Umfrage von LSI zum Datenwachstum: Performance von Applikationen ist größte Herausforderung im RZ

München, Starnberg, 18./20. Juli, 2012 – Rechenzentrums-Verantwortliche erklären, vor welche Probleme die Datenflut ihre Organisationen stellt… 

Zum Hintergrund: Für die Studie der LSI Corp. wurden über 400 europäische Manager zu ihren Herausforderungen bei der täglichen Arbeit in Rechenzentren befragt. 93 Prozent der Manager von Rechenzentren bestätigen die Notwendigkeit, die Leistung von Applikationen in ihren Datenzentren und Netzwerken zu optimieren - doch nur 75 Prozent denken, dass sie die benötigte Leistung tatsächlich erreichen. Die Hemmschuhe, welche die Leistung von Applikationen bremsen, sind laut der Befragten Flaschenhälse in Netzwerk und im Speicher. In vielen Fällen ist die Leistungsschranke das Resultat des massiv ansteigenden Datenverkehrs. Dieser Traffic bringt bestehende Infrastrukturen an ihre Grenzen. Während das Datenwachstum mehr als 30 Prozent beträgt, wächst das IT-Budget für Speicherinfrastruktur nur um 5 bis 7 Prozent. Hier konstatiert LSI eine „Datenflut-Lücke“ (Data Deluge Gap). Einige Ergebnisse der Befragung:

  • 25 Prozent der Befragten berichten, dass die suboptimale Performance von Applikationen zu Umsatzausfällen führt.
  • 40 Prozent der Manager sorgen sich angesichts der Auswirkungen auf die Leistung der Applikationen um die Konkurrenzfähigkeit ihres Unternehmens.
  • Flash-basierte Speicher sind von hohem Interesse, Budgets in diesem Bereich sind jedoch noch niedrig.
  • 70 Prozent der Befragten geben an, dass Netzwerk- und Speicher-Herausforderungen Auslöser ihrer größten Leistungsprobleme sind; die mäßige Transaktionsleistung führe direkt zu verlorenen Umsätzen.

Generell zeigten die Befragten ein starkes Interesse an Flash-basiertem Speicher. Das klare Verständnis dafür, dass SSDs die Leistung von Applikationen beschleunigen kann, ist ebenfalls vorhanden. Jedoch zeigt die Umfrage auch, dass fast die Hälfte der Befragten noch kein Budget für die Anschaffung von SSDs bereitgestellt haben. Dies liegt maßgeblich an den als hoch wahrgenommenen Kosten; sie stellen mit 92 Prozent den wichtigsten Grund dar, noch keine SSDs einzusetzen. Die wichtigsten Unternehmensapplikationen laut den befragten Managern sind Lösungen für Virtualisierung, Microsoft Exchange, SQL Server  und  Lösungen von Oracle.

„Die Befragung bestätigt den hohen Bedarf, die Performance in Rechenzentren stark zu verbessern - im Hinblick auf das enorme Datenwachstum insbesondere für System-Intelligenz und Beschleunigung von Applikationen”, sagte Tony Afshary, Marketingdirektor bei der Accelerated Solutions Divison von LSI. „Intelligente Komponenten und Flash-basierte Speicher im Datenzentrum versprechen eine hohe Kapitalrendite. Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass Firmen wie LSI noch enger mit Managern von Rechenzentren zusammenarbeiten müssen, um diese Vorteile verständlich zu machen und so gut wie möglich zu nutzen.”

http://www.lsi.com