Schwalbach, Starnberg, 14. Juli 2011 - EMC erweitert sein Produktportfolio um das neue Speichersystem Symmetrix VMAXe und umfassenden Support für VMware vSphere V5...
Zum Hintergrund: Mit der vertieften Integration von VMware vSphere 5 in das EMC Lösungs-Portfolio und dem neuen Symmetrix VMAXe-System erweitert der Hersteller sein Leistungsangebot:
Mit nach eigenen Angaben mehr als 75 Integrationsmöglichkeiten für VMware vSphere 5 bietet EMC umfassende Unterstützung für die neuen Storage-, Backup- und Security-Features der VMware Cloud Infrastructure Suite. Hier kurz gefasst die Übersicht zu den Ankündigungen:
- Vereinfachte Disaster Recovery durch End-to-end Support des VMware vCenter Site Recovery Managers 5
- Verbesserte Backup- und Recovery-Funktionen für Cloud-Infrastrukturen mit EMC Avamar und EMC NetWorker
- Unterstützung für VMware vSphere 5 sowie jetzt auch Unterstützung für VMware vCloud Director 1.5 mit Avamar
- Neue EMC Global Service- und Trainingsangebote für Nutzer der VMware Cloud Infrastructure Suite
- Neue VMware vShield App von VMware und RSA für mehr Sicherheit in Clouds durch Datenschutzfunktionen für vShield Trust Zones.
Das neue VMAXe-Array bietet die gleiche Architektur wie die VMAX Speicherlösung, die vorwiegend in großen Rechenzentren eingesetzt wird. Das VMAXe-System wird mit einer vorinstallierter Software für die Storage-Automatisierungen ausgeliefert, um das Provisioning und die Verwaltung zu vereinfachen.
Mit der VMAXe adressiert EMC nach eigenen Angaben vor allem Unternehmen, die folgende Leistungsmerkmale benötigen: Skalierbare Performance, Lokal- und Remote-Replikation und Support für tausende virtuelle Maschinen.
Das spezielle Hardware-Design vereinfacht laut EMC die Installation, Konfiguration und Verwaltung der neuen Symmetrix VMAXe: Um hohe Verfügbarkeit zu gewährleisten, wird mit der Virtual Matrix Architektur die gleiche Softwareplattform wie bei den größeren Symmetrix VMAX-Systemen verwendet. Die Leistungsdichte ist durch Intel Multi-Core-Prozessoren in den Engines und 150 Festplatten pro Geräteschrank hoch. Ein Rack kann auf bis zu vier Engines und bis zu 960 Festplatten bzw. Flash-Laufwerke ausgebaut werden. Die Anforderungen an die Rechenzentrumsinfrastruktur sind gering – so reicht zum Beispiel ein einfacher Stromanschluss mit einer Phase für den Anschluss aus.
Die VMAXe bietet voll automatisiertes Storage Tiering mit virtuellen Pools mittels Software wie FAST VP, Migrations-Möglichkeiten auch für Nicht-EMC-Arrays und TimeFinder. Speicherplatz kann abhängig vom jeweiligen Bedarf vergeben werden, um die Auslastung zu erhöhen. Um dies einfach zu verwalten, wird die EMC-Virtual-Provisioning-Software vorinstalliert mitgeliefert. Die ebenfalls vorinstallierte EMC RecoverPoint-Replikations-Software deckt verschiedenste Anwendungen ab: Disaster-Recovery, Migration und Point-in-Time-Recovery zu jedem Zeitpunkt. Die Software unterstützt ferner kontinuierliche Datensicherung (CDP) sowie Lokal- und Remote-Replikation (CLR und CRR) zwischen VMAXe und anderen EMC- sowie Nicht-EMC-Speichersystemen. Die Symmetrix VMAXe bietet außerdem Software, um das Management von virtuellen IT-Umgebungen zu vereinfachen: Dazu zählen der EMC Symmetrix Management Console and Performance Analyzer mit Web-GUI sowie Echtzeit-Dashboard-Ansichten plus die Pfad-Failover-Software EMC PowerPath für diverse Verfügbarkeitsoptionen.
Anwenderzitat Achim Issmer, CEO der Comback GmbH, laut vorliegenden Informationen einer der größten Anbieter von Disaster-Recovery-Anwendungen in Deutschland: „Symmetrix VMAXe ist ein wichtiger Teil unserer Infrastruktur, auf den wir vertrauen können. Durch die vorinstallierte RecoverPoint-Integration können unsere Kunden ihre Daten kontinuierlich sichern, indem sie diese auf unsere hochsicheren Anlagen kopieren, unabhängig davon welche Speichersysteme sie in ihren Umgebungen verwenden.“