München, Starnberg, 19. April 2013 – Gemeinsame technologische Zusammenarbeit gestartet…
Zum Hintergrund: OpenStack liefert eine massiv skalierbare Open Source Softwarelösung (Cloud O/S) zum Aufbau offener Private- und Public-Clouds und ist allgemein unter der Apache 2.0 Lizenz verfügbar. Derzeit haben sich ca. 150 Unternehmen dem Projekt angeschlossen, darunter Rackspace, AMD, Intel, Red Hat, Cisco, Dell, HP, IBM, VMware oder Yahoo. Bei der OpenStack -Technologie handelt es sich genau genommen um eine Reihe von Projekten, die Compute-, Speicher- und Netzwerk-Ressourcen in einem Rechenzentrum steuern und verwalten. Softwarehersteller Canonical und VWware arbeiten nach eigenen Angaben derzeit an einer Lösung, die es Unternehmen ermöglichen soll, VMware-Technologie - inklusive VMware vSphere und Nicira NVP - auf die OpenStack-Distributionen von Canonical anzuwenden.
Die Ubuntu Cloud-Infrastruktur ist die am meisten verwendete OpenStack-Distribution von Canonical. Sie enthält jetzt alle benötigten Plug-Ins für die Verwendung von OpenStack mit vSphere und NVP. Canonical übernimmt den Support für OpenStack und arbeitet mit VMware bei Themen rund um vSphere und NVP mit OpenStack zusammen. VMware bekräftigt hierzu seinen Support für Ubuntu als vollunterstütztes Gast-Betriebssystem auf vSphere. Diese Vereinbarung gibt Kunden die Flexibilität OpenStack Clouds innerhalb der Ubuntu Cloud-Infrastruktur auszurollen und auf VMware vSphere zu betreiben und dadurch kommerziellen Support zu erhalten. Zitat: „Mit dem Support von VMware vSphere mit OpenStack und der Zusammenarbeit mit Canonical lösen wir unser Versprechen bei unseren gemeinsamen Kunden ein. Mit der leistungsfähigen Plattform bieten wir allen, die sich für OpenStack Clouds interessieren, eine wichtige Wahlmöglichkeit“, sagt Joshua Goodman, Vice President, Product Management, vSphere bei VMware. „Viele Anwender von OpenStack nutzen die Ubuntu-Technologie von Canonical. Durch unsere Zusammenarbeit erhalten unsere gemeinsamen Kunden die Möglichkeit, von den bekannten und bewährten Funktionen der vSphere-Infrastruktur zu profitieren, in die sie bereits investiert haben.“
Als Teil des Marktauftritts von OpenStacks „Grizzly“ am 4. April 2013 steuerte VMware Codes für den Support von vSphere zu dem OpenStack Compute-Projekt bei (Codename „Nova“). Dieser Beitrag beruht auf VMwares Beitrag im OpenStack Networking Projekt (Codename „Quantum“) mit dem Fokus auf Nicira NVP. Des Weiteren werden Canonical und VMware bei Software-Tests, Automatisierung, Kunden-Support und Referenz-Designs weiter zusammenarbeiten. VMware wird anhaltenden Support von Ubuntu als Gastbetriebssystem auf vSphere leisten. Dadurch können Anwender ihre Produktions-Workloads mit der höchsten Dichte an virtuellen Maschinen auf einer robusten Enterprise-Hypervisor-Plattform bewältigen. Zitat Chris Kenyon, Senior Vice President, Sales and Business Development bei Canonical: „Unser gemeinsames Angebot wird eine vollständig unterstützte und zertifizierte Lösung für Open Stack Cloud-Infrastrukturen sein, die VMware-Hypervisoren für das Computing einsetzt und vorhandene vSphere-Architekturen mit der OpenStack-Lösung von Ubuntu kombiniert.“
Weiterführende Informationen finden Sie hier:
http://blogs.vmware.com/rethinkit/2013/04/vmware-roars-into-openstack-summit.html