Böblingen, Starnberg, 22./27. Juni 2011 - Vertica verwendet ein Datenbankdesign, das sich von relationalen Datenbanken durch Spaltenorientierung unterscheidet…
Zum Hintergrund: Seit der Übernahme Anfang 2011 ein Unternehmen von HP, stellt Vertica mit der neuen Version 5.0 seiner Plattform ein erweitertes Bedienkonzept mit neuen Funktionen vor. Unterstützt werden sowohl physikalische, virtuelle als auch Cloud–Umgebungen. Die Abfragelogik kann nach Bedarf angepasst werden. Um die Verfügbarkeit bei geschäftskritischen Analysen im Petabyte-Bereich sicherzustellen, bietet Vertica 5.0 spezielle Disaster-Recovery-Funktionen. Dabei bleiben Leistungsmerkmale wie z.B. die Datenreplizierung voll funktionsfähig. Zusätzlich wurden Vertica's Backup-Funktionen erweitert.
Vertica 5.0 ist laut Hersteller ab sofort als Download verfügbar und bald in der vorkonfigurierten Komplettlösung HP Vertica Analytics System, die auf der HP Converged Infrastructure basiert, enthalten.Die Preise richten sich nach einem Lizenzmodell, das sich an der Datenmenge orientiert.
Anwenderzitat: "Im Risikomanagement sehen wir einen geradezu explodierenden Bedarf, sehr große Datensätze praktisch in Echtzeit mit immer komplexeren Algorithmen zu analysieren", sagt Philippe Stephan, Chief Technology Officer bei Risk Management Solutions (RMS), einem führenden Anbieter von Risikolösungen für Finanzinstitute.
Folgende Neuerungen wurden mit der V. 5.0 eingeführt:
- Software Development Kit: Für Anwender, Entwickler und Partner bietet Vertica ab Version 5.0 ein Software Development Kit. So können Anwender beispielsweise das Framework MapReduce und andere benutzerdefinierte Funktionen über SQL-Anfragen direkt in der Vertica-Datenbank implementieren.
- Erweiterte Analyse-Funktionen: Neben Standard-SQL-Abfragen unterstützt Version 5.0 auch SQL-Analyse-Funktionen für raumbezogene Daten (Geospatial), Ereignisreihen-Musterabgleiche (Event-Series Pattern Matching), Ereignisreihen-Muster-Kombinationen (Event-Series Pattern Joins) sowie erweiterte Statistiken und Regressionsanalysen (Advanced Aggregate Statistical and Regression).
- Verbesserte Leistung: Die Leistungsverbesserungen der Vertica 5.0 beziehen sich auf Bereiche wie Such- und Unterabfragen, Datenbank-Statistiken, Lifecycle-Management, Daten-Resegmentierung und kombinierte Filter.
- Höhere Elastizität: Mit Vertica 5.0 lassen sich Cluster laut HP über 20 mal schneller erweitern oder verkleinern - unabhängig ob in physikalischen, virtuellen oder Cloud-Umgebungen. So können Anwender genau auf die Ressourcen zugreifen, die Sie benötigen. Außerdem bietet Vertica 5.0 das Klonen von Clustern. Benutzer können Teilmengen aus der Datenbank extrahieren; diese können dann als Analyse-Sandboxes verwendet oder als Grundlage für eine spezifische Analyse eingesetzt werden.
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