München, Starnberg, 31. Jan. 2014 – In-Memory-Data-Grid Red Hat JBoss Data Grid 6.2 adressiert Probleme bei der schnellen Verarbeitung sehr großer Datenmengen…
Zum Hintergrund: IT-Landschaften entstanden bevor von Big Data die Rede war. Heute bestehen die Herausforderungen in der Verwaltung und dem schnellen Zugriff auf zum Teil riesige Datenvolumina bei einer hochflexiblen Skalierbarkeit von Applikationen. Relationale Datenbanken haben aber mit unter Probleme, Informationen so schnell zu verarbeiten, wie Fachabteilungen und Kunden dies in diesem Zusammenhang erwarten. Red Hat liefert nun ab sofort JBoss Data Grid 6.2 aus. Unternehmen sind damit laut Red Hat in der Lage, die Applikations-Performance beim Zugriff und der Verarbeitung sehr großer Datenmengen deutlich zu steigern. Die In-Memory-Data-Grid-Lösung Red Hat JBoss Data Grid 6.2 erhöht die Leistung, ohne dass Unternehmen in eine neue Dateninfrastruktur investieren müssen.
- JBoss Data Grid stellt hierzu eine ergänzende Schicht für Datenbanken bereit. Die in diesem Layer gespeicherten Daten lassen sich nach Typ, Zugriffshäufigkeit und anderen Charakteristiken priorisieren.
- Mit einem Data Grid verarbeiten Unternehmen die benötigten Daten schneller und mit geringeren Latenzzeiten. Traditionelle Datenbanken sind dann nicht mehr alleine verantwortlich für die Einhaltung von SLAs.
Die neuen Funktionen von JBoss Data Grid 6.2 im Überblick:
- Queries: Anwender können mit Queries sehr einfach bestimmte Objekte im Data Grid suchen und finden. Für die Suche genügen Properties oder Metadaten, es wird kein Indexschlüssel benötigt
- Datei-basierte Zwischenspeicher: Die beiden neuen Datei-basierten Zwischenspeicher SingleFileCacheStore und LevelDB-JNI sorgen bei sehr großen Datenmengen für eine höhere Performance und Skalierbarkeit
- Dateninteroperabilität: Aufgrund verbesserter Funktionen für die Dateninteroperabilität sind Applikationen jetzt in der Lage, die Daten in einem Grid zu lesen, ohne dass sie wissen müssen, wie und mit welcher Methode die Daten geschrieben wurden. Die Dateninteroperabilität arbeitet protokoll- und programmiersprachenunabhängig
- Hot-Rod-Clients und Sicherheit: C++-Applikationen können das Data Grid mit Hilfe eines Hot-Rod-Clients nutzen. Das Hot-Rod-Protokoll ermöglicht den Einsatz von Sicherheitsfunktionen wie die Benutzer-Authentifizierung und den verschlüsselten Datentransfer
- Rollierende Software-Upgrades mit REST: Der Einsatz rollierender Software-Upgrades über das REST-Protokoll vereinfacht den Betrieb und reduziert die Verwaltungskosten bei der Migration von einer Version von Red Hat JBoss Data Grid zur nächsten.
Zitat Marcia Kaufman, Principal Analyst und Chief Operating Officer, Hurwitz & Associates: "Zu den wichtigsten Ursachen einer schlechten Applikations-Performance zählen Schwächen beim schnellen Zugriff, der Analyse und der Integration von Daten, um den hohen Anforderungen von Anwendern und Kunden gerecht zu werden. Im traditionellen Modell einer Scale-Up-Architektur müssen Unternehmen erhebliche Investitionen tätigen. JBoss Data Grid macht damit Schluss und ermöglicht Unternehmen eine sehr flexible, effiziente und kostengünstige Anpassung an neue Geschäftsbedingungen."
Red Hat JBoss Data Grid 6.2 ist laut Anbieter ab sofort verfügbar und steht zum Download bereit unter:
https://www.jboss.org/products/jdg.html
Weitere Informationen finden sich hier:
White Paper von Hurwitz & Associates "Improving Application Scalability with In-Memory Data Grids"
https://engage.redhat.com/content/improving-application-scalability-s-201401221120
Red Hat White Paper "Supercharge applications and achieve business agility with in-memory data grids”
Details zu JBoss Data Grid
http://www.redhat.com/products/jbossenterprisemiddleware/data-grid/
Details zu den neuen Features von JBoss Data Grid 6.2
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