Deutsche Unternehmen verlieren über 4 Mrd. Euro p.a. durch fehlerhaften Schutz wichtiger IT-Systeme
Darmstadt, Starnberg, 24. Sept. 2010 – CA Technologies gibt die Ergebnisse seines von unabhängiger Stelle erhobenen Reports mit dem Titel „Avoidable Cost of Downtime“ bekannt. Der Zusammenhang zwischen Ausfallzeiten und damit verbundenen Kosten wird dargestellt...
Zur Datenerhebung der Studie selbst: Die durch die Umfrage gewonnenen Daten wurden dafür genutzt, die Auswirkungen der IT-Ausfallzeiten sowie die für die Datenwiederherstellung benötigte Zeit auf die Umsatzgenerierung eines Unternehmens zu kalkulieren. Dabei berücksichtigt die Kalkulation die Gesamtzahl der Ausfallzeit, während die Systeme offline sind; die Gesamtsumme der Stunden zwischen der Systemwiederherstellung und des gesamten Data Recovery; den gesamten durchschnittlichen Umsatz je Land/Unternehmensgröße/Sektor; die Auswirkungen auf die Umsatzgenerierung während der beiden vorgenannten Zeiträume sowie die Gesamtzahl der vermeidbaren IT-Ausfälle eines Jahres.
Die Umfrage selbst führte das englische Marktforschungsunternehmen Coleman Parkes durch. Sämtliche dafür notwendigen Interviews fanden laut CA im Juli 2010 statt. Der Bericht basiert auf 1.808 Online-Interviews unter CIOs, IT-Leitern und IT-Managern sowie einigen Betriebsleitern (COO und COP) aus gleich vielen kleinen (50 bis 499 Mitarbeiter), mittleren (500 bis 999 Mitarbeiter) und großen (mehr als 1000 Mitarbeiter) Unternehmen. Zudem wurde eine kleine Auswahl von Leitern der Finanzabteilung befragt, um die Genauigkeit der Umsatzzahlen eines Unternehmens, die die Führungskräfte der Abteilungen Operatives Geschäft sowie der IT zur Verfügung gestellt hatten, zu validieren. 202 Unternehmen kamen aus Deutschland.
Kernaussage der Studie: Die finanziellen Aufwendungen, die zur Wiederherstellung von defekten IT-Systemen aufgewendet werden muss, liegt in einem durchschnittlichen europ. Unternehmen bei 263.347 Euro; deutsche Unternehmen büßten aufgrund der IT-Ausfälle danach insgesamt mehr als 4 Milliarden Euro Umsatz ein. Ein großer Teil dieser Kosten kann durch bessere Strategien für den Datenschutz, die sich auf die Geschwindigkeit beim Data Recovery konzentrieren, vermieden werden.
Der Bericht erläutert, dass die mit den Ausfallzeiten verbundenen finanziellen Verluste um so mehr in die Höhe schnellen, je länger Unternehmen zur Behebung der Ausfallursachen benötigen. Die Umfrage zeigt, dass jedes Unternehmen durchschnittlich 14 Stunden an IT-Ausfallzeit im Jahr verzeichnet. Dies entspricht in Deutschland 150.000 ** Stunden. Deutsche Unternehmen schätzen, dass sie in der Zeit, in der die unternehmenswichtigen Systeme stillstehen, bis zu 30 Prozent weniger Umsatz generieren.
Unter den befragten Ländern erleiden französische Unternehmen die größten Umsatzverluste durch Ausfallzeiten, die im Mittel bei 500.000 Euro pro Jahr liegen. Dagegen hat Italien die geringsten Umsatzeinbußen mit weniger als jährlich 34.000 Euro.
Frankreich €499.358 +++ Deutschland €389.157 +++ Norwegen €320.069 +++ Spanien €316.304 +++ Schweden €279.626 +++ Niederlande €274.752
Finnland €263.314 +++ Vereinigtes Königreich (UK) €244.888 +++ Dänemark €161.655 +++ Belgien €84.050 +++ Italien €33.844
Der Report zeigt aber auch, dass nach dem IT-Ausfall selbst – also bis das IT-System wieder hochgefahren ist und funktioniert – zusätzlich 4,2 Stunden pro Unternehmen benötigt werden, um die relevanten Daten wiederherzustellen. In Deutschland sind dies weitere 150.000*** Stunden, in denen der Unternehmensbetrieb nicht rund läuft. In dieser Phase ist die Umsatzgenierung des Unternehmens um bis zu 21 Prozent (Durchschnitt) beeinträchtigt.
Weitere Ergebnisse: Bei 84 Prozent der befragten deutschen Unternehmen spielen die vom IT-Ausfall betroffenen IT-Systeme und Anwendungen eine unternehmenswichtige Rolle. Vom IT-Ausfall am stärksten betroffen waren folgende Abteilungen: Operatives Geschäft (61 Prozent), Verkauf (42 Prozent) und HR/Personal (40 Prozent).
*) 4.235.586.154 Euro
**) 153.463 Stunden
***) 91.681 Stunden
Informationen und Unterlagen zum Report unter folgendem Link: