zentralisiertes Backup für mehr Leistung
Aufgrund stetig wachsender Datenmengen und Backup-Zeiten von bis zu 25 Stunden stieß der Softwarehersteller Nero AG mit seiner dezentralen Datensicherungslösung an die Grenzen der Speicherkapazität und Performance. Gemeinsam mit dem IT-Dienstleister WM Elektronik zentralisierte der Softwarespezialist das Backup und installierte zwei Tape Libraries der Firma Tandberg Data in der Karlsbader Zentrale des Unternehmens.
Grundlage für die reibungslose Entwicklung, den Vertrieb und die Bereitstellung der Nero-Produkte ist eine leistungsfähige und zuverlässige Speicherarchitektur. So müssen neben Applikationen, Codecs, Tools, Software Development Kits und Programmierschnittstellen auch unternehmensinterne Daten sowie Forschungs- und Entwicklungsergebnisse bei einem Ausfall schnell wiederherstellbar sein. Die tägliche Datensicherung umfasst rund zwölf Terabyte (TB) aus verschiedenen Applikationen, dem Intranet, dem weltweiten Endkunden-Supportsystem, den Entwicklungsplattformen und den verschiedenen E-Mail- und Datenbankservern (MySQL unter Linux und Windows, Microsoft-SQL).
Die Nero AG mit Sitz im badischen Karlsbad entwickelt und vertreibt Technologien im Bereich digitale Medientechnik. Bereits mehr als 300 Millionen Einheiten der Nero-Softwarelösungen – unter anderem die Brennsoftware Nero Burning ROM - werden weltweit genutzt. Neben der Karlsbader Zentrale unterhält Nero regionale Niederlassungen in Glendale (Kalifornien, USA) und Yokohama (Japan) sowie Entwicklungszentren in Karlsbad und Hangzhou (China). Die weltweiten IT-Aktivitäten werden von der IT-Zentrale am Stammsitz in Karlsbad gesteuert, an den einzelnen Standorten sorgen IT-Beauftragte für einen störungsfreien Betrieb.
In Sachen Datensicherung agiert man bei Nero vorsichtig, auch um eine langwierige Datenrekonstruktion zu vermeiden: Man vertraute bisher ausschließlich einem Full-Backup. Bei
einer Dauer von 25 Stunden war diese umfassende Sicherung jedoch nicht täglich möglich ...