München, 31. Mai 2010 - Bull und die französischen Atomenergiebehörde CEA gaben bekannt, dass der neue Supercomputer Tera 100 der CEA am 27. Mai erstmals erfolgreich hochgefahren wurde. Im Rahmen des Tera 100-Programms arbeiten Bull und die CEA gemeinsam an der Entwicklung neuer Extreme Computing-Technologien.
Der aus einem 2008 gestarteten gemeinsamen Programm von Bull und der CEA hervorgegangene Tera 100 ist der erste je in Europa konzipierte Petaflop-Rechner. Seine theoretische maximale Leistung von 1,25 Petaflop sichert dem Tera 100 einen Platz unter den drei leistungsfähigsten Superrechnern der Welt. Er besteht aus 4300 bullx Servern der S-Serie. Das System verfügt über 140.000 Intel Xeon 7500 Prozessorkerne, 300 TB Hauptspeicher und eine Massenspeicherkapazität von 20 PB bei einem Durchsatz von 500 GB/Sekunde. Bei einem Siebtel des Energiebedarfs bietet der Tera 100 nach Angaben der beiden Kooperationspartner die zwanzigfache Leistung des ab 2005 produzierten Systems Tera 10 und benötigt dabei nicht mehr Platz. Nach Betreiberangaben ist das System in der Lage, in einer Sekunde mehr Rechenoperationen auszuführen als die gesamte Weltbevölkerung in 48 Stunden, wobei jeder Erdbewohner pro Sekunde je eine Rechenoperation durchführen müsste...
Bull seine Erfahrung bei der Konzeption und Produktion von Hochleistungs-Servern sowie bei der Entwicklung der für den Einsatz solch großer Systeme erforderlichen Software eingebracht. Der Beitrag der CEA waren Know-how bei der Systemspezifikation, IT-Architektur und Software-Entwicklung sowie die Kompetenz bei großen Rechenzentrumsinfrastrukturen. Hunderte Ingenieure und Forscher waren an diesem Projekt beteiligt.