Frankfurt am Main, Starnberg, 30. Sept. 2010 - Dell hat seine IT-Management-Umgebung "Virtual Integrated System", VIS vorgestellt: Die neue (modular aufgebaute) Lösung unterstützt unterschiedlichste Server-, Storage-, Netzwerk- und Hypervisor-Umgebungen und ermöglicht es IT-Lösungen, auf eine Cloud-fähige Plattform zu migrieren...
Die Plattform stellt Kapazitäten dynamisch bereit und kann so unterschiedlichste Server, Storage- und Netzwerk-Elemente in einem gemeinsamen Ressourcen-Pool konsolidieren.
Ein Ziel von VIS ist es ferner, die Kosten für die Verwaltung der IT-Systeme zu senken bzw. die Reaktionsfähigkeit auf geänderte Business-Anforderungen zu steigern. Außerdem lassen sich laut Dell damit Applikationen in Zukunft leichter einrichten und zwischen physischen und virtuellen Maschinen einfach verschieben.
Die Dell-VIS-Architektur besteht im Kern aus drei Komponenten:
* Dell Advanced Infrastructure Manager: Der Dell Advanced Infrastructure Manager (AIM) vereinfacht das IT-Management, indem er einem Administrator ermöglicht, Server-, Storage- und Netzwerkressourcen zentral zuzuweisen. Dabei kann die Lösung auch unterschiedliche Hardware und Virtualisierungstechnologien verwalten, was zu einem virtuellen Ressourcenpool führt. Der Administrator muss sich nicht mehr mit dem Management verschiedener Hardware und Virtualisierungs-Layer oder unterschiedlicher Technologien beschäftigen, sondern verwaltungsseitig lediglich mit einer einzigen (logischen) Ressource.
* Dell VIS Self-Service Creator: Mit Dells VIS Self-Service Creator kann die für die Einführung neuer Business-Applikationen benötigte Zeit durch Standardisierung und Automatisierung deutlich verkürzt werden. Über ein Web-basiertes Portal lassen sich autorisierte User IT-Applikationen auswählen, einrichten und verwalten. Durch das zentrale Management unterschiedlicher Hardware- und Software-Lösungen über den VIS Self-Service Creator können IT-Prozesse deutlich vereinfacht und beschleunigt werden.
* Dell VIS Director: Der Dell VIS Director liefert einen zentralen Überblick über die IT-Infrastruktur und Abhängigkeiten zwischen physischen und virtuellen Umgebungen. Das Modul bietet umfassende Reporting-Features wie eine Performance-Überwachung oder Trend- und Kostenanalysen. Mit dem VIS Director können Unternehmen die bestehende Infrastruktur damit effizienter verwalten und künftig erforderliche Maßnahmen wie Kapazitätserweiterungen besser planen.
Entsprechende Consulting-Services für VIS (ProSupport, Readiness Assessments etc.) sind laut Dell in Vorbereitung bzw. bereits verfügbar (s.a. Software-Fehlerbehebung und Software-Subskriptionen mit Remote-Installation von Patches und Updates...).
Die VIS-Architekturkomponenten können einzeln oder zusammen erworben werden. Eine zusätzliche Hardware-Beschaffung ist nicht erforderlich. Diese Flexibilität erlaubt es dem Anwender auch, eine Cloud-fähige Plattform unter Verwendung der bereits implementierten Hardware aufzubauen. Der Dell Advanced Infrastructure Manager und der Dell VIS Self-Service Creator sind ab sofort verfügbar, der Dell VIS Director in den kommenden Quartalen.
Unser Fazit: Die Scalent-Aquisition von Dell bildet eine zentrale technologische Grundlage (AIM) dieser Ankündigung und zeigt gleichzeitig einen Trend: die Wandlung des Herstellers vom klassischen Hardwarelieferanten zu einem zukünftig strategischen Partner der IT mit stärkerer Ausrichtung auf Consulting Services für IT Management-Lösungen grosser, global agierender Unternehmen.
> http://content.dell.com/us/en/enterprise/d/campaigns/virtual-integrated-system.aspx
> http://content.dell.com/us/en/corp/d/videos~en/Documents~nov2009-dell-aim.flv.aspx