Schwalbach, Starnberg, 23. Nov. 2011 – Rund 74% der befragten Firmen sind unsicher, ob sich ihre Daten nach einem Systemausfall auch wiederherstellen lassen…
Zum Hintergrund: Die Ergebnisse der neu vorgestellten Studie „European Disaster Recovery Survey 2011: Data Today Gone Tomorrow: How Well Companies Are Poised For IT Recovery“ - durchgeführt im EMC-Auftrag von dem Marktforschungsunternehmen Vanson Bourne – zeigen, dass mehr als die Hälfte der befragten Firmen im letzten Jahr entweder von Datenverlusten und/oder einem Systemausfall betroffen waren.
Die statistische Grundgesamtheit der Umfrage umfasst nach diesen Informationen mittelständische Unternehmen mit 250 Mitarbeitern bis hinauf zum Großunternehmen mit mehr als 3.000 Mitarbeitern; alle relevanten Industriezweige wie z.B. die Fertigungsindustrie, Einzelhandel, Finanz- und das Telekommunikationswesen wurden berücksichtigt. In Summe wurden 1.750 Unternehmen in Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Spanien, den BeNeLux-Ländern sowie Russland zu ihren konkreten Backup- und Wiederherstellungsstrategien kontaktiert (in Deutschland selbst sind 250 Unternehmen interviewt worden).
Das Versagen der Hardware wurde als Hauptgrund für Datenverluste bzw. Systemausfälle genannt: 34% der deutschen Firmen berichten als Folge über einen Rückgang der Mitarbeiterproduktivität als größtes wirtschaftliches Problem. Wie die Ergebnisse weiter zeigen, waren in 2010 rund 54% der Unternehmen direkt von einem Datenverlust oder Systemausfall betroffen.
- 74% der Befragten sind unsicher, ob sie ihre Daten nach einem Systemausfall vollständig wiederherstellen können. Gemäß Umfrage sind damit auch deutsche Unternehmen in der Pflicht: So war in den letzten 12 Monaten jedes fünfte der befragten Unternehmen mit Datenverlusten befasst.
- 60% hatten mit Systemausfällen zu kämpfen. Knapp ein Viertel der befragten deutschen IT-Verantwortlichen kann nicht garantieren, dass sich nach einer Störung der IT ihre Daten und/oder das System vollständig wiederherstellen lassen. Sie hatten ferner das Gefühl, nicht ausreichend in die Sicherung und Wiederherstellung von unternehmenskritischen Daten investiert zu haben (im Durchschnitt geben Firmen in Deutschland nach dieser Befragung etwa 10% ihres jährlichen Gesamtumsatzes für IT aus, wobei 8,81% des IT-Budgets in die Bereiche Datensicherung und Datenwiederherstellung investiert werden).
Nahezu die Hälfte der Unternehmen in Deutschland ist wegen versicherungsrechtlicher bzw. gesetzlicher Grundlagen verpflichtet, Sicherungs- oder Notfallpläne zu erstellen (siehe auch KonTraG, GDPdU etc.).
- 13% der Befragten in Deutschland hatten z.B. keine Kenntnisse über die Konditionen ihrer Versicherungspolicen... Dabei lassen sich mit der richtigen Backup- und Recovery-Strategie Einsparungen bei den Versicherungsbeiträgen erreichen.
Beim Thema Datensicherung setzen ca. 40 Prozent der befragten europäischen Unternehmen auf Bänder, die jährlich Kosten in Höhe von durchschnittlich 74.000 Euro für Transport, Lagerung, Überprüfung sowie Austausch verursachen.
- 47% der Unternehmen in Deutschland wollen nach dieser Studie künftig alte Tapes durch neue, schnellere Recovery-Lösungen ersetzen.
Zitat Dr. Thore Rabe, Leiter Backup und Recovery bei EMC Deutschland: „...Wir bewegen uns heutzutage in einem Wirtschaftsumfeld, in dem Unternehmen sich eine Unterbrechung ihres Geschäftsbetriebs aufgrund von Störungen der IT nicht mehr leisten können. Mit nachhaltigen Investitionen in neue Datensicherungs- und Wiederherstellungsstrategien können Unternehmen alltäglichen IT-Problemen wie auch Ernstfällen begegnen und einen finanziellen Mehrwert schaffen.“
Unter folgendem Link haben Sie online Zugriff auf die kompletten Studienergebnisse:
> http://emea.emc.com/microsites/2011/emc-brs-survey/index.htm