verteilte geografische Ressourcen in einem Speicherpool
EMC VPLEX ermöglicht die logische Zusammenführung separater Speichersystem mit starrer Aufgabenzuordnung zu einem gemeinsamen standortübergreifenden Ressourcenpool. EMC VPLEX kombiniert Clustering- mit Cache-Technologien, die einen kohärenten Datenzugriff über große Entfernungen erlauben. Latenzen, Bandbreitenschwankungen und Dateninkonsistenzen, die den Zugriff auf große Informationsmengen in Echtzeit bisher erschwerten, sollen so vermieden werden.
EMC hat hierzu AccessAnywhere vorgestellt, eine Weiterentwicklung seiner Technologie für den schnellen Zugriff auf oft benutzte Daten (in Zukunft wird AccessAnywhere auch in andere EMC-Plattformen integriert...). Die Kombination von EMC VPLEX mit VMware VMotion ermöglicht die Verteilung von Anwendungen und zugehöriger Daten über mehrere Hosts über synchrone Verbindungen. Mit virtuellem Speicher plus virtuellen Servern (die über Entfernungen zusammenarbeiten), bietet diese neue Infrastruktur nach Herstellerangabe sowohl Lastausgleich, Remote-Datenzugriff in Echtzeit als auch verbesserten Anwendungsschutz.
VPLEX ist in zwei Varianten a) VPLEX Local und b) VPLEX Metro verfügbar. In beiden Fällen sind VPLEX-Engines zwischen Servern und heterogenen Storage Arrays geschaltet. Jede Engine umfasst zwei Hochverfügbarkeitsdirektoren mit Intel Xeon Prozessoren. Die Direktoren bieten einen 32-Gigabyte-Cache, Fibre-Channel-Hostverbindungen mit 8 Gigabit pro Sekunde sowie direkte Array-Anschlüsse. VPLEX ist mit EMC-Systemen und einer Reihe von Speicherplattformen, Hosts, Clustern, Betriebssystemen, Hypervisoren und SANs anderer Hersteller kompatibel.
A) VPLEX Local ist für den Einsatz an einem Rechenzentrumsstandort konzipiert; bis zu vier VPLEX-Engines können als Cluster betrieben werden, der bis zu 8.000 virtuelle Speichereinheiten versorgt.
B) VPLEX Metro erlaubt eine Verbindung zwischen zwei maximal 100 Kilometer entfernten VPLEX-Clustern. Die Höchstzahl virtueller Speichereinheiten steigt damit auf 16.000, wobei jede Unit für den Simultanzugriff von beiden VPLEX-Standorten aus konfiguriert werden kann. Die Antwortzeiten liegen bei unter fünf Millisekunden. Speichermedien vom jeweils anderen Standort verhalten sich laut Hersteller damit so, als wären sie unmittelbar vor Ort installiert. Eine Referenzarchitektur für VMware und Distance VMotion erlaubt den synchronen Transfer aktiver Virtueller Maschinen zwischen ESX-Clustern für Microsoft-, Oracle- und SAP-Anwendungen. VPLEX Metro unterstützt außerdem Microsoft Windows Server 2008 R2 Hyper-V, Oracle VM 2.2 und EMC PowerPath.
http://germany.emc.com/index.htm
http://blogstu.wordpress.com/2010/05/10/vplex/