100 Gigabit Ethernet (GbE) Technologie von Brocade bei Amsterdam Internet Exchange (AMS-IX) im Test

Starnberg, 3. Aug. 2011 - Die 100 Gigabit Ethernet Technik von Brocade bei der Amsterdam Internet Exchange (AMS-IX) im Test… 

Zum Hintergrund: Ein Feldversuch mit realem Internet-Traffic sollte zeigen, wie sich die Brocade Technologie im Peering Service bewährt und welche Qualitätsverbesserungen für das immer bandbreitenintensivere Internet zu erwarten sind. Der Test wurde mit der Amsterdam Internet Exchange (AMS-IX) und dem Content Delivery Network (CDN) Provider Limelight Networks realisiert. 

Innerhalb der vergangenen zehn Jahre stieg die weltweite Nutzung des Internets um über 480 Prozent. IXPs müssen dieser enorm erhöhten Nachfrage gerecht werden. Darüber hinaus erlangen bandbreitenintensive Inhalte wie Video und TV-Streaming einen immer wichtigeren Stellenwert. Bis 2016 werden diese Formate den Löwenanteil des jährlichen Datenverkehrs von 60.000 Petabyte (PB) im Internet ausmachen. Die verbesserte Netzwerkinfrastruktur von Brocade mit 100 GbE Technologie sorgt dafür, dass Kunden wie AMS-IX und Limelight Networks ihren Mitgliedern auch in Zukunft hochwertige, Non-Blocking-Verbindungen und Peering-Services anbieten können. 

Anwenderzitat: "Als langjähriger Kunde von Brocade und Mitglied von AMS-IX konnten wir als erster die neue 100 GbE-Implementierung für das Peering testen", sagt Denver Maddux, Vice President of Network Engineering bei Limelight Networks. "Wir haben bis zu 98 Gigabit pro Sekunde an Internet-Traffic problemlos getestet. Peering-Verbindungen müssen eine optimale Mischung aus Performance und Verlässlichkeit aufweisen. Dank Brocade konnte AMS-IX die Messlatte für Peering-Modelle abermals erhöhen."

Die AMS-IX setzt Brocade MLXe Router ein und erreicht dadurch Multi-Terabit Skalierbarkeit sowie eine hohe Port-Dichte. Mithilfe der 100 GbE Module von Brocade profitiert AMS-IX von einer leistungsstarken Performance und Skalierbarkeit mit 16 oder 32 Wire-Speed 100 GbE-Ports in einem einzigen MLXe-32 Router. Jedes 100 GbE Modul mit zwei Ports hat einen Datendurchsatz von 400 Gb/s pro Modul, ohne Performance-Beeinträchtigungen von Features wie IPv4, IPv6 und MPLS. Die Ports können individuell lizenziert und aktiviert werden, um die Investitionskosten den Kapazitätsanforderungen im Netzwerk anzupassen. Dadurch zahlen Service Provider nur für aktive Ports im Netzwerk. Ein entsprechendes Video hierzu finden Sie unter

http://www.youtube.com/watch?v=6bXxMzTd5Ro