Energieeffizienz und hohe I/O-Leistung (SPECsfs)
sNetApp nutzt Solid State-Memory für Festplatten und Controller Caches, um die IT-Kosten von Kunden zu senken und die Performance zu erhöhen. Jetzt präsentiert das Unternehmen die neuesten Entwicklungen: Die NetApp V-Serie unterstützt ab sofort die RamSan-500 Solid State-Disk (SSD) Arrays von Texas Memory Systems (TMS). Zudem werden die neuesten Benchmarkergebnisse für das NetApp Performance Acceleration Modul (PAM) veröffentlicht.
Die NetApp V-Serie ist ein Storage-Controller, der Speichersysteme von NetApp und Drittanbietern wie EMC, IBM, HP, HDS und Texas Memory Systems unter einer gemeinsamen Architektur vereint. So werden Daten konsolidiert und das Management erheblich vereinfacht. Durch die Kombination aus NetApp V-Serie und RamSan-500 können Kunden Flash Memory als permanenten Storage einsetzen und performance-intensive Applikationen mit kosteneffektivem Datenspeicher ausstatten. Die NetApp V-Serie und Texas Memory Systems vereinen alle Vorteile des NetApp Betriebssystems Data ONTAP mit denen von SSD-Storage. NetApp Features wie Thin Provisioning, Snapshot-Kopien und Deduplizierung können so auch auf Solid State-Technologie angewendet werden.
Mit dem NetApp Performance Acceleration Modul (PAM) und dessen Solid State-Technologie können Kunden die Effizienz und Performance verbreiteter Storage-Plattformen und Unternehmensapplikationenverbessern. Das derzeit DRAM-basierte Modul wird dazu als Lesecache in den Storage-Controller integriert. Die neusten SPECsfs2008 Benchmarkergebnisse für das FAS3140 Storage-System mit Performance Acceleration Modul belegen die Vorteile für Datacenter-Umgebungen:
- Effizienzsteigerung und Kostensenkung: Anwender können laut Anbieter mit nur halb so vielen Plattenlaufwerken dasselbe Durchsatzniveau erreichen und sparen bei den Kosten 27%, beim Platzbedarf 44% und beim Stromverbrauch 47-54%.
- SATA-Platten als Primärspeicher: Kunden können mit SATA-Disks laut NetApp die Speicherkapazität um 75% erhöhen, benötigen im Vergleich zu Fibre Channel Disks nur halb so viele Laufwerke und erreichen dennoch ein vergleichbares Performancelevel. Aufgrund der höheren Speicherdichte lässt sich Platz im Datacenter einsparen.
- Verbesserte Antwortzeiten: In Verbindung mit Fibre Channel Disks können die Antwortzeiten insgesamt um 35% reduziert werden. Mit einem einzigen Performance Acceleration Modul lässt sich die Anzahl der Laufwerke laut Hersteller halbieren.
Zusätzliche Festplatten werden oft aus Performance-Gründen und weniger aufgrund von Speicherplatzbedarf eingesetzt, so dass unnötig Ressourcen verbraucht werden. Alternatives Mittel zum Zweck ist der Einbau eines Performance Acceleration Moduls im Storage-Controller. Das Modul verbraucht bis zu 95% weniger Strom als ein FC Disk Shelf. Max. fünf Module bilden einen Cache-Pool, über den sich die Performance nach Bedarf skalieren lässt. Wird das Performance Acceleration Modul mit der NetApp V-Serie eingesetzt, können Kunden die Performance, Storage-Effizienz und Kostenvorteile des NetApp Storage auch für Disk Storage von Drittanbietern nutzen.
Weitere Informationen zu den hier genannten SPECsfs2008 Benchmark-Ergebnissen unter http://spec.org/sfs2008/results/sfs2008nfs.html