München, Starnberg, 23. September 2011 - Der virtuelle Switch Cisco Nexus 1000V arbeitet mit Microsoft Windows Server Hyper-V zusammen...
Zum Hintergrund: Die Kompatibilität der Cisco-Lösung mit Microsoft's System Center Virtual Machine Manager (VMM) vereinfacht die gemeinsame Verwaltung von Netzwerken, Servern und Virtualisierungs-Lösungen im RZ. Durch die Integration mit der Sicherheitssoftware Virtual Security Gateway und Virtual ASA von Cisco, der Anwendungsoptimierung Virtual Wide Area Application Services und der Netzwerküberwachung Network Analysis Module bietet der Nexus 1000V damit eine weitgefasste granulare Sicherheits- und Anwendungsbeschleunigung innerhalb von Multi-Mandanten-Umgebungen. Zusätzlich werden laut Anbieter diverse Analysefunktionen zur Aktivitätsmessung bereitgestellt.
Der Nexus 1000V ergänzt Windows Server Hyper-V mit dynamischen Funktionen der NX-OS-Software für die Provisionierung und dem Management. Der Betrieb virtueller Netzwerk-Infrastrukturen als Erweiterung physischer Netze wird damit erleichtert. Transparente Sichtbarkeit auf VM-Niveau und Sicherheitskontrollen sind ebenso wie eingebaute Funktionen zur Umsetzung von Policies (Regeln), automatische Provisionierung und Diagnosefunktionen vorhanden; hilfreich bei der Einführung und Optimierung virtueller Workloads auch bei komplexen Rechenzentrums-Umgebungen.
Auch das Unified Computing System (UCS) mit Virtual Machine Fabric Extender (VM-FEX)-Funktionen unterstützt nun den MS-Hypervisor. Damit erhalten Betreiber virtueller und physischer Netzwerke die gleichen Funktionen und bestehende IT-Management-Prozesse lassen sich mit einbinden.
Cisco's UCS mit VM-FEX-Funktionen ist primär für die Bereitstellung, Konfiguration, Verwaltung, Überwachung und Analyse des Netzwerkverkehrs bei virtuellen Maschinen konzipiert. Dazu erhalten Anwender eine einheitliche Infrastruktur zum Management von Rechen-, Netzwerk- und Virtualisierungskapazitäten. VM-FEX nutzt dafür Microsofts SR-IOV-Funktionen in Windows Server 8 Hyper-V zur Analyse von I/O-Performance. Weiterer Nutzen: Durch die Konvergenz von physischen und virtuellen Netzwerkebenen innerhalb einer virtuellen Infrastruktur reduziert sich automatisch die Anzahl der Überwachungsstellen (single-point-of-control). Durch die automatische Erzeugung virtueller Maschinen mit Hilfe Richtlinien-basierter Netzwerkkonfigurationen verkürzt sich ferner die Installationszeit von Anwendungen (schnellere Provisionierung).
Zitat Microsoft: "Dass Cisco Nexus 1000V und VM-FEX mit Microsoft Hyper-V zusammenarbeiten, passt in unsere Strategie der Bereitstellung aktueller Komponenten", sagt Mike Schutz, Senior Director Windows Server und Virtualisierung bei Microsoft. "Damit können Kunden umfassende virtualisierte Rechenzentren installieren und die Verwaltung der IT-Services vereinfachen." Derzeit entwickeln Cisco und Microsoft nach eigenen Angaben auch gemeinsam weitere Virtualisierungslösungen für Rechenzentren auf Basis von Windows Server "8". Mehr zu den neuen Lösungen unter:
> http://www.cisco.com/web/DE/products/unified_computing.html