Data ONTAP 8 und weitere Lösungen für RZ’s angekündigt
IT as a Service (ITaaS) wird für Rechenzentren interessant; es sind jedoch entsprechend optimierte Infrastruturelemente erforderlich, um diese Initiativen im Unternehmen auch umsetzen zu können. NetApp bietet mit der Ankündigung von Data ONTAP 8 und weiteren Lösungen neue Basiselemente zur kosteneffizienten Einführung einer Cloud-Infrastruktur.
Die neue Version Data ONTAP 8 wird den Funktionsumfang für virtualisierte und gemeinsam genutzte (Shared-) Infrastrukturen erweitern... Neu sind die unterbrechungsfreie Datenmigration (Data Motion), Wachstum durch horizontale Skalierbarkeit und 64-bit-Storage-Aggregation auch für Multi-Petabyte-Umgebungen. Ferner wird ONTAP 8 zum Vorgänger über verbesserte Datenmanagementfunktionen verfügen. Für die Kommunikation zwischen Storage, Servern, Vernetzung und der Applikationsschichten sorgt eine enge Integration mit übergeordneten Managementsystemen.
Data ONTAP 8 kombiniert Data ONTAP 7G und Data ONTAP GX schrittweise (ein Code), so dass Betreiber Scale-Up und Scale-Out–Architekturen realisieren können. Die Verfügbarkeit von NetApp Data ONTAP 8, NetApp Performance Acceleration Modul II und NetApp DS4243 Disk Shelf ist laut Hersteller für den September 2009 geplant; NetApp Data Motion wird Anfang 2010 erhältlich sein.
Als Teil der heute angekündigten Cloud Computing Strategie von NetApp wird die Zusammenarbeit mit führenden IT-Herstellern, Value Added Resellern (VARs), weltweiten Service Providern und Systemintegratoren betont.
Technologiepartner von NetApp liefern führende (auf Virtualisierung beruhende) Lösungen rund um Management, Server, Applikationen, Software und Netzwerk. Hiezu zählen BMC Software, Brocade, Cisco, Citrix, Computer Associates, Microsoft, SAP und VMware.
Enterprise VARs, Service Provider und Systemintegratoren bieten durch die enge Zusammenarbeit ein umfangreiches Portfolio an Virtualisierungslösungen für Rechenzentren. Service-Provider und Systemintegratoren, die ihren Kunden durch NetApp-Lösungen schnelle Servicebereitstellung und Kostensenkung bieten sind: Joyent, Rackspace, Siemens IT Solutions and Services, Tata Communications, T-Systems sowie Accenture Technology, Avanade, CSC, Fujitsu America und Unisys.
Im Rahmen der heutigen Ankündigung sind folgende Punkte erwähnenswert:
- Sichere Mandantenfähigkeit (Secure Multi-Tenancy) für Benutzergruppen und Kunden mittels der NetApp MultiStore-Technologie.
- Transparente Datenbewegung (NetApp Data Motion) sorgt für unterbrechungsfreien Datenzugriff während geplanter Wartungsarbeiten oder Upgrades an einem oder auch mehreren Standorten. NetApp Data Motion verschiebt Daten unterbrechungsfrei und ohne Downtime von Applikationen zwischen Storage-Systemen. In virtualisierten Umgebungen mit einer Vielzahl unabhängiger Nutzer minimiert diese Technologie wartungsbedingte Ausfallzeiten. Sie setzt auf der Unified Storage-Architektur von NetApp auf, um die Verfügbarkeit interner und externer Clouds zu erhöhen.
- Service-Automatisierung bietet rollenbasiertes Datenmanagement und Überwachungstools zum Messen und Verrechnen der Ressourcennutzung und
trägt zur Verbesserung der Betriebskostenbilanz und Antwortzeiten bei. - Storage-Effizienz sorgt für reduzierten Stromverbrauch, weniger Kühlung und geringeren Platzbedarf im Rechenzentrum und verbessert die
Rentabilität der eingekauften Speicherkapazitäten. - Integrierte Datensicherheit bietet in vernetzten 24x7-Infrastrukturen die nötigen Robustheit für Backup-, Recovery und Business Continuity.
- Neues Disk-Subsystem DS4243 auf SAS/SATA-Basis. Enterprise-Kunden sparen aufgrund des kompakten Designs (24 Terabyte bei 4 Höheneinheiten) Stellplatz...
- PAM, Performance Acceleration Module II ist die zweite Generation der NetApp Cache-Speicher auf Basis von Flashspeichern und gilt als Alternative
zu klassischen (DRAM) Solid-State-Disks. Bei vielen Applikationen ermöglicht das Modul eine Leistungssteigerung ohne teure Anpassung der Infrastruktur. NetApp verzeichnete laut eignene Angaben in Tests (http://media.netapp.com/documents/wp-7082.pdf) mit OLTP-Systemen einen um zirka 78 Prozent höheren I/O-Durchsatz und um zirka 30 Prozent verbesserte Antwortzeiten. Für diese Leistungsgewinne wurden weniger als ein Prozent mehr Strom und kein zusätzlicher Rackplatz benötigt...
Das NetApp Dynamic Data Center (NDDC) bezeichnet eine aus drei Komponenten für die Bereitstellung von ITaaS aufgebaute Architektur:
- Service Oriented Infrastructure (SOI) baut als standardisierte Architektur auf den NetApp Storage-Technologien auf. SOI vereinfacht und standardisiert die Nutzung und den Einsatz von Storage-, Netzwerk- und Rechnerressourcen und sorgt damit für geringere Kosten und die Einhaltung von SLA’s. NetApp bietet Endkunden die nötigen Infrastructure-as-a-Service (IaaS)-Leistungen im Rahmen eines
Servicekatalogs. - Das Service Management Framework mit Vorgaben zu Prozessen und Best-Practices hilft bei der Verwaltung der Infrastruktur und Senkung von Fixkosten. 3. Das Regelwerk zur effizienten und möglichst risikolosen Einführung einer ITaaS-Infrastruktur basiert auf den NetApp Professional Services und den NetApp Integrationspartnern.
Kundenzitat: "Im Rahmen unserer Dynamic Services bietet T-Systems weltweit über 170 Großkunden Cloud-Services für Applikationen wie SAP oder Microsoft Exchange", sagt Olaf Heyden, Geschäftsführer ICT Operations bei T-Systems. "Gemeinsam mit unseren Technologiepartnern haben wir eine Auslastung der Service-Infrastruktur von 90 Prozent erreicht. Diesen Vorteil geben wir in Form niedrigerer Kosten bei höherem Servicegrad an unsere Kunden weiter. Kunden sparen mindestens 30 Prozent im Vergleich zu einer hauseigenen IT. Während unsere Kunden von integriertem Datenschutz und sicherer Abgrenzung ihrer Daten profitieren, können wir die IT-Ressourcen flexibel nach oben und unten anpassen und zwar innerhalb von Stunden anstatt wie früher Tagen oder Wochen. Alle diese Vorteile werden zu einem wesentlichen Teil von NetApp ermöglicht. Zudem erfüllt NetApp regelmäßig und zuverlässig unsere Anforderungen."