Hamburg, Starnberg, 6./8. Nov. 2012 - Nimble Storage, Cisco und VMware stellen gemeinsame Referenzarchitektur als integriertes System für VDI-Anwendungen vor...
Zum Hintergrund: Sogenannte Referenzarchitekturen für bestimmte Anwendungsszenarien, also vorkonfigurierte Building-Blocks aus Hard-/Software-Komponenten verschiedener Infrastrukturanbieter (Storage, Netzwerke, Server, Management-Software) werden derzeit häufiger angeboten. Der Vorteil liegt in einer getesteten Systemumgebung, die für bestimmte Workloads optimiert wurde und idealerweise auch über eine einheitliche Support-Schnittstelle verfügt. Der Nachteil liegt in der Natur der Sache… es bietet sich eben nur ein bestimmter Mix an Systemkomponenten an; die Integration weiterer, bereits vorhandener Infrastrukturstacks ist meist nicht vorgesehen oder macht technologisch-/wirtschaftlich wenig Sinn. Fragen hinsichtlich der Skalierbarkeit-/Erweiterungsfähigkeit dieser Angebote sollten deshalb vorher immer detailliert in Abstimmung mit der möglichen Wachstumsstrategie meiner IT-Landschaft-/Betriebs gesehen und gestellt werden.
Das hier neu vorgestellte, vor-konfigurierte System setzt sich aus einem Nimble CS220G-X2 Storage Array, einem Cisco Unified Computing System (UCS) B-Series Blade Server und VMware View 5.1 zusammen. Der Einsatz der Lösung ermöglicht nach Anbieterinformationen die schnelle Einführung einer Virtual Desktop Infrastruktur, auf die bis zu 1.000 Arbeitsplatzrechner gleichzeitig zugreifen können. Verglichen mit dem Betrieb einzelner physikalischer Desktops können hierdurch Kosteneinsparungen erzielt werden (zentrales Management). Nimble Storage führte zur Optimierung der vorliegenden Systemkonfiguration nach eigenen Angaben umfangreiche Last- und Stresstests durch und überprüfte in diesem Zusammenhang auch verstärkte Boot-Aktivitäten und das Einspielen von Software-Patches.
- Der Anschluss von bis zu 1.000 Arbeitsplatzrechnern lässt sich mit einem System realisieren, das drei Rack-Höheneinheiten beansprucht.
- Die Architektur wurde mit einem moderaten Performance-Profil unter dauerhafter Arbeitslast und Auslastung getestet.
- Die modulare Produktarchitektur zeichnet sich durch Erweiterungsmöglichkeiten und einem vereinfachtem Support aus.
Hier einige Details der Architektur:
- Cisco UCS B-Series Blade Server einschließlich sechs UCS B230 M2 Blades, jeder davon mit zwei 10-Kern Intel-Prozessoren und 256 GB RAM
- Duale, redundante 10-Gigabit-Ethernet-Verbindungen zwischen Nimble Storage-Array und Cisco UCS Fabric Interconnect
- Virtuelle Desktops unter Windows 7 Enterprise mit 1,5 GB RAM und einer CPU pro Desktop
- Ein Nimble Storage CS220G-X2-Array mit zwölf 1-TB-Festplatten und vier 160 GB Flash-SSDs
- VMware View 5.1 mit VMware vSphere
Informationen zur Interoperabilität des Nimble Storage CS220G-X2-Arrays mit Cisco Unified Computing System (UCS) B230 M2 Blades lassen sich unter der folgenden Webadresse abrufen: https://marketplace.cisco.com/catalog/products/1851