München, Starnberg, 7. Juni 2013 – Fujitsu stellt erweitertes High Availability-Konzept für seine Großrechner vor; keine Anwendungs-Downtime während Ausfallzeiten...
Zum Hintergrund: Diese Woche hat Fujitsu für seine BS2000/OSD Systeme ein neues Hochverfügbarkeits-Konzept auf Basis von Fujitsu "Live Migration" vorgestellt. Dieses soll helfen, Ausfallzeiten in der IT zu minimieren. Die Live Migration (LM) ist laut Hersteller weltweit das erste Feature für Mainframe-Betriebssysteme, welches die Verfügbarkeit von geschäftskritischen Anwendungen und virtuellen Maschinen maximiert. Zudem ermöglicht das Automated Cluster Failover Feature, Fujitsu High Availability (HA) die entsprechende Verfügbarkeit der Server-Umgebungen. Mit Fujitsu High Availability können IT-Abteilungen geschäftskritische Services und Anwendungen auch in Ausfallzeiten weiter betreiben. Diese Ausfallzeiten können entweder geplant sein wie zum Beispiel Routinewartungen und Systemerweiterungen oder ungeplant auftreten wie zum Beispiel auf Grund von Hardware- oder Stromausfällen, Betriebsstörungen oder Auswirkungen von Naturkatastrophen.
- Fujitsu Live Migration (LM) ermöglicht es, das Mainframebetriebssystem sowie native & virtuelle Mainframeanwendungen von einem Server auf einen anderen zu verlagern, ohne das eine wahrnehmbare Ausfallzeit entsteht. Indem der ununterbrochene Betrieb von geschäftskritischen Anwendungen sichergestellt wird, spart LM wertvolle Zeit, die vorher für die Wartung von Servern oder das Workload-Management aufgebracht werden musste. Während Live Migration eine hohe Verfügbarkeit bei geplanten Ausfallzeiten sicherstellt, liefert Automated Cluster Failover laut Hersteller einen ähnlich hohen Schutz im Falle von ungeplanten Ausfällen. Fujitsu High Availability bietet Kunden eine schnelle und bequeme Server Recovery-Lösung innerhalb einer Cluster-Konfiguration. Wenn ein Mainframe Server ausfällt, können HA-Systeme quasi sofort und ohne Datenverlust virtuell neu gestartet werden. Dabei werden die Betriebssysteminfrastruktur, sowie Anwendungen und Daten automatisch an einen anderen Server im Cluster übertragen. Kunden können den Prozess einfach konfigurieren und die Verfügbarkeit von individuellen Mainframe-Gastsystemen und -anwendungen priorisieren.
- Fujitsu HA stellt eine Verbesserung im Vergleich zu früheren High Availability-Szenarien dar. Je nach Entfernung zum Recovery-Standort dauerte dieser Prozess bislang mehrere Stunden. Zudem mussten viele zeitaufwändige, teils manuelle Aufgaben ausgeführt werden wie zum Beispiel die die Umsetzung der aktuellen Tape-Versionen, der neue, noch nicht in Betrieb befindliche Stand-by-Server musste eingerichtet und das Betriebssystem sowie die Daten wieder eingespielt werden. Fujitsu High Availability führt nach Angaben von Fujitsu diese Prozesse automatisiert innerhalb weniger Minuten aus.
Fujitsu BS2000/OSD Mainframes und die dazugehörigen Lösungen sind ab sofort in Deutschland erhältlich. Konfiguration und Preise sind laut Anbieter projektspezifisch. Weitere Informationen über Fujitsu erhalten Sie über:
http://www.fujitsu.com/de/bs2000
http://www.fujitsu.com/de/business-continuity-bs2000

Bildquelle: Fujitsu BS2000_Business-Continuity, 2013 (link oben)