Frankfurt-Dreieich, Starnberg, 16. Juni 2011 – Hitachi Data Systems stellt seine Converged Data Center-Lösung vor. Trend zu hochintegrierten Systemen (Storage, Server, Netze, Management)...
Zum Hintergrund: Vergleichbar den Lösungsansätzen von Cisco mit EMC, VMware bzw. NetApp (siehe auch: UCS, VCE, FlexPod...) liefert nach HP nun auch Hitachi Data Systems vorkonfigurierte & integrierte Systeme (Converged…), bestehend aus Storagesystem, Compute-Ressourcen, (Storage-)Networking plus Management Software mit entsprechenden Automatisierungs- und –Optimierungstools. Ähnlich wie alle bisherigen Anbieter setzt Hitachi in seinem "Converged" - Infrastrukturstack primär den Fokus auf eigene Systeme (Storage, Server, Software etc.); während VCE bzw. FlexPod zur Virtualisierung auf VMware und netzwerkseitig auf Cisco fokussiert, setzt Hitachi (wie HP) mit der ersten Serie vorrangig auf Microsoft Hyper-V, MS System Center bzw. MS-Exchange 2010 als Plattform bzw. auf Brocade im Netzwerkbereich.
Nach Anbieterangaben sollen die neuen Converged Data Center-Lösungen von Hitachi den Aufbau einer Cloudplattform – bzw. Infrastruktur-Cloud – mit eng integrierten, gemeinsam genutzten Komponenten, einschließlich Storage-, Rechner- und der zugehörigen Datenvernetzung ermöglichen.
Die Konvergenz von Storage-, Compute- und Netzwerkelementen – Kernelement der neuen Hitachi Converged Data Center-Lösungen – sollen erhebliche Vorteile in Punkto Zuverlässigkeit, schnelle Einsatzbereitschaft, Performance und Management mit sich bringen. Planbare, reproduzierbare und zuverlässige Ergebnisse stehen im Vordergrund dieses Ansatzes und damit ein schnellerer ROI und Time to Value. Dies ist einer der Hauptunterschiede zu Systemen, dessen Komponenten zwar miteinander gekoppelt sind, die aber nicht per se für die Integration optimiert wurden. Außerdem wird der Bestell- und Einsatzprozess vereinfacht – dies unterstützt potentielle Kunden dabei, schneller zu quantifizierbaren Ergebnissen zu kommen. Allerdings kann dieser Ansatz auch mit der Beschaffungsstrategie von Unternehmen kollidieren, die sich aus prinzipiellen Erwägungen nicht auf einen Lieferanten festlegen möchten.
Die erste Serie der neuen Converged-Lösungen enthält:
1. Hitachi-Lösungen auf Basis von Microsoft Hyper-V Cloud Fast Track
Kombination aus Hitachi Speicher- und Compute-Lösungen mit Netzwerk-Komponenten sowie dem Microsoft Windows Server 2008 R2, dem Hyper-V- und System Center für hochleistungsfähige Private Cloud-Infrastrukturen sowie Möglichkeiten für weitere Automatisierung und Abstimmung.
2. Hitachi Converged Platform for Microsoft Exchange 2010
Laut Anbieter die erste Lösung einer Reihe von vorgetesteter, applikationsspezifischer Converged-Lösungen. Sie wurde entwickelt für schnelle Einsatzbereitschaft und ist eng integriert mit neuen Features von Exchange 2010 (planbare Performance und Skalierbarkeit). Die Lösung enthält Support-Leistungen von Hitachi Global Services und wird in einem Paket geliefert.
Hitachi Unified Compute Platform (UCP)
Die UCP ermöglicht die zentrale Verwaltung des gesamten Converged-Portfolios. Mit der aufeinander abgestimmten Software orchestriert UCP das Management für Server, Storage und Netzwerke als Business Resource-Pools mit Hilfe einer gemeinsamen Schnittstelle.
Hitachi Compute Blades: Hitachi ist seit mehr als 50 Jahren mit Mainframes im Compute-Geschäft tätig. Seit 2004 sind die Compute Blade-Produkte des Unternehmens bereits auf dem japanischen Markt erhältlich. Die Compute-Strategie von Hitachi Data Systems integriert die Funktionalität der Compute Blades in die Converged Data Center-Lösungen und stellt die benötigte Rechenleistung für eine HDS-Cloud-Umgebung sowie Converged Data Center-Umgebungen zur Verfügung.
Hitachi Compute Blade 2000 und Hitachi Compute Blade 320 mit der Logical Partitions (LPAR)-Technologie sind laut Hersteller x86-Enterprise Class-Server mit Mainframe-Funktionalität; HDS LPAR realisiert die Virtualisierung direkt in der Serverhardware. Die LPAR-Technologie bietet darüber hinaus zusätzliche Sicherheitmerkmale, weil es sich um Hardware-basierte Virtualisierung handelt, die physisch partitioniert ist. Die Technologie kann in Kombination mit Software-basierten Virtualisierungstechniken eingesetzt werden. Das Compute Blade 2000 mit LPAR ist laut Hersteller derzeit der einzige Blade-Server mit SMP Interconnect-Technik: Diese erhöht die Skalierbarkeit, da die Benutzer mehrere Blades zu einem System zusammenschließen können. Auch können Anwender den Betrieb dedizierter Blades mit LPARs parallel zu weiteren Blades wie Microsoft Hyper-V oder VMware im selben Chassis kombinieren.
Mehr dazu unter > http://www.hds.com/products/converged/