Böblingen, 19. Okt. 2011 - Nach der Übernahme durch HP wurde die Entwicklung der 3PAR Technik mit Thin Provisoning (Utility Storage) weiter forciert...
Zum Hintergrund: Innerhalb seines Converged Infrastructure Portfolio nimmt die 3PAR-Technologie inzwischen eine wichtige Rolle ein. Nun hat HP nach den vorliegenden Informationen mit dem aktuellen Speichersystem HP 3PAR P10000 V800 zwischenzeitlich Höchstwerte im I/O bei der Verarbeitung von OLTP-Daten erreicht. Gemessen wurde beim Benchmark SPC-1 des Storage Performance Council ein derzeitiger Spitzenwert von 450.212,66 Ein- und Ausgabe-Befehlen pro Sek. Damit ist das Speicherarray doppelt so schnell wie das bisher schnellste 3PAR-System (s.a. Test im Sept. 2008 mit ca. 225.000 IOP/s).
Das Testergebnis entspricht vom Lastverhalten her 57.000 (100-GB) virtual machines. Damit ist das System in der getesteten Konfiguration zur Unterstützung auch sehr komplexer virtueller Konfigurationen geeignet (Skalierbarkeit des I/O-Durchsatzes).
Beim SPC-1-Benchmark hat das Storage Performance Council die kommerziell verfügbare Version des Speichersystems HP P10000 3PAR getestet (HP hat das Speicherarray im August 2011 vorgestellt). Das neue System ist laut Anbieter auf die Anforderungen bei Virtualisierung bzw. Private- und Public Clouds ausgelegt sowie mandantenfähig und kann somit die Arbeitslasten verschiedener Anwendungen in einem System konsolidieren. Durch erweiterte Thin-Technologien im Verbund mit automatisiertem Lastausgleich (Auto Load Balancing) lassen sich Kapazitäten im Array effizient auslasten und optimieren die Performance. Weitere Informationen zu den Benchmark-Ergebnissen finden Sie unter:
> http://www.storageperformance.org/results/benchmark_results_spc1/#a00109