Stuttgart-Ehningen, Starnberg, 14./19. Sept. 2011 - IBM stellt Umfrage vor, die das Performance-Verhalten von Speicherlösungen und organisatorische Aspekte beleuchtet...
Zum Hintergrund: Die Untersuchung wurde von Zogby International im Auftrag von IBM durchgeführt und befragte 255 IT-Professionals in Entscheiderfunktionen im August 2011. 57 Prozent votieren dahingehend, daß neue Ansätze im Speicherbereich nötig werden, um das künftige (Daten-)Wachstum gezielt steuern zu können. Die Studie erbrachte weiterhin folgende Ergebnisse:
48 Prozent der Befragten sagen, daß Sie eine Steigerung ihrer Investitionen im Speicherbereich bei Virtualisierung, Cloud (26 Prozent), Flash Memory/SSD (24 Prozent) und Analytik (22 Prozent) planen.
38 Prozent der Befragten sagen, daß der Speicherbedarf ihrer Organisation primär deshalb wächst, weil wichtige entscheidungsvorbereitende Geschäftsinformationen aus den Daten gezogen werden müssen (Business Intelligence-/Analytics, Performance Management…).
43 Prozent der Befragten sehen das Datenmanagement beim Thema "Big Data" als wichtig an.
29 Prozent geben als einen wesentlichen Faktor für ihr Datenwachstum die Themen Compliance, gesetzliche Auflagen und die Notwendigkeit, mehr Daten länger speichern zu müssen, an.
32 Prozent sagen, daß sie entweder planen, auf Cloud-Speicher verstärkt umzusteigen oder bereits Cloud-Speicherlösungen nützen.
Der Bericht unterstreicht dabei auch den Bedarf nach eine neuen Speicherklasse, um Daten schneller bereitzustellen; jedoch mit reduzierten Kosten und Verbunden mit anderen gewünschten Vorzügen wie z.B. Automatisierung: Fast die Hälfte der befragten Entscheider (43 Prozent) berichten, dass sie SSD-Technik bereits verwenden oder in Zukunft einsetzen werden. Die Gründe liegen wie zu erwarten in der hohen Performance (Motivation von 75 Prozent); allerdings ist der Hauptfaktor für den bisherigen Nichteinsatz von SSDs derzeit wie erwähnt die Kostenseite (71 Prozent der Befragten).
Zur Lösung dieses Problems untersucht IBM nach eigenen Angaben deshalb das Potential einer neuen (nicht-flüchtigen) Solid-State-Technologie mit dem (IBM-)Namen "Racetrack-Speicher". Dieser Ansatz könnte laut Hersteller zukünftig Daten signifikant schneller als Festplatten, aber bei vergleichbar deutlich niedrigeren Kosten speichern und damit ein Nachfolger von Flash-Technologie werden.
Mehr Details zum Thema "IBM Research bei Nanospeichern (Racetrack) und der neuen Klasse von nichtflüchtigem Speicher (Storage Class Memory, SCM) finden Sie in unserem Beitrag zu SCM unter
> http://www.storageconsortium.de/content/node/732
Mit Blick auf die zukünftigen Herausforderungen beim Datenmanagement und der inteligenten, sprich kosteneffizienten Nutzung von Informationen verfolgt die IBM - Forschung nach eigenen Angaben neue Ansätze zur Handhabung von Daten. Dazu zählen Speicher für Cloud-Systeme, die geografisch weit verteilt sind, das autonome Verhalten bei Speichersystemen, die Schaffung von kostenoptimierten Archivsystemen und neue Speichersysteme für Analytik-Aufgaben. Mehr zu IBM's Storage Research – Projekt Racetrack und "Spintronics Devices Research" unter folgendem link: