München, Starnberg, 23. Nov. 2010 – Riverbed Technology liefert zwei neue Lösungen für die Beschleunigung von Anwendungen und Speicherprozessen in (Public-) Clouds...
Zum Hintergrund der Ankündigungen: Der zunehmende Trend zur Serverkonsolidierung und Nutzung von Cloud-Geschäftsmodellen läßt den räumlichen Abstand zwischen Daten und Nutzern immer größer werden; Latenzzeiten entstehen und es treten in Folge verstärkt Performance-Probleme auf. Die zweite Entwicklung betrifft das starke Wachstum von Daten und Informationen in den Unternehmen, die als Konsequenz vermehrt nach zuverlässigen, schnellen Sicherungsmechanismen verlangen. Es bleibt festzustellen, daß aus diesen Gründen heraus immer mehr Firmen ihre Speichersysteme mittels dedizierter Cloud Storage Services erweitern werden. Auf diese Weise können sie ihre Daten außerhalb des Rechenzentrums speichern, ohne zusätzlich in Hardware bzw. Know-How investieren zu müssen. Für viele kleinere-/mittlere Betriebe lassen sich damit aber auch Backup-/Recovery-Zeiten beschleunigen und zusätzlich profitieren die Unternehmen von Kostenvorteilen: Sie zahlen nur für den Speicherplatz, den sie auch benötigen...
Im Live-Webcast während der weltweiten Cloud-Ankündigungen in USA und Europa stellte Riverbed seine neue Cloud Steelhead Appliance und den Cloud Storage-Beschleuniger “Whitewater” vor, zusammen mit Cloud-Providern wie Amazon, AT&T, BT, EMC, Nirvanix und Orange Business Services sowie Anwendern, die von ihren Erfahrungen mit den neuen Produkten in Public Clouds berichteten. Beide Produkte weden voraussichtlich noch in diesem Quartal erhältlich sein.
Den Mitschnitt zum Live Webcast finden Sie hier > http://media.rampard.com/riverbed/20101110
Die zwei neuen Systeme im Kurzüberblick:
1. Die neue Steelhead Lösung für Clouds beschleunigt die Migration von Daten in Public Clouds und die Performance der dort gehosteten Anwendungen. Cloud Steelhead 1.0 wird nach den vorliegenden Informationen zuerst für Services von Amazon EC2 und Virtual Private Cloud (Amazon VPC) verfügbar sein. Um die vollständige Einbindung zu garantieren, bietet die Lösung mit dem “Steelhead Discovery Agent” transparente Cloud-Integration (WAN-Optimierung für in automatisierte-/virtualisierte Umgebungen).
Eine “Abonnement-basierte” Preisstruktur liefert ferner das entsprechende Geschäftsmodel zur WAN-Optimierung in Clouds. Mit dem „Riverbed Cloud Portal“ können IT-Administratoren die Konfiguration bereits existierenden Steelhead Appliances nutzen, um Cloud Steelhead-Instanzen in kurzer Zeit aufzusetzen.
2. Die Riverbed Whitewater - Appliance > http://www.riverbed.com erhöht die Geschwindigkeit von Backups-/Restores sowie bestimmter Archivierungsprozesse, um Daten in (Public-)Clouds zu speichern. Folgende Storage-Services-Apps werden derzeit unterstützt: EMC Atmos, AT&T Synaptic Storage as a ServiceSM und Amazon S3. Die Whitewater Appliance arbeitet ohne Änderungen an der bestehenden Backup-Software und beschleunigt-/dedupliziert die Daten beim Transfer in die Cloud bzw. beim Restore. Nach Herstellerangaben konnten Unternehmen, welche die Appliance bereits getestet haben, das wöchentliche Backupwindow um bis zu 40 Prozent verringern (verglichen mit ihrer bisherigen, nicht optimierten Disk-Backup-Infrastruktur).

Abb. 1: Whitewater (Quelle Riverbed)
Um Disaster Recovery Prozesse zu beschleunigen, optimiert die Appliance auch Restore-Zeiten. Nach ersten Performance-Tests (Enterprise Strategy Group) wurde ein “klassischer” Restore von hochkomprimierten ZIP-Datein aus der Cloud mit rund 13 MB/s. gemessen, während mit Whitewater (inkl. Deduplizierung) bei vmdk-Files ein Wert von 47 MB/s. erreicht wurde (= Faktor 3.6).
Fazit: Mit der Ausweitung der (WAN-)Optimierungs- und Deduplizierungstechnik in den Cloud Storage-Bereich bietet Riverbed somit weitere Lösungsbausteine, um Cloud-Storage in die bestehende Backup- und Disaster Recovery-Infrastruktur zu integrieren.

Abb. 2: Deployment (Quelle: Riverbed)