München, Frankfurt, Starnberg, 2./4. Nov. 2011 – Fujitsu kündigte auf der Storage Networking World Europe, SNW-E ein neues, modular erweiterbares Highend Array an...
Zum Hintergrund: Der Markt im Hochleistungs-Speicherumfeld für konsolidierte Rechenzentren (auch z.T. mit FICON Host-Support) ist im Gegensatz zum mittleren bis höherem Leistungs- und Preissegment (SAN, NAS, modular Storage) deutlich überschaubarer (IBM, EMC, HDS, HP, Oracle/Sun). Jetzt ist mit Fujitsu DX8700 S2 ein neuer Anbieter hinzugekommen und in Deutschland wird das System nach vorliegenden Informationen ab Februar 2012 direkt bei Fujitsu und hierfür geeigneten Partnern erhältlich sein. Im Gegensatz zu Europa sind die Vorgänger-Systeme speziell in Japan seit langem in großen Rechenzentren produktiv im Einsatz (Kennzeichen: Leistungsfähigkeit, Stabilität, Qualität des Supports...). Neu: Mit der Generation S2 von ETERNUS DX müssen Anwender nicht mehr länger mögliche Wachstumsraten antizipieren oder sich bereits beim Kauf auf eine konkrete Speicherkapazität festlegen (Gefahr von "Over-Provisioning").
Das der ETERNUS DX-Familie zu Grunde liegende Konzept „The Flexible Data Safe“ bedeutet konkret, dass Betreiber anfängliche Investitionskosten so niedrig wie möglich halten können, indem sie beispielsweise nur eine Einstiegskonfiguration – bestehend aus zwei Controllern (Intel Xeon CPUs) und vier Laufwerken – wählen. Diese ist bei steigendem Bedarf auf bis zu 8 Controller und 3.072 Festplatten erweiterbar. Jedes ETERNUS DX-Modul hat einen minimierten Formfaktor mit hoher Density und passt in 19-Zoll-Standard-Racks, wie sie heute in Rechenzentren zum Einsatz kommen.
Das neue „Data in Place“ - Konzept liefert eine durchgängige Architektur vom Einstiegs- bis zum Enterprise-Segment. Damit wird es möglich, sich z.B. von einer ETERNUS DX80 S2 bis zur einer ETERNUS DX8700 S2 zu entwickeln, ohne dass Daten aufwändig durch externe Tools migriert werden müssen. Erwähnenswert ist auch der Umstand, dass sich alle DX-Arrays über ein User-Admin-Interface durchgängig verwalten lassen.
Das neue Lizenzmodell erlaub laut Hersteller außerdem durch die transparente Lizenzierung über eine längere Zeit Erweiterungen vorzunehmen, ohne dass über versteckte Preiserhöhungen der Erwerb weiterer, ungeplanter Nutzungsgebühren erforderlich wird: ETERNUS DX-Softwarelizenzen werden zum Festpreis angeboten, der auf der Anzahl der verwendeten Controller basiert, und nicht auf die sich verändernden Datenkapazitäten.
Weitere Funktionen der DX8700 S2 betreffen die Automatisierung beim Storage-Tiering und die Unterstützung unterschiedlicher aktueller Festplattentypen und Kapazitäten. Das System bietet laut Fujitsu einen bis 300 Prozent schnelleren Datendurchsatz, zugleich wurden mehr Hostsysteme für den Anschluss zertifiziert. Sich selbst verschlüsselnde Festplatten (SEDs) sind Standard. Dazu auch Mr. Kazuhiro Igarashi, President der Storage Systems Unit bei Fujitsu Limited: “Fujitsu hat seine ETERNUS DX-Familie immer mehr weiterentwickelt, und baut dabei auf über 40 Jahre Erfahrung in der Entwicklung von Speicherlösungen... Über 1.000 Ingenieure unterstützen Fujitsu tagtäglich darin, die Top-Anbieter im weltweiten Storage-Markt mit Innovationen herauszufordern. Die neue ETERNUS DX8700 S2 zeigt beispielhaft, wie im Markt der Highend-Speicher Kunden von Flexibilität und Kosteneffizienz profitieren.”
Hier einige technischen Merkmale auf der Hardwareseite:
- Non-disruptive capacity upgrade up to 3,072 disk drives by adding disks or complete drive enclosures.
- Performance is provided by configurations based on from 2 to 8 controller units, each with 32 front-end ports for host connectivity.
- For simultaneous connection to different network types, FC, FCoE and iSCSI host interfaces can operate in mixed configurations.
- Tiered storage optimization using SAS, Nearline SAS, SSD drives / 8, 192 Hosts max.
Weitere Informationen und Datenblätter finden Sie unter: