Freiburg, Starnberg, 11. Mai 2011 - Was kennzeichnet eine objektorientierte und virtualisierte Lösung zur revisionssichere Archivierung von Dokumenten und Daten? Eine Übersicht des Archivspezialisten iTernity…
Zum Hintergrund: Zahlreiche Gesetze und interne Compliance-Vorschriften regeln derzeit die Aufbewahrungspflicht für rechtlich und steuerlich relevante Dokumente, wobei diese gleichzeitig vor Manipulation geschützt werden müssen. Vorhandenen Lösungen stoßen auf Grund des raschen Wachstums von Daten aber oft an ihre Kapazitätsgrenzen, sind technisch überaltert oder erweisen sich auf Dauer als kostspielig. Weitere Punkte im Auswahlprozedere betreffen die Skalierbarkeit und existierende Lizenzmodelle. Eine kurze Checkliste - zusammengestellt von der Freiburger iTernity GmbH - gibt interessierten Unternehmen nachfolgend einige Entscheidungskriterien an die Hand:
1. Flexibilität:
-
Ein Langzeitarchiv sollte flexibel in jeder IT-Infrastruktur eingesetzt werden können, beispielsweise mit einem Standalone-File-Server oder auch mit NAS-SAN-Speichern.
-
Das Langzeitarchiv ist offen für künftige Technologiewechsel. Es sollte hierfür die reibungslose Migrationen der Archivdaten auf Speicherebene unterstützen.
-
Unabhängigkeit von Hardware-Herstellern, damit auch bei einem Herstellerwechsel die jeweilige Speicher-Hardware mit der Archivlösung genutzt werden kann.
-
Optionen zur Virtualisierung der Langzeitarchivlösung sollten unterstützt werden – idealerweise auch in Kombination mit SAN-Virtualisierung.
2. Kosteneffizienz:
-
Die Total Cost of Ownership (TCO) lassen sich niedrig halten, wenn die Archiv-Lösung nicht an eine bestimmte Hardware gebunden ist. Dies ermöglicht Zukunftssicherheit ohne eine erneute Lizenzierung bei Hardware- und Technologie-Wechsel sowie Migrationsprojekten. Investitionsschutz ist gegeben, wenn die Lösung unabhängig von einer bestimmten Speicherhardware einsetzbar ist. Dadurch kann zum Beispiel vorhandener Speicher für die Archivierung genutzt werden.
-
Das Lizenzmodell muss übersichtlich und einfach gestaltet sein (beispielsweise auf der Basis des Netto-Archivvolumens). Nur so sind mögliche Folgekosten abzuschätzen.
-
Im laufenden Betrieb sollte das Langzeitarchiv nur einen niedrigen Administrations- und Wartungsaufwand erfordern.
-
Komprimiert das Langzeitarchiv die zu archivierenden Daten, kann dies deutlich Speicherplatzes einsparen.
-
Die Einführung eines Langzeitarchivs sollte kein zu komplexes Projekt sein.
3. Sicherheit:
-
Die Verwendung von 512-bit-Hashwerten schützt die Daten im Langzeitarchiv vor Manipulationen. Aufgrund des Hashwerts kann eine Verifizierung der Daten erfolgen. Archive, die diesen objektorientierten Ansatz unterstützen, ermöglichen laut iTernity auch ein Self-Healing des Archivs, wenn die Daten an mehreren Standorten vorgehalten werden.
-
Die Datenverschlüsselung im Langzeitarchiv mit 256 BIT schützt die abgelegten Dokumente vor unbefugten Zugriffen. Verschlüsselungen nach dem Advanced Encryption Standard (AES) bieten dem Unternehmen hohe Sicherheit.
-
Hochverfügbare Konfigurationen des Langzeitarchivs unterstützen verschiedene Failover-Szenarien und können technische Ausfälle abfedern.
-
Die Zertifizierung eines Langzeitarchivs durch eine anerkannte Wirtschaftsprüfungsgesellschaft belegt dessen technische Eignung in einem Gesamtprozess, der entsprechend gesetzlicher Vorgaben umgesetzt wurde.