Starnberg, 22. Sept. 2010 – Services wie Cloud Computing oder Outsourcing machen geschäftskritische Daten bei der Übertragung anfällig. Um diese beim Transfer gegen Abhören und Manipulation zu sichern, hat ADVA Optical Networking seine FSP 3000-Plattform mit neuen Verschlüsselungsverfahren ausgestattet...
Die Sicherheitslösung besteht aus drei Komponenten: Verschlüsselung mit minimalen Auswirkungen auf die Signallaufzeit, Überwachung der Glasfaser im laufenden Betrieb und einer bezüglich der Sicherheit verbesserten Management-Software. Dabei werden die Daten bereits auf der Bitübertragungsschicht in Leitungsgeschwindigkeit verschlüsselt, im Gegensatz zu den meisten Verschlüsselungsverfahren, wie z.B. IPSEC, das die Übertragung verlangsamt und das Datenvolumen erhöht.
Hier einige Details: Die Lösung verschlüsselt in Leitungsgeschwindigkeit auf der Bitübertragungsschicht, sodass der Datenverkehr nur minimal verzögert wird. Die Implementierung von ADVA Optical Networking nutzt eine Verschlüsselungstechnologie nach dem Advanced Encryption Standard (AES). Für den automatischen Schlüsselaustausch kommt der Diffie-Hellman-Algorithmus zum Einsatz.
Neben der verbesserten Sicherheitsfunktionalität verfügt die FSP 3000-Plattform ebenfalls über integrierte Funktionen für die Überwachung der optischen Leitung. Bei der Glasfaserüberwachung wird die Signalstärke der Glasfaserverbindung kontinuierlich gemessen und zur Echtzeitüberwachung und –analyse des optischen Netzes genutzt. Auf diese Weise werden Brüche oder Biegungen im Lichtwellenleiter erkannt. Auch Sicherheitsprobleme wie illegale Abhöreinrichtungen, die die Integrität von geschäftskritischen Daten gefährden (Industriespionage), lassen sich so identifizieren.
http://www.advaoptical.com