Erweiterte Disaster-Recovery-Funktionen
IBM stellt eine Erweiterung im Bereich seiner Datendeduplizierungslösungen vor, die laut Hersteller “enorme Verbesserungen im Bereich Business Continuity möglich machen kann”... Organisationen können damit nach einem K-Fall ihre Daten deutlich schneller wiederherstellen. IBM erweitert die ProtecTIER-Deduplizierungs-Produktlinie um die Möglichkeiten der nativen Replikation; deduplizierte Daten werden elektronisch an einen ausgelagerten Standort übertragen. Hierdurch sinken die Anforderungen an Netzwerkbandbreiten; zudem werden der physische Transport und die Lagerung von Bändern an einem anderen Standort damit überflüssig.
Replikation wird dafür eingesetzt, um geschäftskritische Daten an einem entfernten Ort (Remote Location) zu kopieren. Wegen der hohen Kosten für die Bereitstellung von Bandbreiten und Speichersystemen - um die Daten online verfügbar zu halten - wurde Replikation jedoch bisher fast immer nur für besonders geschäftskritische Anwendungen eingesetzt. Mit dem nun vorgestellten Lösungsansatz lassen sich die hohen Kosten für die Netzwerkbandbreite reduzieren, d.h. zu einem Bruchteil der bisherigen Kosten können Unternehmen so mehr Daten replizieren und große Datenvolumen bei minimaler Bandbreite übertragen. Dieser Ansatz ist laut IBM sehr kosteneffizient und ermöglicht die elektronische Replikation nicht nur für Tier-One-Anwendungen, sondern für praktisch für alle Applikationen im Unternehmen.
Mehr unter http://www-03.ibm.com/systems/de/storage/tape/ts7650g/index.html.