VMware hat laut eigener Aussage und den nachfolgenden Informationen des Unternehmens einen seiner bisherigen Kunden, das Schweizer Finanzinstitut PostFinance, in einem großen Virtualisierungsprojekt erfolgreich unterstützt.
Die schweizer PostFinance stand vor der Herausforderung, bei der Neuplanung eines zweiten Standorts mit Rechenzentrum in Zofingen die Serverstruktur so zu optimieren, dass jede der sehr unterschiedlichen Applikationen im Windows Server - Umfeld auf einem eigenen Server betrieben werden kann. Diese Notwendigkeit ergab sich aus den gestiegenen regulatorischen Anforderungen und der garantierten Verfügbarkeit der Applikationen im Desasterfall. Parallel dazu sollten aber auch budget- und energietechnische Aspekte eingehalten werden. Mit dem Aufbau des zweiten Rechenzentrums mit virtualisierter Serverumgebung konnten die gestiegenen Anforderungen auch unter ökonomisch sinnvollen Aspekten umgesetzt werden.
PostFinance setzt bereits seit 2005 erfolgreich die Virtualisierungsprodukte VMware Workstation und VMware GSX Server für Testumgebungen ein (20 virtuelle Maschinen auf vier GSX Servern). Deshalb entschieden sich die Verantwortlichen der Informatik PostFinance und der Teamleiter des Windwos Server Teams für die Integration des VMware ESX Servers, um das zweite Rechenzentrum von Anfang an zu virtualisieren. Original Kundenzitat: „Wir hatten zu Beginn eine Kostenkalkulation vorgenommen, die Einsparungen zwischen 40 und 50 Prozent prognostizierten. Im November 2008 haben wir eine erneute Kostenrechnung vorgenommen, die zu unserer Freude tatsächliche Einsparungen um die 70 Prozent ergab.“ Insgesamt erwartet das Team bei Zielerreichung nahezu 85 Prozent Einsparungen gegenüber den bisherigen Aufwendungen.
Die Betriebskosten haben sich durch die Virtualisierung weiterhin erheblich senken lassen. Laut dem Kunden sind Einsparungen bei der Hardware-Wartung in Höhe von 92 Prozent pro 100 Servern zu erkennen; Originalzitat: “... die Netzwerkkosten beziffern wir mit 70 Prozent pro 100 Server. Hochgerechnet auf unser Ziel von je 240 Servern macht das einen Prozentsatz von 97 bei der Wartung und 88 bei den Netzwerkkosten.“