HP stellt neue Architektur plus Storagelösungen vor

X9000 (NAS), SAN Virtualisierung, EVA Cluster Ext.

München, 04. Nov. 2009 - HP stellt heute das neue Architekturkonzept "HP Converged Infrastructure" vor plus eine Reihe neuer Produkte-/Dienstleistungen, die dieses Konzept unterstützen.
HP Converged Infrastructure ist die Weiterentwicklung von "HP Adaptive Infrastructure" (HPs bisheriger Gesamtstrategie für die IT-Infrastruktur). Der Begriff Konvergenz betont die Tatsache, dass das Zusammenwachsen von verschiedenen IT-Domänen sich inzwischen sehr konkret auf der Produktebene widerspiegelt. So war beispielsweise die im April dieses Jahres vorgestellte BladeSystem Matrix bereits eine Ausprägung einer Converged Infrastructure, die Software-, Server-, Storage- und Netzwerklösungen zusammenführt und die
Bereitstellung von IT Services automatisiert. Die heutigen Produktankündigungen erweitern dieses Konzept auf weitere IT-Domänen, etwa auf die Hochverfügbarkeits-Server der Integrity-Serie, auf Applikationen und auf das Energie-Management im Rechenzentrum.

Die Architektur von HP Converged Infrastructure sieht den Aufbau eines Shared-Services-Modells mit HP Virtual Resource Pools vor. Das sind virtualisierte Bündel von gemeinsam genutzten Server-, Speicher- und Netzwerk-Kapazitäten, die quasi auf Abruf allokiert werden können, um Applikationsanforderungen zu bedienen. Indem einzelne Systeme geteilt oder aggregiert werden, um einen einheitlichen Ressourcen-Pool zu bilden, steigt die Skalierbarkeit und Auslastung des Gesamtsystems. HP Converged Infrastructure erfordert eine End-to-End-Virtualisierung der IT-Ressourcen und ihre Zusammenführung über ein gemeinsames Verwaltungssystem...
Weitere Infos unter www.hp.com/products/solutions/converged/virtual-resource-pools.html.

Die drei folgenden Speicher-Neuheiten von HP sind in diesem Zusmmenhang von Bedeutung:
 

  1. Das X9000 Network Storage System (das erste HP-Produkt aus der IBRIX-Übernahme im Sommer 2009) verfügt über eine Datenspeicherkapazität von 16 Petabytes innerhalb eines "Single Namespace" bei über 1000 Clusterknoten.
    Gespeicherte Dateien können virtualisiert verwaltet werden, um schnell auf Geschäftsanforderungen reagieren zu können. Zielbranchen sind der Finanzsektor, die Kommunikations-, Medien- und Unterhaltungsindustrie sowie das Gesundheitswesen und Life Science. Diese Branchen stellen oft extreme Anforderungen an die Performance und/oder Kapazität der Speicherumgebung. Verfügbar ist die Lösung mit SAS-Drives für Performance-Konfigurationen und mit SATA-Drives für Kapazitäts-intensive Konfigurationen.
  2. Die neue Version 3.0 der Speichervirtualisierungslösung SAN Virtualization Services Platform (SVSP) bündelt freie Kapazitäten aus den angeschlossenen Disk-Array-Systemen (auch von unterschiedlichen Herstellern) und stellt sie als neue LUN wieder zu Verfügung.
    Mit der neuen SVSP Command View Version kann direkt das HP StorageWorks Enterprise Virtual Array (EVA) konfiguriert und LUNs bereit gestellt werden. Zudem können Administratoren die Kapazität, Skalierbarkeit und Performance des SAN im Vergleich zu Vorgängerversionen verdoppeln. Durch die Kombination mehrerer SANs kann die Kapazitäts-Ausnutzung mit SVSP nach Herstellerangaben bis zu 300 Prozent gesteigert werden... Die Online-Datenmigration erfolgt direkt über das SAN und ist auch zwischen zwei Speichersystemen unterschiedlicher Bauart oder von verschiedenen Herstellern möglich. Mit SVSP 3.0 kann die Verfügbarkeit der Speicherinfrastruktur wesentlich erhöht
    werden. Dies geschieht durch eine transparente Ausfallsicherung der entsprechenden Speichersysteme für virtuelle Serverumgebungen. Der Ausfall eines Speichersystems beeinflusst somit nicht die virtuelle Serverumgebung.
    Zu Wartungszwecken können die Speichersysteme aus dem Verbund genommen werden, um außerhalb des normalen Betriebes Upgrades oder Wartungsarbeiten durchzuführen. Dabei können auch Desaster-Recovery-Tests mit Echtdaten durchgeführt werden, ohne den laufenden Betrieb zu stören.
  3. Mit der Cluster Extension EVA Software, die mit Microsoft Hyper-V Live Migration integriert ist, können Microsoft-Hyper-V-Kunden ihre Daten in virtuellen Server- und Speicherumgebungen schützen. Applikationen und Speicher innerhalb des Rechenzentrums können dynamisch verwaltet und zugeordnet werden.

Weitere Infos zu HP unter www.hp.com/