Investitionen in den Bereichen Storage-Management, Sicherheit, Big Data und Cloud Computing wachsen

Schwalbach, Starnberg, 13. Dez. 2012 - EMC hat die Ergebnisse der neuen IDC „Digital Universe“ Studie veröffentlicht…

Zum Hintergrund: In der von EMC in Auftrag gegebenen Studie schätzt das Marktforschungsunternehmen IDC, dass nur ein halbes Prozent der weltweiten Datenbestände analysiert wird – obwohl täglich so viele Daten wie nie zuvor generiert werden. Die Ursachen für das Datenwachstum sind PCs und Smartphones, eine stark wachsende Internetnutzung in den Schwellenländern und die zunehmende Verbreitung vernetzter Geräte wie z. B. Überwachungs­kameras und intelligente Stromzähler.

Diese Entwicklung hat dazu geführt, dass sich das digitale Universum in den letzten zwei Jahren auf 2,8 Zettabyte verdoppelt hat (in nur acht Jahren soll das digitale Universum auf 40 Zettabyte anwachsen, prognostiziert IDC. Anders betrachtet: Im Jahr 2020 wird jeder Mensch im Schnitt jährlich etwa 5.247 Gigabyte zum digitalen Universum beitragen).

  • Cloud Computing gewinnt an Bedeutung: Da Cloud Computing eine immer wichtigere Rolle bei der Verwaltung von Big Data spielt, wird sich die Anzahl von Cloud-Servern weltweit verzehnfachen. Die Datenmengen in Rechenzentren von Unternehmen wachsen um den Faktor 14. Welche Arten von Daten in der Cloud gespeichert werden, wandelt sich grundlegend. IDC prognostiziert für 2020, dass 46,7 Prozent der Daten in der Cloud aus dem Unterhaltungsbereich kommen. Der Rest sind Daten aus Überwachungskameras und intelligenten Elektronikgeräten sowie medizinischen Daten und Informationen von Computern, Handys und anderer Unterhaltungselektronik.

Da die Infrastruktur des digitalen Universums immer mehr vernetzt wird, bleiben die Informationen nicht mehr dort, wo sie genutzt werden. IDC schätzt, dass 2020 fast 40 Prozent der Daten mit Cloud Computing in Berührung kommen – d.h. irgendwo zwischen der Entstehung eines Byte und Verwendung werden die Informationen in einer Cloud gespeichert oder verarbeitet.

  • Big Data Gap: Das Versprechen von Big Data liegt in der Gewinnung von nützlichen Erkenntnissen aus unerschlossenen Daten-Pools. Allerdings liegt die Mehrzahl der neuen Daten unstrukturiert vor, d.h. nicht verschlagwortet und dateibasiert, so dass wenig über ihren Inhalt bekannt ist.Der Anteil der nützlichen Daten wächst – 2020 könnten 33 Prozent des digitalen Universums (mehr als 13.000 Exabyte) für Big Data Analysen nützlich sein, wenn sie verschlagwortet und analysiert würden.

IDC hat dieses Jahr auch erstmals untersucht, wo die Datenmengen erzeugt, das erste Mal erfasst oder konsumiert wurden. Schon in wenigen Jahren werden die meisten Daten aus den Schwellenländern kommen (2020 haben sie bereits einen Anteil von 62 Prozent am digitalen Universum). Ein wesentlicher Faktor hinter der Expansion des digitalen Universums ist das Wachstum der von Maschinen erzeugten Daten, ihr Anteil steigt von 11 Prozent in 2005 auf über 40 Prozent in 2020.

Gravierend ist, dass große Mengen nützlicher Daten einfach verloren gehen. Denn die meisten neuen Daten liegen als Datenschnipsel vor, die völlig unstrukturiert und ohne Schlagworte gespeichert werden. Die Schere zwischen Daten, die nützlich sein könnten, und Daten, die nutzbringend ausgewertet werden, wird weiter aufgehen.

  • Datensicherheit ist ein Problem: Ebenso alarmierend ist, dass laut Bericht die meisten Daten nicht ausreichend geschützt sind. IDC warnt, dass die Sicherheitsrisiken zunehmen. Gründe sind hochentwickelte Cyberbedrohungen, Qualifikationslücken und fahrlässiger Umgang von Verbraucher und Unternehmen mit einfachsten Sicherheitsrichtlinien.
  • Regionale Verteilung:  Heute verteilt sich das digitalen Universums wie folgt auf die Regionen: USA – 32%, Westeuropa - 19%, China - 13%, Indien - 4%, Rest der Welt - 32%. Die Schwellenländer trugen 2010 rund 23 Prozent zum digitalen Universum bei, 2012 liegt der Anteil schon bei 36 Prozent. 2020 kommen 22 Prozent der Daten aus China.

Zitat: „Die IT Abteilungen in Unternehmen stecken in einem Dilemma – sie können sich von dem Informationswachstum lähmen lassen oder das Potenzial, das in den Daten steckt, für sich nutzen. Die Studie zeigt, dass Unternehmen die richtige Mischung aus Technologie, Datensicherheit und IT-Kompetenz finden müssen“, sagt Sabine Bendiek, Geschäftsführerin EMC Deutschland.

http://www.emc.com/leadership/digital-universe/index.htm

Bildquelle: IDC Digital Universe Study, sponsored by EMC - Dec. 2012