Starnberg, 11. Aug.2011 - DataCore, Anbieter von Storage-Virtualisierungssoftware, erweitert seine SANsymphony-V-Plattform um Hardware-unabhängige Auto-Tiering Funktion. ..
Zum Hintergrund: Nach definierbaren Benutzerregeln werden Speicherblöcke beim Auto-Tiering automatisch innerhalb virtueller Speicher-Pools - die auch auf heterogener Hardware aufsetzen können - verschoben. Ziel ist die effektive Nutzung vorhandener oder neuer Speicherressourcen: Daten mit hoher Zugriffsrate werden auf schnellen Speichermedien wie etwa SSDs, selten benutzte Daten dagegen auf kostengünstigeren Massenspeichern (SAS, SATA) abgelegt.
Hochverfügbare, performante Speichersysteme und SSD kosten allerdings das drei- bis zehnfache im Vergleich zu herkömmlichen Disk-Systemen. Allerdings wird auf 50 Prozent der Unternehmensdaten schon nach 60 Tagen nie mehr zugegriffen. Also müssen aus Effizienz- und Kostengründen Daten klassifiziert und bislang aufwändig manuell auf die für sie adäquaten Datenträger bewegt werden.
Das DataCore Auto-Tiering automatisiert diesen Prozess - unabhängig von Storage-Hersteller und Gerätemodell. Anders als bei Hardware-basierten Lösungen kann das DataCore Auto-Tiering auf den kompletten Speicher in der Infrastruktur ausgeweitet werden. DataCore SANsymphony-V unterstützt dabei nach eigenen Aussagen Geräte, Modelle und Medien beliebiger Hersteller. In bis zu 16 Speicherklassen pro Speicher-Pool können unterschiedliche Technologien nach individuellen Anforderungen kombiniert werden.
Beim Speicherklassenmanagement mit DataCore werden kostengünstige SATA-Platten mit hoher Kapazität mit einem beliebigen SAS-Speichergerät zusammen betrieben. Anwender initiieren das Auto-Tiering durch die Auswahl von vordefinierten Regeln für die unterschiedlichen Speicherklassen. Danach identifiziert die Software automatisch die aktivsten Speicherblöcke und weist ihnen die Speicherklasse mit der höchsten IO-Performance zu. Umgekehrt werden selten genutzte Informationen sukzessive auf kostengünstigere, langsamere Speicher verlegt. Der Vorgang ist dabei dynamisch und reversibel. Administratoren können einer virtuellen Disk darüber hinaus statisch eine bestimmte Hardware zuweisen, um den schnellen Zugriff auf wichtige Daten unabhängig von der Zugriffshäufigkeit sicherzustellen oder unwichtige, aber häufig genutzte Datenblöcke aus dem Tiering ausschließen. Dabei beschleunigt das adaptive Caching der DataCore-Software sowohl die Performance herkömmlicher Festplatten als auch die von SSDs.
Mehr Performance, weniger Kosten "Geräteunabhängiges Auto-Tiering ist eine beachtliche Weiterentwicklung für SANsymphony-V", sagt Randy Kerns, Senior Strategist bei der Evaluator Group. "Über die offensichtlichen Kosteneinsparungen hinaus vereinfacht es das Speichermanagement der gesamten Infrastruktur, indem Diskblöcke transparent im Hintergrund auf- oder abgestuft werden. Die Automation vereinfacht die Administration und der User profitiert von einer höheren System-Performance."
Preis und Verfügbarkeit: Auto-Tiering für SANsymphony-V ist laut Hersteller bei Lizenzen größer 100 Terabyte kostenlos ab August 2011 verfügbar. In mittleren Umgebungen ist es als Zusatzoption für 2.200 US-Dollar je Knoten lizenzierbar. Weitere Informationen unter