Eschborn, Starnberg, 20. Jan. 2014 – everRun Enterprise als Erweiterung der fehlertoleranten Stratus Softwarelösung für Linux und Windows angekündigt…
Zum Hintergrund: everRun Enterprise verbindet nach Herstellerangaben vereinfachte Handhabung sowie Monitoring- und Managementfunktionen der Hochverfügbarkeits-Software Avance mit der fehlertoleranten Engine der früheren Generationen von everRun. Dabei nutzt die Lösung den Open-Source Hypervisor Kernel Virtual Machine (KVM). Mit dieser neuen Architektur bietet die Lösung eine höhere Performance und kann bei den Gast-Workloads ein breites Spektrum von gängigen Betriebssystemen unterstützen.
Stratus everRun verbindet zwei separate Server per Software zu einem fehlertoleranten Gesamtsystem. Auf den beiden Rechnern werden alle Prozesse synchron ausgeführt; bei einer Störung schaltet die Software auf das jeweils nicht betroffene System, so dass die laufenden Prozesse ebenfalls ohne Unterbrechung fortgesetzt werden. Mit everRun Enterprise können Anwendungen unter Windows und Linux ausfallsicher betrieben werden, ohne dass Änderungen an den Anwendungen erforderlich sind.
Die Lösung ist mit einer breiten Palette von Plattformen kompatibel, ist laut Anbieter einfach zu implementieren und verfügt über zentrale Management-Tools für eine einheitliche Sicht auf das gesamte System von der Hardware bis zu den Applikationen. Spezielle IT-Kenntnisse sind laut Anbieter für den Betrieb nicht zwingend erforderlich. Im Gegensatz zu normalen Verfügbarkeitslösungen verhindert everRun Enterprise Systemausfälle, anstatt die Folgen davon abzufedern – ein Unterschied, der erhebliche Auswirkungen auf Umsatz, Kosten und Kundenzufriedenheit haben kann. everRun Enterprise umfasst derzeit folgende Leistungsmerkmale:
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Availability Engine: Die Engine stellt die ständige Verfügbarkeit der Applikationen sicher (Always-On), indem diese synchron auf zwei virtuellen Maschinen laufen. Im Störungsfall arbeitet das System ohne Datenverlust oder Systemneustart weiter.
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SplitSite-Implementierung: Fehlertoleranz kann damit an geografisch voneinander getrennten Standorten der Teil-Systeme implementiert werden – verfügbar ab dem zweiten Quartal 2014.
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Disaster Recovery: Damit lassen sich die Folgen von externen Störungen durch eine asynchrone Replikation zwischen weit entfernten Standorten über eine Netzwerkverbindung abschwächen – verfügbar ab dem zweiten Quartal 2014.
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Stratus One View Console: Mit dieser Konsole können Benutzer Instanzen von everRun und virtuelle Maschinen von einer zentralen Stelle aus erstellen, implementieren, überwachen und verwalten – verfügbar ab dem zweiten Quartal 2014.
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System Watchdog und Alerting Service: Das Support-Center von Stratus überwacht ständig die Systeme und sendet im Fehlerfall automatisch eine Benachrichtigung auf Systemebene.
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Applikations- und Geräteüberwachung: Damit können Anwender die Transparenz ihrer IT-Umgebungen durch automatische Diagnosen verbessern und auf Basis der gewonnen Informationen Ausfallzeiten reduzieren.
Zitat: "Mit der Markteinführung von everRun Enterprise ändert Stratus seine Strategie", erklärt Patrick-Steeven Skwara, Marketing Manager Avance EMEA bei Stratus in Eschborn. "Fehlertoleranz steht weiter im Fokus, sie wird aber über die bisherigen Hardware-Lösungen hinaus durch die neue Software-Lösung auf handelsüblichen Servern einsetzbar. Stratus stellt damit auch für diese Plattformen Verfügbarkeit auf Mainframe-Niveau zur Verfügung. Dies wird künftig vor allem beim Aufbau von privaten Clouds wichtig sein; everRun Enterprise ist damit auch ein zentraler Bestandteil unserer Cloud-Strategie."
everRun Enterprise ist laut Hersteller ab dem 28. Februar 2014 verfügbar.
Disaster Recovery, SplitSite und Application Monitoring werden demnach separat als Add-On-Produkte vertrieben.