München, Starnberg, 6./7. Dez. 2011 - Cisco stellt mit CloudVerse eine Architektur zum Aufbau miteinander verbundener Cloud-Services zur Verfügung...
Zum Hintergrund: Große Unternehmen, Service-Provider und Behörden können laut Anbieter mit diesem Modell sichere, miteinander verknüpfte Public-, Private- oder Hybrid Cloud-Umgebungen bzw. Services aufbauen und installieren. CloudVerse integriert Cloud Applikationen- und Services, Cloud-optimierte RZ-Ressourcen (Compute, Storage) und Cloud-optimierte Netze. Nach Cisco umfasst das Modell die folgenden vier Säulen (drei + Services):
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Einheitliches Rechenzentrum: Cisco Unified Data Center (UDC) liefert die automatische Bereitstellung und Verwaltung von Rechen-, Netzwerk- und Speicherkapazitäten für IT-Services, in und zwischen Rechenzentren.
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Intelligentes Netzwerk: Cisco Cloud Intelligent Network integriert als Plattform die Rechenprozesse innerhalb des Data Centers sowie zwischen den Clouds und stellt Cloud-Anwendungen bereit.
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Cloud-basierte Geschäftsanwendungen und Services: Aktuelles Portfolio, um Cloud-Services für interne und externe Nutzer aufzubauen und bereitzustellen.
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Ergänzt wird die Lösung durch Services von Cisco und Partnern, wie zum Beispiel FlexPod von NetApp, Vblock mit EMC oder der Virtualisierungssoftware von VMware (Cloud Enablement Services). Die integrierte Plattform ermöglicht es laut Anbieter, dynamische und hochsichere Cloud-Services und Applikationen bereitzustellen. CloudVerse überwindet damit Technologie–Silos, um gleichzeitig mehrere Clouds aufzubauen, zu skalieren und zu verwalten. Zitat Patrick Schmidt, Leiter Data Center und Virtualisierung der Cisco Central Europe Region: "CloudVerse ermöglicht als strategische Plattform eine neue Generation dynamischer, sicherer Cloud-Services. Diese basieren erstmals auf mehreren, miteinander verbundenen Clouds…"
> http://www.cisco.com/web/solutions/trends/cloud/index.html
Cisco Global Cloud Index: Letzte Woche veröffentlichte Cisco den sog. "Global Cloud Index (2010 – 2015)". Dieser sagt voraus, dass der weltweite Datenverkehr über Rechenzentren um das Vierfache auf 4,8 Zettabyte im Jahr 2015 ansteigt. Die am schnellsten wachsende Komponente ist der Cloud Traffic. Er steigt mit einer jährlichen Wachstumsrate von 66 Prozent auf das Zwölffache, von 130 Exabyte im Jahr 2010 auf 1,6 Zettabyte 2015. In vier Jahren werden 76 Prozent des Traffics innerhalb der Data Center ablaufen, da Workloads automatisch über verschiedene virtuelle Maschinen verteilt werden. Weitere 7 Prozent werden durch den Verkehr zwischen Rechenzentren erzeugt, durch Aktivitäten wie Datenreplikation und Updates. Dies bestätigt den Trend zu verknüpften Rechenzentren und Cloud-Services.
Mehr Infos hierzu finden Sie auch in unserem Bericht vom 30. Nov. unter: