Starnberg, 24. Mai 2012 – Funktionale Erweiterungen und neue Lösungen für Endanwender, Partner und Clouddienste vorgestellt…
Zum Hintergrund: Am 21. Mai hat EMC auf seiner Hausmesse in USA das bisherige Produkt- und Lösungsangebot umfangreich erweitert. Ferner wurde das bisher in Privatbesitz befindliche Unternehmen Syncplicity <http://www.syncplicity.com/> übernommen. Die in Menlo Park, Kalifornien beheimatete Firma gehört zu den führenden Anbietern von Cloud-basierten Dokumenten-Management-Lösungen für Unternehmenskunden (Angesichts der Verbreitung von sozialen Netzwerke sowie Mobile- und Cloud-Computing sind viele Unternehmen zunehmend in den Bereichen Datenabgleich und -austausch gefordert). Nachfolgend zusammengefasst die wesentlichen Ankündigungen des Herstellers (Quelle: Originalangaben EMC):
1. Die VMAX Familie wird ergänzt um die neue VMAX 40K – bis zu dreimal mehr Leistung und doppelte Kapazität bisheriger Angebote… Federated Tiered Storage (FTS) für VMAX ist eine kostenlose Funktion, mit der sich Kapazitäten mittels FAST VP (Fully Automated Storage Tiering für Virtual Pools) bündeln oder als Pass-Through-Geräte verwalten lassen.
- Hochverfügbare Data Protection Lösung für Activ/Activ-Hybrid Cloud-Implementierungen über drei Rechenzentrumsstandorte mit RecoverPoint und VPLEX (3-Star-Config.) Diese Kombination ist laut Anbieter die erste Lösung für Activ/Activ-Rechenzentren mit Disaster-Recovery-Schutz unter Einbeziehung eines dritten Rechenzentrum-Standorts. Ziel ist die hohe Verfügbarkeit mittels VPLEX AccessAnywhere Cache-Kohärenz-Technologie; Anwender können ProtectEverywhere von RecoverPoint bei allen blockbasierten Datenspeichern einsetzen – egal ob von EMC oder anderen Anbietern. EMC VPLEX lässt sich direkt über Storage-APIs für Storage-Awareness (VASA) und Storage-APIs für Array Integration (VAAI) von VMware vSphere integrieren.
2. Erweiterungen der VNX-Familie: Diese liefern laut Hersteller 38 Prozent geringere Anschaffungskosten für Speicher mit Flash-Laufwerken. Die VNXe-Serie wurde mit der neuen VNXe3150 erweitert, die 50 Prozent mehr Leistung und Kapazität pro Rack-Einheit bietet soll. Die neue EMC AppSync-Software schützt virtualisierte Microsoft-Applikationen in VNX-Umgebungen.
- EMC und VMware entwickeln gemeinsam Storage Analytics für VNX: Die neue Storage Analytics Suite basiert auf der VMware vCenter Operations Management. Die Integration VNX Software mit der Analysefunktion der VMware vCenter Operations Management Suite liefert höhere Leistung, schnellere Problembehebung und eine bessere Storage-Planung.
- VNX Unified Storage-Systeme werden mittels eines neuen EMC VNX-Connectors in die VMware vCenter Operations Management Suite integriert – um eine komplette Sicht auf IT-Infrastrukturen mit EMC VNX Datenspeichern zu schaffen.
3. Data Domain DD900 Deduplizierungssystem: Softwarefeatures erweitern die Archivfähigkeiten um Funktionen für verlängerte Aufbewahrungszeiten plus Einhaltung gesetzlicher Vorschriften. Außerdem wird Data Domain Boost erweitert und die Data Domain Data Invulnerability Architecture verbessert. Die Avamar 6.1 Deduplizierungssoftware bietet in VMware Umgebungen laut Anbieter bis zu dreimal höhere Backup-Performance und sehr hohe Leistungen bei der Datenwiederherstellung.
