Kerpen, Starnberg, 6. Dez. 2011 – Hochverfügbare virtuelle Maschinen, schnelle Wiederherstellung, Backups, Restore und Disaster Recovery mit mySoftIT...
ZUM HINTERGRUND: Die IT-Infrastruktur beim KDRS/RZRS - Unternehmensverbund Kommunale Datenverarbeitung Region Stuttgart (KDRS) / Rechenzentrum Region Stuttgart GmbH (RZRS) - ist zu mehr als 85 Prozent mit VMware virtualisiert. Der schwäbische IT-Dienstleister betreut Kommunen mit insgesamt sechs Millionen Einwohnern in Baden-Württemberg und muss eigenen Angaben zufolge einem Datenvolumen von mehr als 60 Milliarden Bytes im Monat gerecht werden. Hochverfügbarkeit und schnelle Wiederherstellungszeiten im Katastrophenfall gehören damit zu den Top-Prioritäten der RZ-Mitarbeiter. Um rund 615 auf insgesamt 48 Hosts laufenden, virtuellen Maschinen zu sichern und zentral zu administrieren, hat das KDRS/RZRS sein altes Backup- und Disaster Recovery-System durch die mySoftIT-Lösung „Infrastructure Center (IC) for VMware“ ersetzt, da die Vorgängerlösung nicht mehr den Ansprüchen der Stuttgarter genügte. Neben hochautomatisierten Reporting- und Monitoring-Tools wurde zeitgleich ein zentralisiertes Management für den Schutz wichtiger Unternehmensdaten erreicht.
Anwenderzitat: „Hauptproblem aus unserer Sicht war, dass sich die Automatisierung schwieriger gestaltete als wir erwartet hatten und es keine Lösung für die Verbindung zum TSM-Server gab, mit dem wir aber alle Prozesse im Backup-Umfeld steuern und planen“, beschreibt Martin Klenk, Abteilungsleiter Allgemeine Systemdienste beim KDRS/RZRS. Der damit verbundene hohe Organisationsaufwand drohte die Vorteile der Virtualisierung zu verwässern. Weitere Minuspunkte sammelte die alte Lösung darüber hinaus auch im Bereich Service und Support. „Ansprechpartner und Service waren für uns nicht greifbar, so dass wir hier dringend eine belastbare Lösung suchen mussten, die die Automatisierung unserer großen Landschaft möglich machen würde…“.
Mit der neuen Lösung von mySoftIT werden dessen Module IC-CIDeR, IC-MoRe und IC-SchED eingesetzt:
1. Die Backup & Disaster-Recovery-Lösung IC-CIDeR sichert virtuellee Systeme im laufenden Betrieb mittels automatisiertem Backup (derzeit werden von Hersteller mySoftIT VMware vSphere, ESX/ESXi und Citrix XenServer unterstützt). Die komprimierbaren Image-Backups können unter anderem über VADP in unterschiedliche Ziele wie lokale Platten, File-Server, TSM, HP Data Protector, SAN, iSCSI-Target oder NFS-Server an einem oder mehreren Standorten gesichert werden. Zusätzliche Management-Funktionen wie Gruppen-Backups, DeDuplizierung und Generationenverwaltung unterstützen bei der Administration. Um eine maximale Verfügbarkeit und schnelle Wiederherstellung der Daten und Applikationen zu gewährleisten, setzen die IT-Mitarbeiter aus Schwaben zusätzlich auf die Option Quick Recovery, bei der die Wiederherstellungszeit auf wenige Sekunden reduziert wird. Ergänzt wird das Konzept durch die asynchrone Replikation mittels der Option Host2Host-Backup, mit der eine direkte Sicherung virtueller Maschinen auf alternative ESX-Server möglich ist und Storage-Systeme miteinander verbunden werden können.
2. IC-MoRe überwacht die virtuelle IT-Infrastruktur, damit die Prozesse innerhalb der virtualisierten Server-Farm des KDRS/RZRS korrekt ablaufen. Das zentrale Event-System informiert die Administratoren über Unregelmäßigkeiten via E-Mail sowie als Meldung über das Systemmanagement und liefert Auswertungen über die Sicherungsprozesse.
*Mit dem Scheduling-System IC-SchED verbindet das KDRS/RZRS das Infrastructure Center (IC) von mySoftIT mit dem Tivoli Storage Manager (TSM). Somit ist eine zentrale Planung und Steuerung aller zeit- und ereignisgestützten Backup-Prozesse möglich.
Ein wichtiger Aspekt im laufenden Betrieb war laut Anwenderunternehmen, dass ein Ausrollen von Patches und die Sicherung der Daten konfliktfrei, schnell und sicher laufen sollte, ohne die Performance oder Sicherheit zu beeinflussen. Zitat: „Wenn wir an einem Servicetag mehr als 200 Systeme im Windows®-Bereich patchen, ist es erforderlich, eine aktuelle Image-Sicherung verfügbar zu haben, die dann im Ernstfall mit IC-CIDeR wiederhergestellt werden kann“, erklärt Klenk… besonders Backup & Restore über Fibre Channel bedeutet für uns eine wertvolle Zeitersparnis.“
Als weiterer Aktionspunkt steht beim KDRS/RZRS die Virtualisierung der SAP-Systeme an. Überdies verlassen sich die Stuttgarter auch im Bereich Cloud Computing auf die IC-Lösungen von mySoftIT. Dazu Frank Wondrak, Vorsitzender der Geschäftsführung des KDRS/RZRS: „Gerade der Einsatz von Virtualisierungslösungen ermöglicht uns, optimale Services für unsere Kunden bereitzustellen. Durch Absicherung unserer virtuellen Server-Infrastruktur stellt das IC einen wesentlichen Pfeiler dar auf unserem Weg hin zur ‚Trusted Cloud for Public Sector’.“