München, Starnberg, 14. Sept. 2010 - Cisco erweitert sein Produkt- und Serviceportfolio für Rechenzentren. Grundlage hiefür ist die “Cisco Data Center Business Advantage” - Architektur, welche laut Hersteller “die IT-Virtualisierung auf den Infrastrukturebenen beschleunigt”. Die Einführung profitabler Geschäftsmodelle wie Desktop-Virtualisierung, Private- und-/oder Public Clouds wird so für Dienstleister und Anwenderunternehmen vereinfacht.
Zu den wichtigsten Architekturbausteinen für Cisco im RZ zählen in diesem Zusammenhang die “Unified Network Services”: Netzwerkdienste stehen mit den Erweiterungen damit für jede RZ-Umgebung bzw. Größenordnung zur Verfügung; Richtlinienbasierte Provisionierung und einheitliches Management erstreckt sich nun auf virtualisierte und nicht-virtualisierte RZ-Bereiche. Ferner sind verschiedene Erweiterungen an der Unified Fabric und dem Cisco Unified Computing System, UCS mit vorgestellt worden.
1. Die erweiterten Unified Network Services umfassen:
- Cisco Virtual Security Gateway: Liefert Sicherheitsrichtlinien für virtuelle Maschinen, die in bestehenden und übergreifenden virtuellen LANs Gültigkeit haben. Das Security Gateway vereinheitlicht Steuerung und Monitoring in virtualisierten Multimandanten- beziehungsweise Cloud-Umgebungen und wird damit auch härtesten Sicherheits- und Compliance-Anforderungen gerecht. Implementiert ist das Virtual Security Gateway als Software-Feature im virtuellen Software-Switch Cisco Nexus 1000V.
- Virtuellen Wide Area Application Services Cisco vWAAS: Sie repräsentieren eine Cloud-fähige WAN-Optimierungslösung für geografisch weit verteilte Private Cloud-Umgebungen. vWAAS erhöht die Anwendungs-Performance bei minimalem Netzwerk-Konfigurationsaufwand um Größenordnungen. Deutlich reduziert werden damit auch Kosten und Risiken der Migration von traditioneller auf Cloud-IT. Cisco vWAAS läuft als virtuelle Appliance auf dem Hypervisor von VMware ESX/ ESXi-Servern und Cisco UCS.
2. Verbesserungen an der Cisco UCS-Plattform: Neuer Cisco UCS B230 M1 BladeServer mit mehr Arbeitsspeicher und höherer Performance. Das neue Modell verringert Betriebs-/Lizenzkosten, verbraucht (bei vergleichbarer Leistung) weniger Energie und verringert damit IT-bedingte CO2-Emissionen.
www.cisco.com/en/US/products/ps10280/index.html
Die Cisco Unified Fabric vereinheitlicht IP- und Storage-Networking (LAN, SAN) sowohl in traditionellen wie auch in virtualisierten Umgebungen. Der neue Cisco Nexus 5500 bietet bei verdoppelter Portdichte das Feature “Unified Port Configuration”: Damit lässt sich jeder Port wahlweise als Ethernet- oder Fibre-Channel-Port konfigurieren. Mit dem neuen Cisco Fabric Extender 2224TP sind Cisco Nexus Switches der 5000er Serie jetzt auch für Rechenzentren mit vergleichsweise geringer Serverdichte pro Rack einsetzbar. Das 2248TP ist ab sofort in Kombination mit dem Nexus 7000 einsetzbar – um z.B. 100-Megabit bzw. 1-Gigabit-Anbindungen zu realisieren. Weitere Neuerungen: Catalyst 6513-E Chassis plus optimierte Softwarefunktionen für Catalyst 4900 zur verbesserten Integration zwischen virtualisierten und traditionell strukturierten RZ-Bereichen.
Weitere Informationen finden sich hier:
www.cisco.com/en/US/solutions/ns340/ns517/ns224/dc_architecture.html