAP 7.0 analysieren und verwalten

Leuven (Belgien), Starnberg, 05. Juli 2024 - Update: WORM-Migrationen von IBM COS und Hitachi HCP Object zu allen S3-Systemen, die S3 Object Lock API unterstützen...

Zur Ankündigung: Datadobi hat mit StorageMAP 7.0 eine neue Version seiner Plattform zur Verwaltung von unstrukturierten Daten vorgestellt. Das Update der Plattform befasst sich mit den Herausforderungen, die mit dem schnell wachsenden Volumen an unstrukturierten Daten und derer inhärenten Vielfalt verbunden sind." Sie erstreckt sich von Dateninhalten über -formate, -quellen, -speicherorte, -nutzer, -eigentümer etc. Der Wert und auch die weitere Verwendung unstrukturierter Daten können je nach Branche und Anwendungsszenario sehr unterschiedlich ausfallen. Während einige Daten gesetzlichen oder internen Vorschriften unterliegen, sind andere von geringem Wert, und wieder andere können sogar schädlich oder illegal sein.

 

Zur Lösung dieses Problem bietet StorageMap 7.0 jetzt eine verbesserte Dateneinsicht über sog. Custom Dashboards und ein Analysemodul sowie Erweiterungen bei der Datenmobilität. Die Erweiterungen können dabei unterstützen, fundiertere Entscheidungen zu treffen und eine durch Richtlinien gesteuerte Platzierung von Daten zu erreichen. Hier die wesentlichen Neuerungen von StorageMap 7.0 in der Übersicht (Quelle / Anbieter):

 

1. Verbesserung der Dateneinsicht

Die Grundlage eines erfolgreichen Managements unstrukturierter Daten ist deren sinnvolle Organisation. Nur so erhalten alle Beteiligten tiefen Einblick in diese Daten und alle notwendigen Informationen, die sie benötigen, um Entscheidungen zu treffen, Richtlinien zu erstellen, Aktionen zur Umsetzung dieser Richtlinien durchzuführen und die Wirksamkeit von Richtlinien zu überwachen.

Die IT-Abteilung muss beispielsweise verstehen, wo sich die Daten befinden, wie viel sie kosten und wie wichtig sie sind, um sie im Laufe ihres Lebenszyklus zu verlagern. Andere Geschäftsbereiche möchten GenAI-Daten identifizieren und sie in einen Datenspeicher kopieren, um sie zu trainieren, abzustimmen oder GenAI-Modelle zu erweitern. Oder die Compliance-Abteilung möchte Risiken reduzieren, indem sie Daten ohne Geschäftswert identifiziert und entfernt oder archiviert. Das Management dieser unterschiedlichen Ziele ist in großen Umgebungen mit unstrukturierten Daten, in denen Milliarden von Dateien gespeichert sind, sehr komplex.

 

2. Benutzerdefinierte Dashboards

Dashboards ermöglichen es Beteiligten unterschiedlicher Geschäftsbereiche, eine Bibliothek von Ansichten ihrer unstrukturierten Daten zu erstellen, die für sie relevant und spezifisch sind. Die Custom Dashboards verwenden Felder für Metadaten und StorageMAP-Tags, um die Daten in einem einzigen Fenster zu visualisieren, zu organisieren und zu überwachen. Ein einzelnes Custom Dashboard verfügt über eine Reihe von Schlüsselelementen, die vom Benutzer hinzugefügt werden können, darunter Point-in-Time-Diagramme, Seriendiagramme und Listen. Die auf einem Custom Dashboard angezeigten Daten können z. B. nach Dateneigentum, Alter, Zeitpunkt des letzten Zugriffs oder benutzerdefinierten Tags wie Datenkritikalität, Sensibilität, Nützlichkeit usw. kategorisiert werden. Darüber hinaus können benutzerdefinierte Dashboards im MS PowerPoint-Format exportiert werden.

 

3. StorageMap-Analysemodul

Das neue Analysemodul hilft Trends in den unstrukturierten Daten eines Unternehmens zu analysieren. Auch das Analysemodul kann danach an benutzerdefinierte Anforderungen angepasst werden. Eine Analyse kann aus mehreren Ebenen von Filtern und Klassifizierungen bestehen, die Datensätze erstellen, die den gewünschten Kriterien entsprechen. Die resultierenden Datensätze können dann zur Erstellung von Diagrammen, Tabellen und anderen Berichten verwendet werden. Die Ergebnisse können in benutzerdefinierte Berichts-Dashboards aufgenommen und als Input für Aktionen wie Migration, Replikation, Pipelining usw. verwendet werden, die alle innerhalb von StorageMAP durchgeführt werden.

 

4. Erweiterung der Datenmobilität

StorageMAP 7.0 unterstützt WORM-Migrationen von IBM COS und Hitachi HCP Object-Systemen zu allen S3-Systemen, die die API S3 Object Lock unterstützen. Zusammen mit anderen Objekt- und NAS-Plattformen haben Kunden mit objektbasierten WORM-Daten auf diesen Plattformen damit eine Lösung für die Migration von Daten unter Beibehaltung des gesetzlichen Sperrstatus und der Aufbewahrungsfristen. Die Unterstützung dieser beiden Systeme war laut Entwickler notwendig, weil diese Speicheranbieter gezwungen waren, ihre eigenen proprietären WORM-API-Protokolle zu implementieren, bevor AWS die WORM-Funktionalität in die S3-API eingeführt hat.
 
 

Bildquelle: Datadobi

Anmerkung zum Bild: Das neue Analysemodul in StorageMAP 7.0 bietet Einblicke in die gesamte Storageinfrastruktur und kann an benutzerdefinierte Anforderungen angepasst werden. So sind Faktoren wie Kosten, CO2-Emissionen, Kapazität oder Datentypen zu überblicken. StorageMAP 7.0 ist laut Anbieter ab Juli 2024 verfügbar und Bestandskunden können die Funktionen laut Anbieter per Update kostenfrei erhalten. (Quelle: Datadobi).

 

Querverweis:

Unser Beitrag > Zu den Gefahren des Vergessens von Aufbewahrungsfristen bei der WORM-Datenspeicherung

Unser Beitrag > Fehlende Datenbasis ist laut Syniti ein wesentlicher Hemmschuh für den Einsatz von GenAI