München, 06. April 2010 - Cisco hat nach eigenen Angaben sein Data-Center-3.0-Portfolio umfassend erweitert. Zusammen mit dem neuen Fabric Extender für Fast Ethernet, Gigabit Ethernet und 10 Gigabit, Cisco Nexus 2248 und 2232 wurde die zweite Generation der Cisco Data Center 3.0 – Lösungen zur Virtualisierung aller gängigen Geschäftsapplikationen im Rechenzentrum konzipiert:
Cisco 2nd Gen. UCS bietet ca. viermal so viel Rechenleistung wie das Vorgängermodell
Geringerer Verwaltungsaufwand als herkömmliche Netzwerke (laut Cisco bis 92%)
30 Prozent mehr Durchsatz mit der Cisco Virtualized Interface Card
76 Prozent höhere Datenbank-Konsolidierungsrate mit Cisco Memory Extension
10 Prozent weniger Stromverbrauch gegenüber vergleichbaren Konfigurationen.
Cisco Data Center 3.0 im Kurzüberblick:
Die seit März 2010 lieferbaren M2 B- und C-Serien der zweiten UCS-Generation (mit zwei Server-Sockets) basieren auf dem neuen Intel Xeon 5600-Prozessor für 50 Prozent mehr Core-/Cache-Kapazität als die erste UCS-Generation und ist kombinierbar mit der Cisco-Memory Extension Technologie, die einen Hauptspeicher-Ausbau bis 384GB für 2 Socket-Systeme erlaubt (ab dem dritten Quartal sind Vier-Socket-Varianten mit Intel Xeon 7500 verfügbar).
Die neue Cisco FEX-Link-Architektur bietet einen einheitlichen Server-Access-Layer für Fast Ethernet, 1- und 10-Gigabit-Ethernet sowie für Fibre-Channel-over-Ethernet (FCoE). FEX-Link vereinfacht das Management und ist aktuell im UCS und den Nexus-Switches der 5000er-Serie implementiert (in Kürze wird dies laut Hersteller auch für die Nexus 7000-Familie der Fall sein). Ab 2011 ermöglicht der FEX-Link Bandbreiten pro Cisco UCS-Blade von 160 Gigabit/s. Die neuen Nexus Fabric Extender 2248 und 2232 verbessern durch zusätzliche Fabric-Erweiterungen die Skalierbarkeit-/Flexibilität auch in heterogenen IT-Umgebungen.
Weitere Vorteile laut Anbieter: Verkabelungsaufwand reduziert sich um bis zu 70 Prozent. Stromverbrauch und Kühlungsbedarf um bis zu 30 Prozent. Die Steuerungsmöglichkeiten für servicebezogene Energie-/Kühlungs-Richtlinien erlauben eine höhere Energieeffizienz. Policies können mit dem UCS Manager konfiguriert und in Serviceprofilen gespeichert werden. Vorteil: Der Stromverbrauch lässt sich dynamisch an die Anforderungen im RZ anpassen.
Neu ist ferner der Cisco MDS 9148 Multilayer Fabric Switch: Er besitzt 48 Fibre-Channel-Ports mit 8 Gigabit/s. Zusätzlich mit 8-Gigabit-FC-Uplinks ausgestattet wurden die UCS-Modelle 6100 und die Nexus 5000er Serie. Weiterhin kündigt Cisco die “Virtual Services Appliance Nexus 1010” an: Nexus 1010 enthält das sog. “Network Analysis Module (NAM)”, mit dem sich Performance-Anforderungen ermitteln lassen.
UCS-Support innerhalb des Cisco Developer Networks: Die offene XML-API für Cisco UCS umfasst derzeit mehr als 9.000 Parameter. Entwickler haben Online-Zugriff auf Codebeispiele, Tools und Lehrvideos. Um Integration zwischen UCS und gängigen Managementtools anderer Hersteller zu gewährleisten, arbeitet Cisco eng mit anderen Herstellern zusammen – darunter BMC, CA, HP, IBM, Microsoft und VMware.
Mehr Infos zu Cisco’s DataCenter Strategie auch unter http://blogs.cisco.com/datacenter/