München, Starnberg, 09. Nov. 2010 – Zwei neue Studien von Symantec und IDC zeigen, daß erfolgreiche Migrationsprojekte erhebliches Potenzial für die Desktopvirtualisierung schaffen. Damit werden Storagesysteme insbesondere unter den Aspekten “Verfügbarkeit, Skalierbarkeit und Leistung” gefordert...
Zum Hintergrund: Aus Sicht der Marktforscher von IDC ist Windows 7 für die Desktop-Virtualisierung "ein Meilenstein", denn Migrationsprojekte können in Unternehmen damit relativ zügig realisiert werden. Besonders die Aufwendungen für Tests, Recoding oder das Deployment von Windows 7 – Apps werden verkürzt. Laut IDC-Studie (siehe I, Sponsor Symantec) planen 43% der befragten deutschen Unternehmen (Anzahl = 200) mit dem Wechsel auf Windows 7 gleichzeitig die Einführung von Desktop-Virtualisierung, um Kompatibilitätsprobleme zu lösen. Aus demselben Grund denken weitere 29% darüber nach, weitere Anwendungen zu virtualisieren...
Bei der Umfrage von Symantec (1360 IT-Managern in Unternehmen mit 5-10.000 Mitarbeitern weltweit und 100 davon aus Deutschland) zeigt sich ein ähnlich Bild: So wird eine deutliche Korrelation zwischen der Vorbereitung auf die Migration und der Zufriedenheit mit deren Verlauf und Umsetzung sichtbar. Unternehmen, die alle relevanten Aspekte der Migration ausführlich prüften, sind zufriedener: Bei einer durchschnittlichen Vorbereitungszeit von 20 Stunden betrug die Ausfallzeit rund zwei Stunden. Der Anteil der zufriedenen Nutzer lag bei 60 Prozent...
(Anders als beim Wechsel von XP zu Vista, kommt Windows 7 bei deutschen Unternehmen gut an. Rund 60 Prozent der Befragten bestätigten laut IDC, einen sehr positiven Eindruck von dem Betriebssystem zu haben... nur vier Prozent der Umfrageteilnehmer waren mit dem neuen System unzufrieden).
Als Gründe für den Wechsel gaben in der Studie jeweils 42 Prozent der Umfrageteilnehmer an, dass sie mehr Leistung und höhere Sicherheit erwarten (siehe II). Anmerkung: Symantec hat mit der System- und Desktopmanagement- Lösung Altiris bzw. Endpoint Virtualization Suite und seinen Storagesoftware-Lösungen die entsprechenden Tools für die Migrationsaspekte und bestimmte Storageanforderungen im Portfolio.
Die Konsequenz aus der Zunahme von Desktop-Virtualisierungsprojekten für die Speicherumgebungen bei Anwenderunternehmen aus unserer Sicht ist zusammengefasst:
Nicht nur bei der Servervirtualisierung, sondern auch durch virtual desktops werden Storagesysteme I/O-seitig besonders gefordert. Unterschiedliche Workloads und E-/A-Anforderungen z.B. bei verstärkter Boot- oder Login-Aktivität (aka Bootstorm) führen zu schlechter planbaren Spitzenlasten, die in jeden Fall einer skalierbaren Storage-(Netzwerk)Architektur bedürfen. Der Einsatz von Solid-State-Technologie hat sich in diesem Applikationskontext ebenfalls bewährt. Neben Performanceaspekten sollten aber auch Kapazitätsoptimierungs- (für Backup-/Desaster Recovery-Zwecke) und Verfügbarkeitsplanungen bei der Storage Infrastruktur eine Überlegung spielen: Daten-DeDuplizierung kann bei der Virtualisierung sehr effizient die redundanten Datensätze eliminieren und damit sowohl die Sicherungsstrategien als auch die Netzwerkperformance optimieren.
(I) IDC Studie: „Windows 7 Migration – Erwartungen, Pläne und Bedenken“, IDC, August 2010. Im Rahmen der IDC Marktbefragung wurden im Juli 2010 insgesamt 2012 Unternehmen in 13 Ländern weltweit befragt. Die hier zitierten Ergebnisse beziehen sich auf das deutsche Sample von 200 Unternehmen.
(II) Symantec-Studie: Nach Angaben des Herstellers hat das Forschungsinstitut Applied Research im Aug. 2010 im Auftrag von Symantec 1360 IT-Manager aus 16 Ländern telefonisch befragt. Berücksichtigt wurden Unternehmen mit fünf bis 10.000 Mitarbeitern (der Median betrug 1000 - 2499 Personen).
Die deutschen Ergebnisse der Befragung von Symantec finden Sie online unter dem folgenden Link: