Brocade stellt neuen MLXe Core-Router und die Einführung des Brocade Network Advisors vor

München, Starnberg, 15. Sept. 2010 - Die Brocade MLXe Router und das auf IEEE-Standards basierende 100 GbE-Blade sind Teil der Unified Network-Architektur "Brocade One", unterstützen alle Brocade MLX- und XMR-Blades und sind zu beiden Blades kompatibel. Das 100 GbE-Blade kann in alle Brocade MLX, Brocade MLXe und NetIron XMR Router integriert werden, d.h. Unternehmen, die bereits MLX Router einsetzen, können die Leistung von 100 GbE nutzen. Die Brocade MLXe "15,36 Terabit/s Fabric" ermöglicht laut Anbieter die vierfache 100 GbE Wire-Speed-Dichte und die neunfache Systemkapazität vergleichbarer Router... Die neuen 100 GbE-Blades ergeben zusammen mit den Brocade MLXe Routern einen "Terabit/s Trunk" und Service Provider können mehrere Ports in einer einzigen logischen Verbindung nutzen um die Bandbreite zu steigern; mehr als eine halbe Million hochauflösende Videos können damit über eine einzige Verbindung übertragen werden. Der neue MLXe Router integriert hochperfomantes Wire-Speed Switching/Routing und die Systemkapazität ermöglicht es, Netzwerkschichten zusammenzulegen. Eine Performance von 4,8 Milliarden Paketen pro Sekunde bietet die fünffache IPv6 Forwarding-Kapazität vergleichbarer Angebote.

Der Brocade MLXe Router ist ab sofort in 4-, 8-, 16- und 32-Slot Konfigurationen verfügbar. Das Brocade 100 GbE Blade kann laut Anbieter ab sofort bestellt werden; die generelle Verfügbarkeit ist für das erste Halbjahr 2011 geplant.

Brocade hat ferner die Einführung seines Brocade Network Advisor angekündigt. Dieser stellt eine vereinheitlichte Netzwerk Management-Plattform für SAN- und IP-Netzwerke dar. Fibre Channel SANs, IP-, Fibre Channel over Ethernet (FCoE)-, Wireless- und Multiprotocol Label Switching (MPLS)-Netzwerke lassen sich so mit einer Lösung verwalten: Ein einziges, intuitives GUI ermöglicht das Lifecycle-Management inklusive Konfiguration, Überwachung, Management und Reporting des gesamten Brocade Netzwerk-Portfolios. Role-Based Access Control (RBAC) bietet das Management der Ressourcen im Netzwerk und eine detaillierte Prüfung von Veränderungsprozessen. Einheitliche Anwenderfunktionen für unterschiedliche Netzwerke erlauben es Unternehmen, sich in Richtung Konvergenz (FCoE, kabelgebunden/kabellos, VoIP und Unified Communications) zu entwickeln, wenn Bedarf vorhanden ist. Die Lernkurve für Administratoren beim Übergang zu den neuen Technologien bleibt gering.

Weitere Funktionen sind: Optimierte Performance und anwendungsbezogener Datenverkehr, um die SLAs durch Überwachung des Netzwerks, Automatisierung und Richtlinienverwaltung zu verwalten. Quality-of-Service (QoS)-Konfigurationen auf Host-Basis oder Basis einer virtuellen Maschine werden unterstützt. Die Einbindung der Management-Tools von Partnernfirmen rationalisiert die Problemlösung quer durch unterschiedliche administrative Silos.
Investitionsschutz: Standardbasierte APIs binden Drittanbieterlösungen für das Server-, Storage- und Virtualisierungs-Management sowie zur Datacenter-Orchestrierung ein. Beispiele sind: VMware vCenter, Microsoft System Center Operations Manager (SCOM), IBM Tivoli Storage Productivity Center (TPC) und IBM
Systems Director... Der Brocade Network Advisor ist voraussichtlich ab November 2010 erhältlich.

www.brocade.com/management
www.brocade.com/network-advisor