München, Starnberg, 11. Juli 2011 - Die IDS GmbH – Analysis and Reporting Services setzt für den Betrieb und die Pflege der Finanzdatenbank die Oracle Exadata Database Machine ein….
Zum Hintergrund: Das Unternehmen will mit der Einführung die Leistungs- und Speicherkapazitätsprobleme seines Data Warehouse lösen. Laut Oracle wird eine dreimal höhere Speicherkapazität und vierfache Leistung bei gleichbleibenden Gesamtbetriebskosten erreicht. Die hundertprozentige Tochter der Allianz SE ist auf Dienstleistungen rund um das operative Investment Controlling von Kapitalanlagen sowohl der Allianz Gruppe als auch von Drittkunden spezialisiert. In der Finanzdatenbank des Unternehmens werden alle Daten für das Investment Controlling der Allianz Gruppe erfasst und gepflegt. Dies umfasst neben Vermögenswerten der Allianz Versicherungsgesellschaften auch die der Asset Management Gesellschaften.
Das Unternehmen war nach eigenen Angaben mit einer Fülle neuer Herausforderungen konfrontiert:
- Performance-Probleme: Abfragen wurden immer zeitaufwendiger, weil sich die Anzahl der Endbenutzer verdoppelt hatte und Reports häufiger aufgerufen wurden.
- Engpässe bei der Speicherkapazität: Ein Ausbau des Plattenspeichers für Leistungs- und Risikoanalysen sowie umfassende finanzspezifische Auswertungen der Allianz Gruppe hätte aber eine massive Steigerung des TCO nach sich gezogen.
- Anstieg der Quellsysteme von 200 auf 250: Dies führte dazu, dass Service Level Agreements (SLAs) nicht mehr erfüllt wurden, weil eine Bearbeitung im festgelegten Zeitplan nicht mehr möglich war.
Den Ausschlag für die Oracle Exadata Database Machine gab die Leistungskraft im Bereich Data Warehousing Applications sowie OLTP. Damit können auch anspruchsvolle Datenbank-Anwendungen unterstützt werden. Zudem trägt sie durch Konsolidierung zur Senkung von IT-Kosten bei. Insgesamt wurden bei der IDS GmbH innerhalb eines Tages die kompletten Finanzdaten (rund 12 TB) aus dem bestehenden Oracle Data Warehouse auf die Oracle Exadata Database Machine migriert. Darunter befanden sich auch Kursdaten für Aktien und Aktienindizes sowie Bestandsdaten zu mehr als 7000 Portfolios mit insgesamt über 250.000 unterschiedlichen Investments. Durch die zeitgemäße Migrierung konnten SLAs problemlos erfüllt werden. Design- oder Code-Änderungen mussten dafür nicht vorgenommen werden.
Bei Inbetriebnahme war die Lösung nach den vorliegenden Informationen ohne zusätzliche Optimierungsmaßnahmen um das Vierfache leistungsfähiger, ohne dass sich die Betriebskosten erhöht hätten. Sie ermöglicht nun 1.500 aktiven Endbenutzern effizienten Zugriff auf die Finanzdaten.