4. Die nächste Generation des Isilon OneFS Scale-Out NAS-Betriebssystems unter dem Codenamen „Mavericks“ angekündigt. Die Verbesserungen betreffen laut Anbieter folgende Bereiche:
- Engere Integration mit VMware durch VMware VAAI und VASA-APIs, um den Einsatz von Scale-Out NAS bei der Server-Virtualisierung zu vereinfachen.
- Erhöhung des „Single File“-Datendurchsatzes um 25 Prozent, wodurch eine bessere Systemleistung für große Unternehmensanwendungen erzielt wird.
- Verbesserte Caching-Fähigkeit, um die durchschnittliche Latenzzeit für I/O-intensive Anwendungen um bis zu 50 Prozent zu reduzieren.
5. Erweiterte Disaster Recovery und Business Continuity-Funktionen durch integriertem Failover- und Failback: Mit Hilfe des DataBridge Enterprise-Management-Tool lassen sich verschiedenste IT-Betriebsdaten zusammenführen; statt isolierter Informationsbestände aus der Rechner-, Storage- und Netzwerk-Verwaltung lassen anwendungsspezifische DataBridge Widgets die Infrastruktur als Teil von IT-as-a-Service (ITaaS) übersichtlicher kontrollieren. DataBridge liefert hierzu Kennzahlen in Echtzeit für Transparenz und Kontrolle klassischer und virtueller IT-Infrastrukturen. IT-Teams können damit z.B. individuell konfigurierbare DataBridge Dashboards erstellen, die für eine kontinuierliche, informationsbasierte Entscheidungsfindung sorgen – zeit- und ressourcenintensive manuelle Datenerfassungs- und Analyseprozesse entfallen.
6. EMC Atmos Cloud-Plattform: Neue Funktionen erlauben die vereinfachte Verwaltung großer, global verteilter Speicherumgebungen für Service Provider und Unternehmen. EMC Atmos ermöglicht eine Cloud mit bis zu 100 Petabyte wie ein System über verteilte Standorte zu verwalten; bei 50 Prozent schnellerer Systemleistung für große Objekte; die Systemsichtbarkeit wurde mit Hilfe eines erweiterten Monitorings für weltweit verteilte Speicher-Umgebungen um bis das Dreifache erhöhrt; Upgrade-Zeiten lassen sich um bis zu 90 Prozent verkürzen – ohne Service-Unterbrechungen.
7. Information Management Software und Lösungen für Cloud Computing und Transformation von Geschäftsprozessen: EMC OnDemand ist ein Hybrid-Cloud-Nutzungsmodell, welches neue Lösungsangebote für die Pharma- und Biotechnologiebranche, Technologieunternehmen, für das produzierendes Gewerbe und das Facility Management bereitstellt.
8. Greenplum Analytics Workbench verfügbar – ein 1000-Knoten-Cluster, das als Testumgebung für Big Data dient. EMC Greenplum wird die Analytics Workbench nach eigenen Angaben dafür nutzen, die Grenzen der Scale-Out-Infrastruktur-Technologie auszuloten und neue Anwendungsmodelle für die Big Data-Analyse zu entwickeln. Die Analytics Workbench steht akademischen Forschungseinrichtungen, Entwicklern von Big Data-Applikationen und anderen Interessenten zur Verfügung. Weitere Informationen finden sich unter: http://www.greenplum.com/solutions/analytics-workbench.
- In Zusammenarbeit mit der Apache Software Foundation werden die Ergebnisse der Analytics Workbench der Open Source Community zur Verfügung gestellt, um die Weiterentwicklung der Big Data-Technologie Hadoop zu fördern. Zudem soll das 1000-Knoten-Cluster auch den Mitgliedern des Greenplum Ausbildung- und Zertifizierungsprogramms für Hadoop zur Verfügung stehen... Nach erfolgreichem Abschluss der Greenplum Hadoop-Ausbildung kann jeder Teilnehmer das 1000-Knoten-Cluster als virtuelle Testumgebung nutzen. Die Greenplum Analytics Workbench ist das Ergebnis der Zusammenarbeit mehrerer Hardware- und Software-Unternehmen, mit dem Ziel, Apache Hadoop als ein wichtiges Instrument für die Analyse großer Datenmengen zu etablieren.