München, Starnberg, 08. Febr. 2011 - Die Funktionen der neuen Software-Plattform erhöhen insbesondere die Systemperformance und automatisieren Arbeitsprozesse...
Zum Hintergrund der Ankündigung: Auch Server-Administratoren erhalten mit der erweiterten Softwareplattform nun die Möglichkeit, das Speichermanagement in wachsenden virtuellen Umgebungen mit Server- und Desktopvirtualisierung relativ einfach durchzuführen. Typische DataCore-Installationen bewegen sich zwischen 8TB - 64TB, d.h. die Lösung adressierte vor allem kleinere bis mittlere Unternehmen, die verstärkt auf (x86) Servervirtualisierung und preiswerten Storage (virtual disk Management) setzen, um ihre IT-Ressourcen kosteneffizient zu konsolidieren (z.B. iSCSI anstelle FC / keine dedizierten Storage Admins etc.); jedoch sind die Anforderungen an Ausfallsicherheit und Hochverfügbarkeit hier geschäftsbedingt ebenfalls hoch.
Neben dem bisherigen DataCore-Funktionen wie geräteunabhängige Speichervirtualisierung, virtuelles Disk-Pooling, Hochverfügbarkeit durch synchrone Spiegelung, Caching, asynchrone Replikation, Online-Snapshots, transparente Migration, Back-end Load-Balancing und dynamische Speicherbereitstellung/Thin Provisioning usw. bietet SANsymphony(TM)-V R8 deshalb folgende Neuerungen:
- Benutzerfreundlichkeit, Sicherheit: Über die neu gestaltete, zentralisierte Benutzerschnittstelle sind sämtliche Funktionen über eine Konsole kontrollierbar. Den Administrator leiten Wizards und Dialoge durch alle Konfigurationsschritte.Die Software registriert u.a. Konfigurationsänderungen, Systemwarnungen und Systemfehler und ermöglicht die Filterung nach Objekt, Benutzer etc. sowie eine Textsuche. Für die User-Authentifizierung können vordefinierte User-Rollen definiert und individuelle E-Mail-Benachrichtigungen eingerichtet werden. Konfigurationsänderungen können zum User zurückverfolgt werden.
Für das Speichermanagement bietet SANsymphony-V nützliche automatisierte Tasks, die individuell eingestellt und z.B. nach Plan, Replikations-Checkpoint, SAN-Statusänderung oder Event-Log-Mitteilung initiiert werden können. Maßnahmen wie Pool-Speicher zurückgewinnen, Event-Log-Mitteilung posten, Script oder Befehl ausführen, E-Mail oder Replikations-Checkpoint senden oder Snapshot-Operation an bestehendem Snapshot durchführen werden hiermit automatisiert.
- Replikation durch Site Recovery: DataCore hat ein neues Replikationsprotokoll entwickelt, das Mehrfachstreams (Multi Stream) und Kompression unterstützt. Im Vergleich zur Datenübertragung über FTP/SMB wird dadurch die Replikation nach Herstellerangaben über einen oder mehrere Standorte um das 5- bis 20-fache beschleunigt. Die Aktivierung des ausgelagerten Standorts (Remote Site) und die Wiederherstellung (Failback) erfolgen von der zentralen Konsole, selbst wenn dort ein geplanter oder ungeplanter Ausfall eingetreten ist. Auch eine Umkehrung der Replikationsrichtung ist vorgesehen. Insgesamt wurden Setup und Failover/Failback-Handling vereinfacht.
- Continuous Data Protection: Funktionen zur kontinuierlichen Datensicherung wurden integriert und müssen nicht mehr auf einem separaten DataCore-Server installiert werden. Das DataCore-CDP verfolgt und sichert jede IO-Operation im System und kann virtuelle Disks je nach individueller Konfiguration auf jeden beliebigen Zeitpunkt der vergangenen 48 Stunden zurücksetzen. Damit wird separater Storage für die CDP-Kopien obsolet. Das CDP ist vollständig mit der aktuellen SNIA-Definition konform.
- Virtual Disk-Management: Das Einrichten und Provisioning von Virtual Disks ist vereinfacht, da die Trennung von dynamischen und statischen Pools aufgehoben wurde. Die Definition von linearen oder gespiegelten Standard- und Multipath-Volumes wird obsolet. Der Administrator wählt lediglich, ob eine virtuelle Disk gespiegelt oder nicht gespiegelt werden soll. Werden einem Host virtuelle Disks bereitgestellt (Serving, vormals Mapping), generiert das System automatisch Pfade zwischen dem Host und den gruppierten DataCore-Servern. Ebenso können Pools oder Pool-Gruppen im laufenden Betrieb bewegt, vergrößert, gespiegelt oder migriert werden (Disk-Pass-Through). Die Migration in die Virtualisierung oder das Bewegen zwischen Pools läuft mit SANsymphony-V vollständig unterbrechungsfrei. Ohne spezielle Modusänderung kann mit jeder beliebigen Disk, die nicht Teil eines Pools ist, eine Pass-Through-Disk eingerichtet und bei der Generierung von virtuellen Disks als Speicherquelle eingesetzt werden. Separat zu aktivierende, temporäre Migrations-Tool entfallen, stattdessen kann die Pass-Through-Disk kann permanent als Speicherquelle für virtuelle Disks verwendet werden.
Prinzipiell werden den iSCSI- oder FC-Ports Rollen für das Front-end, das Back-end oder als Mirror zugewiesen. SANsymphony-V beherrscht nun eine automatische Anpassung der typischen Einstellungen z.B. an den SCSI-Modus oder einen “Disable-Port-While-Stopped”-Modus. Mapping-Algorithmen berücksichtigen Rollen beim Generieren von Mappings und vereinfachen so das SAN-Zoning. Je nach Anforderung im SAN können sich die Port-Rollen dynamisch verändern.
Technisch überarbeitet wurden die DataCore-Snapshots. Sie erhalten automatisch einen Default-Namen, der sich aus dem Namen der Snapshot-Quelle und einem Zeitstempel zusammensetzt. Der Administrator muss lediglich angeben, ob er ein komplettes oder differentielles Image generieren möchte.
Lizenzen und Preise:
SANsymphony-V kann laut den vorliegenden Herstellerangaben ab sofort über DataCores Händler-Netzwerk bezogen werden. Angeboten werden fünf knotenbasierte Lizenzmodelle, die jeweils eine synchrone Spiegelung über 2 Knoten erlauben und sich nach Kapazität staffeln: Pakete bis 3, 9, 64, 128 TB und darüber sind verfügbar. Eine komplett redundante Konfiguration mit Hochverfügbarkeitsfunktion und einjährigem 24x7 Support ist ab 10.000 US-Dollar erhältlich.
> http://www.datacore.com/de/SANsymphony-V.aspx