Neue Konzepte zum Informations-Management und Storage.
Stuttgart, 9. Februar 2009 – Nachfolgend ein Überblick zu den neuen Produkten, Lösungen bzw. Services, die sich speziell auf das Management von Informationen und Daten (Storage) beziehen (Quelle: Original-Meldung des Herstellers mit allen Details der Ankündigung unter www-03.ibm.com/press/us/en/pressrelease/26550.wss).
- Um die Datenflut einzudämmen, bringt IBM eine integrierte Anwendung auf den Markt, bestehend aus Server, Speicher und „Daten-Deduplizierungs“-Software:
Die neue IBM „ProtecTIER®“ Deduplication Appliance genannte Lösung identifiziert und eliminiert redundante Daten und reduziert sie auf eine einmalige Version. Angesichts der wachsenden Datenmenge wird die Deduplizierung zu einem der wichtigsten Themen im Storage-Bereich (baut auf der Akquise von Diligent Technologies 2008 auf...).
- IBM kündigt außerdem ein neues XIV Storage-System an, das einen niedrigeren Einstiegspunkt ermöglicht und Verbesserung bei der Interoperabilität bietet. XIV ermöglicht auch bei starkem Datenwachstum schnellen Zugang zu Informationen, und zwar sowohl für traditionelle Anwendungen im Finanz- und Gesundheitswesen, als auch für digitale Medien und Web 2.0-Inhalte...
- Bereits seit drei Jahren bietet IBM seinen Kunden Tape-Laufwerke, die sich selbst verschlüsseln können. Nun hat das Unternehmen diese wichtige Technologie auch auf seine Disk-Systeme ausgeweitet: So verfügt auch das IBM System Storage DS8000 ab sofort über eine Full-Disk-Verschlüsselung. Durch die innovative Selbstverschlüsselung der Disks erhöht sich die Sicherheit, gleichzeitig verringern sich Kosten und Komplexität. Mit der Kombination von DS8000 mit Full-Disk-Verschlüsselung und dem Tivoli Key Lifecycle Manager sichert die DS8000 Sicherheitslösung Daten nicht nur im Ruhezustand, sondern bietet auch eine einfache, kosteneffektive Lösung, um Daten auf Laufwerken zu löschen, die ausgemustert oder für einen anderen Zweck verwendet werden sollen.
- IBM kündigt eine neue Datenmanagement-Software an... Der IBM Tivoli Storage Manager ermöglicht effizientere Storage-Umgebungen und hilft dadurch, das rapide Datenwachstum zu meistern. IT-Abteilungen werden dabei unterstützt, ihre Service Levels einzuhalten, Energiekosten zu verringern und die Betriebs- und Kapitalkosten ihrer Storage-Infrastruktur zu senken.
- IBM’s Software Systems Director bringt Übersicht und Ordnung in die Komplexität bei physischen und virtuellen Assets, die für die heutigen Rechenzentren charakteristisch ist: Mit Hilfe der Software können Kunden die Effizienz ihrer UNIX-, Windows- und Linux-Server stark verbessern; dank leistungsstarker Werkzeuge können IT-Manager große Mengen an physischen und virtuellen Servern kontrollieren und automatisieren, und dies quer über die gesamte Bandbreite an Plattformen, einschließlich AIX, Windows, Linux, Power, VMware, Microsoft Virtual Server, XEN und z/VM. Durch eine einzige Systems Director-Schnittstelle können Anwender beispielsweise physischen Servern virtuelle Ressourcen zuweisen, den Energieverbrauch je nach Bedarf drosseln oder steigern und Daten über die Hardwaretemperatur oder den Gesamtverbrauch des Rechenzentrums sammeln. Darüber hinaus leistet die Software automatische Fernüberwachung und –steuerung von Hardware außer Haus.
- Der Tivoli Automation Manager automatisiert Design, Entwicklung und Management von Schlüsselservices wie Middleware, Anwendungen, Hardware und Netzwerke, also Aufgaben, die heute hauptsächlich manuell erledigt werden und daher anfällig für Fehler, Unpünktlichkeit und andere menschliche Fehler sind. So kann zum Beispiel ein Administrator mit der neuen Software eine Anwendung für die Qualitätssicherung in beträchtlich kürzerer Zeit einführen – und stört dabei den Betrieb viel weniger.
- Neue Tivoli Key Lifecycle Manager Software unterstützt Unternehmen dabei, den Lebenszyklus von Encryption-Schlüsseln zu vereinfachen. Die Sicherheit wird dabei durch einen Schlüssel-Management-Prozess zentralisiert, automatisiert und verstärkt.
- Der Tivoli Service Automation Manager automatisiert Design, Entwicklung und Management von Schlüsselservices wie Middleware, Anwendungen, Hardware und Netzwerke, also Aufgaben, die heute hauptsächlich manuell erledigt werden und daher anfällig für Fehler, Unpünktlichkeit und andere menschliche Schwächen sind. So kann zum Beispiel ein Administrator mit der neuen Software eine Anwendung für die Qualitätssicherung in beträchtlich kürzerer Zeit einführen – und stört dabei den Betrieb viel weniger. Die Software wurde federführend im deutschen Forschungs- und Entwicklungszentrum der IBM in Böblingen entwickelt. Die Experten konnten ihre technische Expertise bereits in verschiedensten Kundenprojekten einbringen.
- Neu sind ferner die IBM Resiliency Consulting Services: Sie bieten Bewertung, Planung sowie die Analyse von Geschäftseinflüssen und identifizieren kritische Geschäftsprozesse, die die wichtigste Rolle für den Umsatz und die Assets eines Unternehmens spielen. Zudem helfen sie bei der Priorisierung der Recovery-Strategien, die etwa bei einer Unterbrechung des Geschäftsbetriebs benötigt werden.
IBM stellt damit laut eigener Aussage “wesentliche Elemente für die IT-Infrastruktur des 21. Jahrhunderts” vor, ergänzt durch neue Produkte und Services, um diese aufzubauen. Die neue, dynamischere Infrastruktur soll mehr Intelligenz, Automation, Integration und Effizienz in die digitale und physische Welt bringen... Die Marktforscher und Analysten von IDC schätzen die Absatzmöglichkeiten für Software, Server, Technologie und Services, die das Management der konvergierenden Infrastruktur ermöglichen, laut IBM bis 2012 auf bis zu rund 95 Milliarden Euro (122 Milliarden US-Dollar).
Die wichtigsten Anforderungen an eine neue, dynamische Infrastruktur laut IBM lauten:
- Integration der digitalen und physischen Infrastrukturen: Informationstechnologie muss nicht nur das Management von Geschäftsprozessen und der Assets einer zunehmend digitalisierten physischen Infrastruktur ermöglichen, sondern auch neue und verbesserte Services hervorbringen. Dieser Komplex ist bekannt als „Service-Management“.
- Management, Speicherung und Auswertung der rund 15 Petabyte an Informationen, die die Welt täglich erzeugt. Das sind etwa acht Mal mehr Informationen, als alle US-Bibliotheken zusammen bergen. Betreiber und Anwender werden massive Informationsmanagement-Anforderungen bewältigen müssen, die mit den Themen Governance, Compliance, Verfügbarkeit, Laufzeit, Risiken und Sicherheit verbunden sind.
- Reduzierung massiver Ineffizienzen und mehr Belastbarkeit in der vernetzten Welt von heute: Seit 1996 sind die Rechenzentrumskosten, z.B. für Strom, Stellplatz, Kühlung etc. um ein Achtfaches gestiegen. Die durchschnittliche Serverauslastung hingegen liegt bei noch immer nur sechs bis 16 Prozent.