Köln, Starnberg, 8./9. Nov.2012 - Bull kündigt mit StoreWay Backup Agility einen neuen Outsourcing-Service zur professionellen Datensicherung an…
Zum Hintergrund: Es gibt genügend Gründe, einer sicheren Wiederherstellungsstrategie die nötige Aufmerksamkeit zukommen zu lassen. Neue Herausforderungen ergeben sich dabei aus dem weiter ungebremsten Datenwachstum, hochgradig virtualisierten Anwendungen bzw. mobiler Clients und sich verschärfenden Gesetzesvorgaben (Stichwort "Compliance").
Der neue Bull Service verbindet lokale Backup-Infrastrukturen im Kunden-RZ mit dem Remote-Betrieb durch das Bull Service Team. StoreWay Backup Agility von Bull umfasst hierzu Beratung, Hardware, Software, Implementierung und Betrieb. Der Service wird auf monatlicher Basis abgerechnet. Die Höhe errechnet sich aus dem Volumen der Backup-Daten, die mit individuellen Service Level Agreements definiert sind.
Mit StoreWay Backup Agility von Bull erhalten Unternehmen aber auch die Möglichkeit, ihre Datensicherungsumgebung einschließlich des Betriebs an Bull auszugliedern. Dabei garantiert ein gemäß Anbieterangaben striktes Service Level Agreement mit regelmäßigen Reports die volle Kontrolle über alle aus dem Remote Operation Center der Bull ausgeführten Prozeduren.
Da sich alle notwendigen Hard- und Softwarekomponenten im eigenen Rechenzentrum befinden, bleiben auch die gewohnten Sicherheitsmerkmale für alle sensitiven Datenbestände gewahrt. Betriebswirtschaftlicher Vorteil: Mit der Einführung eines verbrauchsorientierten Bezahlmodus auf Basis des realen Backup-Volumens werden Investitions- zu operativen Kosten, die monatlich festgeschrieben sind und sich gut einplanen lassen (Fixkosten werden variable Kosten). Der Übergang der Datensicherungsaufgaben in die operative Verantwortung von Bull versetzt IT-Abteilungen in die Lage, bisher gebundene Ressourcen für attraktivere neue, unmittelbarer an den Unternehmenszielen ausgerichtete Services einsetzen zu können.
- Gemeinsam mit dem Kunden definiert das Bull Advisory Services Team im Rahmen eines Backup-Audits die Volumina, Policies, Wachstumsraten und andere notwendige Kennzahlen (zum Beispiel Recovery Point/Time Objectives). Diese bilden zusammen mit der bedarfsgerechten technischen Referenzarchitektur die Grundlage für das SLA.
Der Betrieb erfolgt aus dem Bull Remote Operation Center, wo Datenverfügbarkeit, Erfolg oder Misserfolg von Sicherungen bzw. Wiederherstellungen durchgängig gemessen werden, um anhand individueller Kennzahlen (KPI) die Leistungserbringung gegenüber dem SLA nachzuweisen. Die gesamte Kommunikation erfolgt über einen dedizierten Technical Account Manager, der die Verantwortung für alle mit dem StoreWay Backup Agility Service verbundenen Abläufe trägt.
Zitat: “Datensicherung an sich hat – außer dem ‚guten Gefühl‘, etwas Sinnvolles zu tun – keinen unmittelbaren Mehrwert für ein Unternehmen”, kommentiert Dr. Dieter Rupp, bei Bull verantwortlich für den Geschäftsbereich Managed Services. “Auf der anderen Seite: Gehen Daten verloren oder kann man nicht auf sie zugreifen, ist das oft nicht nur mit enormen Einbußen bei Produktivität und Gewinn verbunden, sondern viel mehr sogar mit einem irreparablen Vertrauensverlust oder sogar mit strafrechtlicher Verfolgung...".
In England nutzt die Universität von Coventry StoreWay Backup Agility mit einer erweiterten Sicherheitsstufe für die Datensicherung auf dem Uni-Campus: Katastrophenvorsorge durch Datenreplikation in ein zweites Rechenzentrum, das Bull Northern Operations Center (NOC). Der neue Bull Service erfüllt nicht nur die strengen Vorschriften der Universität, sondern hat diese aufgrund der gewonnenen Ressourcen in die Lage versetzt, selbst als Anbieter von Speicherkapazität und zugehörigen IT-Services für umliegende Krankenhäuser, Schulen, kleinere Unternehmen und lokale Verwaltungseinrichtungen aufzutreten.
Anwenderzitat: “Das Konzept der Aufteilung von Speicherkapazität und des Betriebs über zwei Standorte durch Bull war von Beginn an sehr interessant für uns, da es für uns die beste Möglichkeit bot, die Risiken effektiv zu beherrschen“, sagt Stephen Booth, Leiter Central Computing Services der Universität. „Bulls Vision eines sanften Übergangs hin zur Service-orientierten IT passt perfekt zu unseren eigenen Plänen, dem schrittweisen Aufbau einer Cloud-basierten Infrastruktur.“ Weitere Informationen finden Sie hier: