Walldorf, Starnberg, 14. Jan. 2013 - Anbieter fluid Operations erweitert sein Angebot im Bereich hochleistungsfähiger semantischer Cloud– und Datenmanagement-Services...
Zum Hintergrund: Optique ist ein breit angelegtes europäisches Projekt, bei dem der schnelle Zugriff auf sehr große Datenbestände im Mittelpunkt steht. Als Integrations-Plattform für Optique wurde nach vorliegenden Angaben (Quelle: fluid Operations, 14.12.12) der Information Workbench® von fluidOps ausgewählt. In dieses Projekt fließen Ergebnisse führender europäischer Universitäten mit ein, um reale Herausforderungen im Big Data Management bei Statoil und Siemens zu lösen. Ferner wird fluidOps die Optique-Plattform exklusiv vertreiben.
Das Optique-Konsortium selbst besteht aus zehn Partnern, die aus Norwegen, England, Deutschland, Italien und Griechenland kommen. Dazu zählen Unternehmen aus der Wirtschaft, Wissenschaftler, Systemintegratoren, Dienstleistungs- und Schulungsexperten sowie IT Beratungs- und Softwareunternehmen.
Der skalierbare Endanwenderzugriff auf Big Data Ressourcen ist entscheidend für effektive Datenanalysen und die Wertschöpfung. Die Optique-Plattform läutet einen Paradigmenwechsel im Datenzugriff ein. Sie ermöglicht laut fluid Operations folgende Leistungsmerkmale:
- Durchgängige semantische Verknüpfung von Anwendern und Datenquellen
- Intuitive Formulierung von schnellen Abfragen über verteilte Datenquellen hinweg
- Integration von Daten, die in verteilten Datenquellen liegen bzw. aus Streaming-Quellen
- Nutzung elastischer Cloud-Ressourcen ermöglichen eine Leistungsfähigkeit, die weit über herkömmliche, relationale Datenbanken hinausgeht
- Reduziert die Bearbeitungszeit für Anfragen von Tagen auf Minuten
In die Entwicklung der Optique-Plattform fließen komplexe Big Data-Anforderungen aus der Industrie ein. Der Zugriff auf Datensätze in der Größe von Terabytes wird kontinuierlich vor dem Hintergrund realer Anwendungsfälle in der Energiebranche bei Siemens und Statoil evaluiert (Erfahrungen aus diesen Anwendungsfällen fließen auch in die Entwicklung einer generischen Lösung ein). Das Optique-Projekt auf einen Blick:
- Laufzeit = vier Jahre, Start 1. November 2012
- Projekt Kick Off = 6. bis 8. November 2012, Oslo
- Gesamtbudget = 14 Millionen Euro (finanziert vom Forschungsrahmenprogramm FP-7 der Europäischen Kommission) und koordiniert von der Universität Oslo, Norwegen
- Partner: Universität Oxford (England), Technische Universität Hamburg-Harburg (Deutschland), Sapienza Universität von Rom (Italien), Freie Universität Bozen (Italien), Nationale und Kapodistrias-Universität Athen (Griechenland), fluid Operations AG (Deutschland), Siemens AG (Deutschland), Statoil ASA (Norwegen) und Stiftelsen Det Norske Veritas (Norwegen).
Webseite: http://www.optique-project.eu/