München, Starnberg, 14. Okt. 2010 - Unternehmen speichern Informationen trotz steigender Datenflut nicht systematisch - “2010 Information Management Health Check” von Symantec ...
Ein Großteil der befragten Firmen speichert riesige Informationsmengen auf unbegrenzte Zeit und wird damit selbst von wachsenden Speicherkosten, Backups und einer ineffizienten elektronischen Beweisführung stärker unter Druck gesetzt. Ein Ausweg laut Symantec ist es, verbindliche Regeln einzuführen, mit denen Firmen unwichtige Daten aufspüren und daher risikofrei löschen können (der Hersteller führte im Rahmen der Studie an, das es mittlerweile 1.500 mal teurer ist, die vorgehaltenen Daten auszuwerten, als sie zu speichern). Effiziente Recherche- und Suchfunktionen und Richtlinien für das Löschen von Daten sind für Unternehmen deshalb äussert wichtig.
Die neuen Funktionen innerhalb des Veritas Operations Managers z.B. schlagen eine Brücke zwischen Server, Datenbank und Speicher-Administrator. Sie verbessern Speicherleistung, verringeren Betriebskosten und helfen, Ausfallzeiten zu verkürzen. Dies geschieht u.a. dadurch, dass die Software wichtige Prozesse automatisch abwickelt, die früher manuell durchgeführt werden mussten (siehe hierzu auch unseren Beitrag vom 09. Sept. 2020 zu den aktuellen Symantec Lösungen Enterprise Vault und NetBackup > http://www.storageconsortium.de/content/node/589).
Nachfolgend eine kurze Zusammenfassung der Studie „2010 Information Management Health Check Survey“ von Symantec: Es wurde untersucht, mit welcher Strategie große Unternehmen ihre Informationsmengen organisieren. Dazu wurden im Juni 2010 weltweit in insgesamt 1.680 Unternehmen (IT-Management als auch Rechtsabteilungen) befragt; für EMEA wurden 330 Firmen berücksichtigt.
- Weniger als die Hälfte (46 Prozent) der Unternehmen hat eine formale Strategie (Storage Management Plan) etabliert, um Vorratsdaten sinnvoll zu organisieren.
- 75 Prozent der Backup-Kapazität in den befragten Unternehmen wird von Dateien belegt, die auf unbegrenzte Zeit abgespeichert oder aus juristischen Gründen aufbewahrt werden. Ein Viertel der Daten, die die Befragten per Backup sichern, sind dabei weder für Geschäfts- noch für Backup-Zwecke wichtig (EMEA 1/3).
- 66 Prozent der befragten Unternehmen verwenden ihre Backup-Software, um juristisch wichtige Informationen aufzubewahren. Insgesamt 27 Prozent legen sogar das gesamte Backup-Set auf unbestimmte Zeit ab. Allein um rechtliche Vorgaben zu erfüllen, opfern die Unternehmen 45 Prozent ihrer Backup-Kapazität. Die Teilnehmer der Studie gaben an, dass durchschnittlich 40 Prozent der Informationen, die sie vorhalten, für einen Prozess nicht relevant seien. Für Unternehmen ist es daher sinnvoll, Backup und Archivierung zu kombinieren.
- Fast die Hälfte der befragten Unternehmen zweckentfremdet ihre Backup- und Disaster-Recovery-Software für die Archivierung. Obwohl sie ihren Mitarbeitern verbieten, eigene Archive auf ihren lokalen Rechnern und Netzlaufwerken anzulegen, geben rund 60 Prozent der Firmen zu, dass ihre Mitarbeiter dies trotzdem tun.
- Die Folgen und Ursachen einer schwachen oder fehlenden Strategie für das Informationsmanagement bewerten IT- und Rechtsabteilung in den befragten Firmen unterschiedlich. So halten 41 Prozent der IT-Verantwortlichen einen Plan zum richtigen Speichern und Verwalten von Informationen für unnötig. 30 Prozent gaben an, dass niemand mit dieser Aufgabe beauftragt wurde, während 29 Prozent die hohen Kosten sehen. Die Rechtsabteilung sieht den hohen finanziellen Aufwand (58 Prozent) als eine Ursache an. Zudem fehle das Know-how für das Ausarbeiten eines solchen Plans (48 Prozent) sowie die klare Zuweisung, wer dafür verantwortlich sei (40 Prozent).
Links zu weiterführende Infos von Symantec hier:
Backup und Archiv aus einer Hand: Enterprise Vault 9.0 und NetBackup 7.01 bei den Symantec Technology Days 2010 im Oktober. Hier können Sie sich anmelden >