München, Starnberg, 11. April 2013 – Aktuelles Dot Hill AssuredSAN Array erreicht über 39.000 SPC-1 IOPS; Patentportfolio um Tiered Storage in Echtzeit erweitert…
Zum Hintergrund: Dot Hill Systems http://www.dothill.com/ hat zwischenzeitlich die Ergebnisse eines Benchmark-Tests veröffentlicht, um die Leistungsfähigkeit und Geschwindigkeit seines AssuredSAN Pro 5000 Arrays zu zeigen. Den Storage Performance Council (SPC) vorliegenden Zahlen zufolge erreicht die Dot Hill Echtzeit-Tiering-Lösung exakt 39.041,81 SPC-1 IOPS. Der SPC-1 Gesamtpreis der Benchmark-Konfiguration lag bei 115.407,15 US-Dollar oder 2,96 US-Dollar pro SPC-1 IOPS und bietet damit vor allem Firmen mittlerer Größe ein interessantes Preis-Leistungsverhältnis.
Der SPC-1 bewertet die IOPS-Zahl, die Preis-Leistung (Kosten pro IOPS) und die Total Cost of Ownership (TCO). Mit einem Preis von 2,96 US-Dollar pro IOPS verbindet die Dot Hill AssuredSAN Pro 5000 Serie ein sehr gutes Preis-Performance-Verhältnis für Midrange-Systeme in der Preisklasse zwischen 30.000 und 200.000 US-Dollar mit den niedrigsten Kosten pro Gigabyte von 6,48 US-Dollar. Den SPC-1 Ergebnissen zufolge bietet das Dot Hill AssuredSAN Pro 5000 System niedrige durchschnittliche Latenzzeiten von 6,95 Millisekunden (bei 39,42% Reads / 60,58% Writes).
Durch integrierte Analysefunktionalitäten kann die AssuredSAN Pro 5000 Serie Dateien, Volumen und Datenblöcken in und zwischen unterschiedlichen Storage-Ebenen die entsprechende Priorität zuordnen und so höhere Performance-Raten erzielen. Die für den SPC-1 Test aufgesetzte AssuredSAN Pro 5000 Konfiguration bestand aus drei 2U Chassis, 39,2 Terabyte Gesamt-Kapazität (raw) mit 8 SSD-Laufwerken und 64 HDD-Laufwerken. Ebenfalls im Gesamtpreis von 115.407,15 US-Dollar inbegriffen waren die RealStor Software und eine 3-Jahres-Garantie.
Im Vergleich zu herkömmlichen batch-basierten Migrationsansätzen bietet die AssuredSAN Pro 5000 Serie mittels der RealStor-Software autonomes, intelligentes Echtzeit-Tiering. Unternehmen können die Performance von SSDs ausschöpfen und gleichzeitig selten benutzte Daten auf langsameren, kostengünstigen Laufwerken speichern.
Das Storage Performance Council (SPC) ist eine gemeinnützige Einrichtung zur Festlegung, Standardisierung und Förderung von Storage-Benchmarks und zur Veröffentlichung objektiver, nachweisbarer Performance-Daten. Das Institut hat es sich zum strategischen Ziel gesetzt, Storage-Herstellern bei der Entwicklung besserer Produkte zu helfen und IT-Verantwortliche beim Einsatz von Speichertechnologien verschiedener Anbieter zu unterstützen. Der komplette Testbericht über die AssuredSAN 5000 Pro Serie ist auf der Storage Performance Council Website erhältlich: http://www.storageperformance.org/results/benchmark_results_spc1#a00127
Addendum: Anfang diesen Jahres hat Dot Hill sein Patentportfolio um Tiered Storage in Echtzeit erweitert: Im Detail handelt es sich dabei um eine Methode zur Maximierung der Performance seiner Echtzeit-Tiered-Storage-Lösung <http://www.dothill.com/dothill-products/assuredsan-5000-series/>. Die AssuredSAN Pro 5000 Serie sorgt für das autonome Management „heißer“ und „kalter“ Daten in Echtzeit und bietet so jederzeit die nötige Storage-Performance. Die AssuredSAN Pro 5000 Serie nutzt hierzu die Dot Hill RealStor Technologie, um den Datenzugriff zu beschleunigen. Wenn Datenbestände vorwiegend auf demselben Laufwerk aufbewahrt sind, erhöht sich die Latenzzeit von Speichersystemen mit sich drehenden Platten. Bevor die Anfragen in eine Warteschlange eingereiht werden, sorgt RealStor für die automatische Migration der Speicherseiten auf ein anderes Laufwerk in derselben Storage-Ebene. So wird die Performance sämtlicher Ebenen maximiert. Die Datenmigration erfolgt in Echtzeit ohne zusätzliche Einstellungen bzw. manuelle Eingriffe.
Das neueste Dot Hill Patent beschreibt einen Algorithmus zur Erfassung der Seiten jeder Speicherkomponente in einer Storage-Ebene: Die Dot Hill RealStor-Software erkennt und dokumentiert die heißen und kalten Seiten über alle Komponenten in einer Storage-Ebene hinweg. Die heißen und kalten Seiten werden stets zwischen den Storage-Komponenten verschoben. So lassen sich Workloads gleichmäßig verteilen, was zu einer verbesserten Gesamtleistung des Systems führt.